Bookbot

Detlef Kattinger

    "Huru thet war talet j kalmarn"
    Akteure und Gegner der Hanse
    Die Gotländische Genossenschaft
    Der Ostseeraum und Kontinentaleuropa 1100 - 1600
    • 2004

      Im Rahmen des internationalen Forschungsprojektes 'Culture Clash or Compromise? Europeanisation of the Baltic rim', da von Ass. Prof. Nils Blomquist in Visby geleitet wird, fand in Weitenhagen bei Greifswald eine internationale Tagung statt. Die dort gehaltenen und hier abgedruckten Beiträge betrachten die sich vollziehenden gesellschaftlichen Entwicklungsprozesse, in denen sich die Gebiete um die Ostsee zu christlich- abendländischen Territorien wandelten. Historiker und Archäologen aus den drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen, aus Dänemark, Deutschland, Finnland und Schweden greifen zentrale Fragen nach den Rahmenbedingungen für diese Entwicklungen ebenso wie solche nach der Herausbildung von modernen politischen Strukturen und nach den sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Verhältnissen auf. Insbesondere wird nach den Einflußfaktoren und Einflußwegen aus Westeuropa auf die Entwicklung im Ostseeraum im Zeitraum von 1100 bis 1600 gefragt.

      Der Ostseeraum und Kontinentaleuropa 1100 - 1600
    • 1997

      Seit dem 14. Jahrhundert wird Nordeuropa von einem gemeinsamen Wesenszug geprägt - der Idee von der Zusammenfassung der Reiche in Unionen. Dieser Grundzug hat sich bis in die heutige Zeit hinein fortgepflanzt und lebt im nordischen Zusammenarbeitsgedanken weiter. Verfasser aus Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden sowie der Bundesrepublik spüren in ihren Beiträgen den Wurzeln dieses Phänomens nach. Sie zeigen, welche politischen, kulturellen und ideologischen Konsequenzen das Zusammengehen von Reichen aus dem europäischen Norden seit dem Mittelalter für die Frühmoderne und das heutige nordeuropäische Staatengefüge hat. Die Autoren gehen dabei über die Grenzen einer nationalen Geschichtsschreibung hinaus und zeigen die Zusammenhänge der Reiche untereinander auf. Aus den Beiträgen entsteht eine differenzierte Sicht auf den Ostseeraum und seine Anrainer: Trotz aller Unterschiedlichkeit im Laufe der Jahrhunderte legte die Verquickung der Reiche in Mittelalter und Neuzeit den Grundstein dafür, dass der Ostseeraum nunmehr als unverwechselbare Region seinen Reiz in einem neuen Europa ausstrahlen wird.

      "Huru thet war talet j kalmarn"