Frigga Haug Poradie kníh






- 2020
- 2018
In welchen stürmischen, ja krisenhaften Zeiten entwickelte sich feministisches Denken und was gehört an historischem Zeitwissen zum Verständnis dazu? Lernen, Selbstveränderung und Veränderung der Umstände sind nicht einfach als glückliches Wachstum zu erfahren, wie etwa eine Pflanze gedeihen kann, sondern der Prozess ist schwierig, es gibt Verletzungen und Scheitern, aber ungleich den Pflanzen können die Menschen ihre Lernerfahrungen festhalten und tradieren. Um Handlungsfähigkeit im Kleinen wie im Großen zu gewinnen, muss man die gesellschaftlichen Verhältnisse studieren und darin die Rolle der Geschlechter begreifen. Die vereinfachenden Geschichten von der Männermacht, die zumeist durch übergriffige Sexualität die Frauen klein hält, sind für die Medien ein auflagenerhöhendes Skandalon, aber sie arbeiten dagegen, dass man aus der Geschichte lernen und Kraft gewinnen kann. Frigga Haugs Texte erhellen den Zusammenhang von Selbstveränderung und Veränderung der Umstände. Chronologisch zieht sie Erkenntnis aus wissenschaftlichen Theorien und alltäglicher Praxis, erschließt Themen wie Kritische Psychologie, Erinnerungsarbeit, Moral, Gefühle, Angst, Literatur und Film, Erfahrung und Theorie, Subjektivität und Politik. Quelle: Klappentext
- 2015
Um aus der Geschichte zu lernen, erfahrungsgeladene Theorien zu ergreifen und dabei die Bodenhaftung, die Verbindung zum gelebten Leben zu behalten, gilt es, die Widersprüche nicht zu fürchten, sondern im Gegenteil aufzuspüren und fruchtbar zu machen. Das Ermitteln des persönlichen Anteils an der Gesellschaft ist ein Schritt in diese Richtung. Herrschaft und Unterdrückung reproduzieren sich als Verstrickung, als Geflecht aus Kompetenz und Unterworfenheit, Widerstand und Zustimmung. Nur mit der Bereitschaft, die scheinbare Sicherheit gewohnter Denkschemata infrage zu stellen, lässt sich marxistische Gesellschaftsanalyse für demokratischen Aufbruch einsetzen. Dieses Buch erzählt die Bildungsgeschichte eines Begriffs und zugleich die einer feministischen Marxistin: In der Erkundung eigener Praxen und Gewissheiten zeigt Frigga Haug Forschung als einen nicht nur Gesellschaft durchleuchtenden, sondern auch autobiographischen Prozess. Marxismus-Feminismus ist ein im Gehen erkundeter Weg. (Quelle: [Argument Verlag](https://argument.de/produkt/der-im-gehen-erkundete-weg-%C2%96-marximus-feminismus/))
- 2013
Rosa Luxemburg y el arte de la política
- 267 stránok
- 10 hodin čítania
Ciempozuelos, Madrid. 21 cm. 267 p. Encuadernación en tapa blanda de editorial ilustrada. Traducción, Montserrat Galcerán Huguet y Sira Ainara Sánchez Navarro. Bibliografí p. 255-263. Título Rosa Luxemburg und die Kunst der Politik. 1870-1919 .. Este libro es de segunda mano y tiene o puede tener marcas y señales de su anterior propietario. 9788493898212
- 2010
Ein weltweites Projekt: Mit dem Anliegen, eingreifende feministische Politik zu entwerfen, wandte sich Frigga Haug an Frauen in aller Welt. Ihr Aufruf erhielt ein starkes Echo und aktivierte politische Energie rund um den Globus: 49 Feministinnen aus 13 Ländern auf 6 Kontinenten meldeten sich zu Wort. Die „Briefe aus der Ferne“ zeigen, wie global diese Welt auch den Feminismus gemacht hat. Die Beiträge variieren von sachlichen Bestandsaufnahmen der politischen Lage an verschiedenen Orten über theoretische Erörterungen möglicher Politikformen bis zu flammenden Postulaten für Bündnisse gegen den globalen Kapitalismus. Die Orientierung über den jeweils eigenen Tellerrand hinaus, vielerorts schon vollzogen, anderswo noch Vision, lässt das Projekt über den Hier-und-jetzt-Bezug hinaus in die Zukunft weisen. Jede Politik, die heute gemacht wird, betrifft das Soziale. So gut wie alles hat globale Folgen. Eine feministische Einmischung ist im Gang.
- 2008
Es ist an der Zeit, aus den falschen Alternativen, die Politik lähmen und langweilig machen, auszubrechen: Wollen wir ein Erziehungsgeld für Mütter erstreiten oder bessere Kindergärten? Wollen wir eine Frauenquote in der Politik oder uns außerparlamentarisch engagieren? Wollen wir den gewerkschaftlichen Kampf um Löhne und Tarifabkommen stärken oder soll die Forderung nach Grundeinkommen ins Zentrum? Und wie steht es mit Lernen, Entwicklung, Kultur – oder haben wir jetzt keine Zeit dafür, weil es Dringlicheres gibt wie Krieg, Hunger, Umweltkatastrophen? Im Fokus von Frigga Haugs „Vier-in-einem-Perspektive“ steht die Utopie einer gerechten Verteilung von Erwerbsarbeit, Familienarbeit, Gemeinwesensarbeit und Entwicklungschancen. Sie entwickelt einen Kompass, der die vier Bereiche auf einen Zusammenhang orientiert und in dieser Bündelung zugleich 'realpolitisch' und emanzipatorisch-gesellschaftsverändernd ist.
- 2007
Rosa Luxemburg und die Kunst der Politik
- 234 stránok
- 9 hodin čítania
Die meisten Menschen kennen den Namen Rosa Luxemburg. Bekannt ist auch, dass sie ermordet wurde, im Landwehrkanal ertränkt. Einige erinnern ihr berühmtes Wort von der Freiheit, die stets die Freiheit der Andersdenkenden sei. Schon wenige wissen, dass sie in der Geschichte der Arbeiterbewegung eigentlich nie wirklich zum Zuge kam und vor allem dass in ihren politischen Vorschlägen, ihren zahlreichen Texten Unabgegoltenes steckt für gegenwärtige Politik. Das Buch rückt einiges ins Licht der Diskussion, vermisst Gegenwart im Spiegel Rosa Luxemburgs. Unter dem Vergangenen und Unwiederholbaren arbeitet Frigga Haug die Aktualität von Rosa Luxemburg heraus. – Indem Luxemburgs Denken in diesem Buch in seinen praktischen Anwendungsformen zerlegt und wieder zusammengesetzt wird wie ein Puzzle, zeichnet sich der Entwurf einer Politik ab, die sich gerade dadurch im Tageskampf bewährt, dass sie das Ziel einer solidarischen Gesellschaft nie aus den Augen verliert.
- 2006
Wenn eine Sternschnuppe vom Himmel fällt, wünscht man sich etwas, das in Erfüllung geht, wenn man es niemandem verrät. Was wünschen sich Schülerinnen und Schüler heute? Etwas erfahren wir, wenn wir sie sprechen lassen, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen. 'Ich werde in einem Blumengeschäft arbeiten und einen sehr verständnisvollen Freund oder Mann haben', schreibt eine, und: 'Durch die verschlechterte wirtschaftliche Lage in der EU und auch in Österreich muss man jetzt schon einen zweiten Job annehmen, nur gut, dass es so wenig Möglichkeiten gibt, diesen auszuüben', ahnt ein anderer. Aber vor allem glücklich wollen die meisten sein, reich und geliebt. – Auf der Basis von 500 Aufsätzen 13- bis 18-jähriger Schülerinnen und Schüler aus den verschiedenen Schultypen Deutschlands und Österreichs zeigen Ulrike Gschwandtner und Frigga Haug, wie sich die Einzelnen im Verhältnis zu Arbeit und Technik, zu Beruf und Familie, zu Freizeit und Politik entwerfen. Es geht um Grenzüberschreitungen und um den mächtigen Einfluss des Fernsehens auf die Stilllegung kindlicher Fantasie. Es soll gezeigt werden, wo Eingriffe nötig und wo sie möglich sind.
- 2005
Die Glosse als Waffe: Mit diesem Buch möchten wir dazu anstiften, überall eine Kultur des Glossenschreibens zu entwickeln. Glossen zu schreiben ist eine Schulung in sozialer Wahrnehmung, in Sprache, in Selbstbewusstsein: Zur Stärkung des eigenen politischen Eingriffs entstand in der Zeitschrift Das Argument die Kolumne Nachrichten aus dem Patriarchat, um den Weg für politisches Denken und Handeln freizuräumen. 'Das Patriarchat', in seiner historischen Form lange schon Geschichte, begegnet uns dennoch im Alltag an allen Ecken und Enden, frustrierend durch seine ungebrochene Normalität. Geistesgegenwart ist gefragt, um das selbstverständlich Männliche als Alarmzeichen zu hören und mit Spott und Gelächter die Anmaßung wieder und wieder vorzuführen. Nutzen wir Humor als Waffe, Zorn als Tugend! 'Die Lage der Frau, ihr Zugang zur menschlichen Würde, zur Arbeit, zum Gesetz, zur vollständigen menschlichen Persönlichkeit ist das Thema des 21. Jahrhunderts.' Susan Sontag


