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Gerhard Seibold

    1. január 1948
    Die Radziwillsche Masse
    Hainhofers "Freunde"
    Das Album amicorum des Johann Franz Reichwein (um 1555-1596)
    Die Manlich
    250 Jahre Stammbuchgeschichte. Inskriptionen und Bildschmuck
    Röchling
    • 250 Jahre Stammbuchgeschichte. Inskriptionen und Bildschmuck

      Ein Überblick anhand ausgewählter Alba amicorum (1565 - 1817)

      • 1443 stránok
      • 51 hodin čítania

      Die beiden Bände untersuchen die Verbindung von Text und Bild in Stammbüchern, die für deren Wesen entscheidend sind. Sie bieten eine exemplarische Analyse dieser Erfahrungsobjekte und zeigen die Unterschiede auf, die sich über einen Zeitraum von etwa 250 Jahren entwickelt haben. Durch diese Betrachtung wird die kulturelle und historische Bedeutung der Stammbücher verdeutlicht.

      250 Jahre Stammbuchgeschichte. Inskriptionen und Bildschmuck
    • Gerhard Seibold bietet in dieser Publikation faszinierende Einblicke in die Frühe Neuzeit, insbesondere durch die Analyse von „Alba amicorum“. Diese Stammbücher, die von Personen aus gutem Hause auf Bildungsreisen mitgeführt wurden, liefern reich bebilderte Einträge prominenter Zeitgenossen, wie im Fall von Johann Franz Reichwein. Zudem wird die Stadtgeschichte Augsburgs thematisiert, da Reichwein offenbar in seiner Jugend oft in der Reichsstadt verweilte. Die Praxis, ein Stammbuch zu führen, entstand erst wenige Jahrzehnte vor Reichweins Aufenthalt in Padua, beeinflusst von den Reformatoren an der Universität Wittenberg, und wurde rasch populär. Besonders Studenten, die durch Bildung und Weltläufigkeit hervorstachen, waren prädestiniert, solche Bücher zu führen. Unter den Besitzern fanden sich viele Adelige, die während ihrer Bildungsreisen durch Europa reisten, oft in Begleitung eines Hofmeisters. Diese jungen Männer reisten häufig in kleinen Gruppen, um Heimweh zu vermeiden. Frauen sind in diesen Stammbüchern seltener vertreten, und ihre geographische Reichweite war begrenzt. Ein längerer Aufenthalt in Oberitalien, oft verbunden mit dem Besuch einer Universität, war für Stammbuchbesitzer obligatorisch. Padua war um 1600 bei den Deutschen besonders beliebt, da die Stadt eine einfache Anreise nach Venedig ermöglichte, wo Berufsausbildung und Unterhaltung kombiniert werden konnten.

      Das Album amicorum des Johann Franz Reichwein (um 1555-1596)
    • Hainhofers "Freunde"

      Das geschäftliche und private Beziehungsnetzwerk eines Augsburger Kunsthändlers und politischen Agenten in der Zeit vom Ende des 16. Jahrhunderts bis zum Ausgang des Dreißigjährigen Krieges im Spiegel seiner Stammbücher

      • 454 stránok
      • 16 hodin čítania

      Der Augsburger Philipp Hainhofer (1578–1647) ist bekannt für die von ihm in Auftrag gegebenen Kunstschränke, was das Interesse der Wissenschaft auf seine Rolle als Kunstagent und Kaufmann lenkt. Seine Aufgaben als Diplomat und Nachrichtenvermittler ergänzen dieses Bild. Hainhofer hinterließ umfangreiche Aufzeichnungen, die seine Persönlichkeit beleuchten. Weniger thematisiert wurde jedoch seine Rolle als Kunstsammler und seine vier Alba amicorum, die größtenteils erhalten sind und heute in öffentlichen Sammlungen in Augsburg und Wolfenbüttel sowie in englischem Privatbesitz aufbewahrt werden. Im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeiten pflegte Hainhofer Kontakte zu ranghohen Personen und Augsburger Künstlern, die in der Buchmalerei tätig waren und seine Vorstellungen umsetzen konnten. Dank seiner finanziellen Mittel konnte er seine hohen Ansprüche verwirklichen, was zu einzigartigen Gesamtkunstwerken führte. Die Vielfalt der Stamm- oder Freundschaftsbücher, die nahezu 600 Widmungen enthalten, bietet zahlreiche interdisziplinäre Ansätze für Untersuchungen in Bereichen wie Kunstgeschichte oder Prosopographie.

      Hainhofers "Freunde"
    • Das Genre der Stamm- oder Freundschaftsbücher nimmt in der Geschichtsforschung eine besondere, immer noch zu wenig gewürdigte Stellung ein. Gerhard Seibold eröffnet mit den in diesem Band enthaltenen fünf Editionen wieder einmal erlesene Einblicke in eine wertvolle Quellengattung.

      Stammbücher aus Schwaben, Alt-Bayern und der Oberpfalz
    • Zeppelin

      • 519 stránok
      • 19 hodin čítania

      Mit dem Begriff Zeppelin assoziiert die Öffentlichkeit mehrheitlich die Gestalt des Grafen Ferdinand von Zeppelin beziehungsweise die von ihm zum Fliegen gebrachten Luftschiffe. Doch hinter diesem Namen verbirgt sich noch viel mehr. Dieses Buch bringt es zum Vorschein und einer breiten Öffentlichkeit näher. Die Rede ist von dem in Friedrichshafen am Bodensee ansässigen Unternehmen Luftschiffbau Zeppelin GmbH, das von Graf Zeppelin 1908 gegründet wurde und das im Jahr 2008 sein 100jähriges Jubiläum feiern konnte.

      Zeppelin