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Peter Zolling

    1. január 1955
    Zwischen Integration und Segregation
    Das Grundgesetz
    Deutsche Geschichte von 1871 bis zur Gegenwart
    • Wie wurde Deutschland zu dem, was es heute ist? Peter Zolling beginnt mit der Gründung des Kaiserreichs 1871, als der Traum von der deutschen Einheit zum ersten Mal in Erfüllung ging. Die damit einhergehenden Großmachtsphantasien sollten Deutschland in zwei Weltkriege führen - so dass die Wiedervereinigung Deutschlands 1989 von den Nachbarländern mit Skepsis beobachtet wurde. Spannend und aufs Wesentliche konzentriert erklärt der Autor die komplizierte deutsche Wirklichkeit aus unserer Vergangenheit heraus.

      Deutsche Geschichte von 1871 bis zur Gegenwart
    • Erst nur als Provisorium gedacht, ist das Grundgesetz seit der Wiedervereinigung unbestritten die deutsche Verfassung - die freiheitlichste und stabilste, die es je gab. Es definiert Deutschland als föderativen, demokratischen und sozialen Rechtsstaat. Sein Grundrechtekatalog stellt die Würde des Menschen über alles und diszipliniert die staatlichen Gewalten. Peter Zollings Einführung erklärt das Grundgesetz und zeigt seine Entstehungsgeschichte: Die Mütter und Väter des Grundgesetzes hatten miterlebt, wie wenig die Weimarer Demokratie dem Nationalsozialismus entgegenzusetzen hatte. So etwas sollte nie wieder möglich sein.

      Das Grundgesetz
    • Ausgehend von dem für die Herrschaftsstrukturen des «Dritten Reiches» charakteristischen Spannungsverhältnis zwischen monokratischer Machtfassade und polykratischer Innenansicht wird in diesem Buch das Wirken der «Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt» (NSV) in Hamburg untersucht. Im Vordergrund der Analyse des Wohlfahrtsverbandes der NSDAP stehen die Frage nach dessen sozialem Integrationspotential sowie die Kompetenzkonflikte parteiamtlicher und staatlicher Fürsorgeinstanzen. Anhand einzelner Einrichtungen der NSV, wie etwa dem «Winterhilfswerk» und dem Hilfswerk «Mutter und Kind», unterstreicht der Verfasser nicht nur die «doppelstaatlichen» Züge der NS-Diktatur, sondern beschreibt zugleich die Kehrseite dieser sozialpolitischen Pazifizierungsstrategie: die rassendogmatisch motivierte Diskriminierung und Ausgrenzung von als «minderwertig» stigmatisierten Teilen der Hamburger Bevölkerung.

      Zwischen Integration und Segregation