Shalini Randeria Knihy




Themen in diesem Heft sind unter anderem Museums- und Seelenlandschaften des heutigen Russland, das Ende Europas, Philosophie im Ersten Weltkrieg, das Verhältnis von Vernunft und Religion sowie von Christentum und Gewalt. Ein kleiner Schwerpunkt gibt Einblick in das spannungsvolle Verhältnis zwischen den heutigen orthodoxen Kirchen und der Moderne. Der Photoessay zeigt verlassene Orte des Widerstands. Ein Gespräch mit der polnischen Schriftstellerin Olga Tokarczuk und ein Fragment aus ihrem neuen Roman beschließen das Heft.
Anlässlich seines 85. Geburtstags präsentiert das Heft eine Topographie des Oeuvres von Charles Taylor in Gestalt von Gastbeiträgen, in denen seine Wegbegleiter das philosophische Werk und bürgerschaftliche Engagement des großen Denkers aus ihrer persönlichen Perspektive würdigen. Eingeleitet von einem Plädoyer für die Dezentrierung Europas erkundet ein weiterer Schwerpunkt des Hefts die Grenzen der Toleranz angesichts der Begegnung – oder Kollision – verschiedener Kulturen.
Jenseits des Eurozentrismus
Postkoloniale Perspektiven in den Geschichts- und Kulturwissenschaften. 2., erweiterte Auflage
- 560 stránok
- 20 hodin čítania
Dieses Standardwerk enthält zentrale Texte zu postkolonialen Ansätzen in den Geschichts- und Kulturwissenschaften. Es lädt dazu ein, die europäische Geschichte im Kontext von Kolonialismus und Imperialismus neu zu denken und den Blick zu öffnen für die Verflechtungen zwischen der europäischen und der außereuropäischen Welt. Die 2., erweiterte Auflage wurde um aktuelle Texte ergänzt, die das postkoloniale Europa der Gegenwart beleuchten. Die Einleitung zur Neuauflage erörtert, warum eine postkoloniale Perspektive unerlässlich ist – ebenso für die gegenwärtige Wissensproduktion wie für ein kritisches Verständnis heutiger europäischer Gesellschaften und Politik. Mit Beiträgen von Manuela Boatca, Dipesh Chakrabarty, Jean Comaroff, John L. Comaroff, Sebastian Conrad, Fernando Coronil, Prasenjit Duara, Andreas Eckert, Steven Feierman, Stuart Hall, Wolf Lepenies, Achille Mbembe, Timothy Mitchell, Anthony Pagden, Sheldon Pollock, Shalini Randeria, Regina Römhild, Ann Laura Stoler, Michel-Rolph Trouillot und Albert Wirz.