Johann Heinrich Gläsel (1798-1880) war der Autor der kulturhistorischen Skizze „Mark-Neukirchen und seine Zustände 1804-1812“. Erich Wild gestaltete 1961 einen „Gläsel-Abend“ mit Auszügen aus seinen Texten, der großen Zuspruch fand. Hans Meyer veröffentlichte die mundartlichen Texte Gläsels vollständig. Bernhard Zoebisch bezeichnete Gläsels Werke als „von heute unschätzbarem Wert“ für die Zeit vor fast 200 Jahren und ließ sich davon inspirieren, eigene Erinnerungen niederzuschreiben. Diese sind zwar nicht als „unschätzbar“ gedacht, könnten jedoch in 200 Jahren noch von Interesse sein. Zoebischs Typoskript aus 1992, zum 100. Jubiläum des Schulhauses, trägt den Titel „Was unbedingt gedruckt werden muß!“ und erinnert an seine Schulzeit ab Ostern 1934. Warum es nicht veröffentlicht wurde, bleibt unklar. Werner Pöllmann entdeckte Zoebischs Texte bei der Arbeit zum 125. Schuljubiläum 2017. Der Heimatverein Markneukirchen e. V. möchte Zoebisch, der sich um die Erforschung des Geigenbaus verdient gemacht hat, posthum ein literarisches Denkmal setzen. Die alte Rechtschreibung des Autors bleibt aus Authentizitätsgründen erhalten. Zoebischs Erinnerungen werden durch Auszüge aus der Schulchronik von Pöllmann ergänzt. Auch in totalitären Zeiten lebten Menschen mit allen Facetten, trotz politischer und finanzieller Einschränkungen. Zoebischs Kindheit prägte nicht nur ihn, sondern wirkt auch auf nachfolgende Generationen. Sein Sohn Christian
Werner Pöllmann Knihy
1. január 1953




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