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Hubert Cancik

    7. december 1937
    Religions- und Geistesgeschichte der Weimarer Republik
    Die Praxis der Herrscherverehrung in Rom und seinen Provinzen
    Grundzüge der hethitischen und alttestamentlichen Geschichtsschreibung
    Marcus Tullius Cicero (106-43 v. u. Z.)
    • Marcus Tullius Cicero (106-43 v. u. Z.)

      • 86 stránok
      • 4 hodiny čítania

      Marcus Tullius Cicero wird von Stefan Zweig als 'der erste Humanist' bezeichnet. Diese Bezeichnung wirft Fragen auf: Warum gerade Cicero und was bedeutet 'Humanist' im ersten Jahrhundert v. u. Z., lange bevor der Begriff umanista geprägt wurde? Cicero ist ein 'neuer Mann' (homo novus), ein Aufsteiger und engagierter Anwalt, der für die Adelsrepublik und deren Freiheit kämpft. Er ist ein Zivilist, der den römischen Imperialismus, Kolonialismus und Sklaverei verteidigt. Als Philhellene, Philosoph und Politiker ist er ein Skeptiker, der die stoischen Lehren von Natur und Vernunft vertritt. Der Begriff humanitas, der 'Humanität, Menschlichkeit und Menschsein' umfasst, wird in seinen Reden und Schriften häufig verwendet. 'Humanität' ist durch 'Mitgefühl, Barmherzigkeit und Milde' definiert und steht im Gegensatz zu 'Grausamkeit' und 'Rohheit'. Daher sind 'Entrohung' und 'Bildung' zentrale Aufgaben der menschlichen Gesellschaft. Ciceros Diskurs über Humanität, Natur, Vernunft und Freiheit markiert den Beginn des europäischen Humanismus in einer Zeit der Gewalt und Ungleichheit. Dies ist nur der Anfang einer Bewegung, die sich weiterentwickeln wird, denn 'der Anfang ist die Hälfte des Ganzen'.

      Marcus Tullius Cicero (106-43 v. u. Z.)
    • Dieser Band gibt die Ergebnisse einer Tagung wieder, die im Rahmen des Schwerpunktthemas „Reichs- und Provinzreligion“ im April 2002 in Blaubeuren stattfand. Die Beiträge aus den Fächern Religionswissenschaften, Philosophie, Philologie, Althistorik und Archäologie untersuchen die Organisation der Herrscherverehrung, ihre Kultanlagen und Kultpraxis, die Beziehung zu den traditionellen Religionen und die Verbreitung in den Provinzen. Der Kaiserkult erweist sich als „neue“, reichsweite Religion, die sich entsprechend den jeweiligen Substraten und Kontexten regional und lokal differenziert.

      Die Praxis der Herrscherverehrung in Rom und seinen Provinzen