Die jüdische Journalistin Jella Lepman kehrte 1945 aus der Emigration nach Deutschland zurück, um den Kindern mit Büchern die Welt zu eröffnen. Ihre Erinnerungen an den Aufbau der Internationalen Jugendbibliothek in München sind eine längst überfällige Wiederentdeckung. Als Lepman in die amerikanische Zone geschickt wird, erkennt sie sofort, dass den Kindern zuerst geholfen werden muss. Sie benötigen nicht nur Nahrung und Kleidung, sondern auch Anregung für Geist und Phantasie. Bücher sind das ideale Mittel, um Freiheit und Völkerverständigung zu fördern. Trotz aller Widerstände und unter schwierigen Bedingungen organisiert sie eine erfolgreiche Ausstellung internationaler Kinder- und Jugendbücher im Münchner Haus der Kunst. Wenige Jahre später gelingt es ihr, die internationale Jugendbibliothek in München einzurichten, wo sie tausende Bücher aus aller Welt versammelt und zahlreiche Aktivitäten für Kinder und Jugendliche ins Leben ruft. Mit Durchsetzungskraft und humorvollem Elan schildert Lepman, wie sie in einem von Männern dominierten Umfeld als kämpferische Frau eine Institution erschuf, die zum weltweiten Vorbild wurde. Ihr Bericht ist ein spannendes Dokument der Nachkriegsgeschichte.
Jella Lepman Poradie kníh
15. máj 1891 – 4. október 1970






- 1999
- 1977
Dobrou noc
- 115 stránok
- 5 hodin čítania
- 1971
Konferencia zvierat
- 93 stránok
- 4 hodiny čítania
„My už dáme svet do poriadku! Veď nie sme ľudia!“ Slon Oskar a jeho priatelia zvolali konferenciu zvierat. Zdá sa im, že ľudia príliš premýšľajú o vojnách a navyše celkom zabúdajú na deti. To sa musí zmeniť! – žiadajú zvieratá zo všetkých svetových strán na Zemi. Čoskoro ale príduna to, že ľudia ich zoberú vážne, len ak použijú pár múdrych trikov...
- 1970
Die schönsten Gute Nacht Geschichten
- 188 stránok
- 7 hodin čítania
- 1964
Ullstein Buch Nr. 407


