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Der Zusammenhang von Kunst, Kultur, Medien und Konsum, wie ihn Horkheimer und Adorno im Konzept der Kulturindustrie beschreiben, ist entscheidend für den Vergesellschaftungsprozess in modernen kapitalistischen Gesellschaften. Subjektivität wird in diesem Kontext als kulturindustriell geprägt verstanden, da Sozialisationseinflüsse von Anfang an die Entwicklung des menschlichen Selbst- und Weltverhältnisses beeinflussen. Überraschenderweise gab es bisher keine systematische erziehungs- und bildungswissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesem Thema. Diese Arbeit zielt darauf ab, einen tragfähigen analytischen Rahmen zu entwickeln, der als Grundlage für eine tiefere Auseinandersetzung mit den pädagogischen Anforderungen der Kulturindustrie dient. Angesichts der Komplexität des Themas kann dies nur aus der Perspektive der Allgemeinen Pädagogik geschehen. Zentral ist die Frage, wie kritisch mit der kulturindustriellen Sozialisation umgegangen werden kann, um Bildungsprozesse im Sinne von Subjektwerdung zu fördern. Die Untersuchung folgt einem schrittweisen Ansatz zur Konkretisierung der notwendigen gesellschafts-, sozialisations-, erziehungs- und bildungstheoretischen Überlegungen, um die Erfordernisse und Perspektiven einer emanzipatorischen pädagogischen Praxis zu erfassen.
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Kulturindustrie, Bildung und Erfahrung, Manuel Rühle
- Jazyk
- Rok vydania
- 2015
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