Die Mitglieder der Euromedia Research Group analysieren seit 25 Jahren das Beziehungsgeflecht zwischen Massenmedien, Öffentlichkeit und Politik. Anhand bewährter und neuer Theorieansätze ordnen sie den Medienwandel wissenschaftlich ein und schreiben die Entwicklungslinien zentraler medienpolitischer Konzepte wie Medienvielfalt, publizistische Verantwortung und Media Governance fort.Mit Beiträgen von Els de Bens, Laura Berges, Kees Brants, Mario Hirsch, Olof Hultén, Hans J. Kleinsteuber, Rosario De Mateo, Werner A. Meier, Bernt S. Ostergaard, Denis McQuail, Vibeke G. Petersen, Josef Trappel and Jeremy Tunstall.
Josef Trappel Knihy


In Deutschland, Österreich und der Schweiz bezieht bereits rund ein Viertel der Gesamtbevölkerung seine tagesaktuellen Informationen aus dem Internet. Doch nur die wenigsten bzw. die größten Online-Medien machen von den multimedialen und interaktiven Möglichkeiten Gebrauch. Die journalistischen Formen beschränken sich hauptsächlich auf Nachricht und Hintergrundbericht und die redaktionelle Eigenleistung ist auch nach über 12 Entwicklungsjahren minimal. Der Autor zeigt dies an 30 führenden Online-Medien und spürt den Ursachen in Leitfadengesprächen mit den Leitern der Online-Redaktionen nach.