Muhammad Asad, rodený Leopold Weiss, bol rakúsko-uhorský spisovateľ, novinár a intelektuál, ktorý sa stal jedným z najvplyvnejších európskych moslimov 20. storočia. Po štúdiu filozofie a umenia vo Viedni a práci v žurnalistike sa Asad po konverzii na islam v roku 1926 hlboko ponoril do štúdia islamskej kultúry a filozofie. Jeho cesta ho zaviedla na Blízky východ a do Indie, kde sa stretol s Muhammadom Iqbálom, ktorý ho inšpiroval k práci na podpore nezávislého moslimského štátu. Asadove spisy, vrátane jeho autobiografie, zdôrazňujú jeho hlboké zamyslenie sa nad rozporom medzi islamskými ideálmi a realitou moslimskej komunity.
Muhammad Asads Reportagen und Reiseberichte 1927-1932
Muhammad Asad, ein österreichisch-jüdischer Muslim, berichtet über die Gründungsphase Saudi-Arabiens (1927-1932). Als Korrespondent erlebte er die Transformation des Landes und wurde ein Vertrauter von König Ibn Saud. Seine Reiseberichte und biografischen Einblicke zeigen seine Suche nach Identität und seine Rolle als Journalist und Ethnograf.
This title is part of UC Press's Voices Revived program, which commemorates University of California Press’s mission to seek out and cultivate the brightest minds and give them voice, reach, and impact. Drawing on a backlist dating to 1893, Voices Revived makes high-quality, peer-reviewed scholarship accessible once again using print-on-demand technology. This title was originally published in 1961.
Der bedeutende Islamgelehrte Muhammad Asad, geboren als Leopold Weiss, 1900–1992, eine Leitfigur fortschrittlicher Muslime, übersetzte und kommentierte den Koran für die westliche Welt ins Englische. Seine hervorragende Übertragung ist die einzige, die wiederum in viele andere Sprachen übersetzt wurde. Damit erlangte sie Weltruhm. Erstmals liegt sie nun in deutscher Sprache vor und verschafft dem Koran damit neue Geltung in der modernen Welt. Die Einzigartigkeit der Übersetzung ist darin begründet, dass Muhammad Asad das Klassische Arabisch ebenso beherrschte wie die Dialekte der Beduinenstämme. Die Beduinen waren die ersten Adressaten des Korans. Die kulturellen Traditionen der Nomaden waren seit der Entstehung des Islam unverändert geblieben. Asad, der viele Jahre in Saudi-Arabien lebte, studierte sie eingehend für seine historisch authentische Übertragung der islamischen Schrift.
Muhammad Asad ist einer der bedeutendsten muslimischen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Sein Weg führte ihn aus der Welt seiner jüdischen Familie und aus Europa in die muslimische Welt nach Arabien. Lebendig und spannend schildert Asad seine Bekehrung in Berlin, seine abenteuerlichen Wüstenerfahrungen in Arabien, die Verstrickung in die politischen Verhältnisse der Zeit und die Beteiligung am Freiheitsstreben der islamischen Länder. Beeindruckend sind die Intensität seiner Darstellung, die Echtheit seiner Überzeugungen und die Authentizität seiner Erfahrungen. Entsprechend überwältigend ist die Resonanz auf dieses Werk in der gesamten Welt bis heute. Wahrscheinlich gibt es kein Buch – außer dem Koran selbst –, das den Islam in ähnlicher Weise Millionen von Menschen nahe gebracht hat.