Ingrid Poss war als Leiterin der Fernsehsendung »Treffpunkt Kino« viele Male in der Sowjetunion, um Filme zu sichten und Kontakte zu pflegen. Als das Riesenreich korrodierte, machte sie sich - diesmal auf eigene Faust - erneut nach Osten auf, um zu erkunden, wie es Filmschaffenden in Russland, Kirgisistan und Lettland inzwischen ergangen war. Es blieb nicht bei diesem einen Besuch … Der Autorin gelingt es, die Stimmung in Osteuropa einzufangen und Lebensläufe bis in die Gegenwart nachzuzeichnen, die einen bemerkenswerten Wertewandel erkennen lassen. Eine wichtige neue Quelle für das Verständnis der heutigen Verhältnisse in Russland, anschaulich und zutiefst menschlich.
Ingrid Poss Poradie kníh (chronologicky)



Der ungeteilte Himmel
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- 17 hodin čítania
Der Zusammenbruch der DDR zerstörte viele Gefüge, auch die der Theater, der DEFA-Studios, des Fernsehens. Manche hatten Glück: Zwei Jahrzehnte nach dem Verschwinden des Kulturstaates DDR begegnet man ihnen auf Bildschirmen, Bühnen und Kinoleinwänden wieder. In diesem Buch erzählen neunzehn Schauspieler ihre persönliche Geschichte: ihre Herkunft, die Mühen des Beginns und des Bestehens, ihre Arbeit auf der Bühne und vor der Kamera, Erfolge und Enttäuschungen - und ihre besonderen Erfahrungen in zwei deutschen Welten.
Spur der Filme
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- 21 hodin čítania
Am 17. Mai 1946 wurde in Potsdam-Babelsberg die DEFA als erste deutsche Filmproduktionsgesellschaft nach dem Krieg gegründet. Bis zu ihrem Ende 1992 entstanden über 700 Filme fürs Kino und rund 540 fürs Fernsehen. Darunter waren Filme, die als Kunstwerke Bestand haben werden, aber auch solche, die politisch benutzt wurden und heute eher als Zeitdokumente gelten. Über 70 Regisseure, Schauspieler, Kameraleute, Dramaturgen, Autoren, Szenen- und Kostümbildner, Komponisten und Produktionsleiter erzählen von ihren Hoffnungen und Enttäuschungen, den Widrigkeiten und Annehmlichkeiten einer untergegangenen Filmproduktion. Aus mehr als 400 Stunden Interviews der DEFA-Stiftung, des Filmmuseums Potsdam und von Zeitzeugen TV ist eine authentische Innensicht darüber entstanden, wie in der DDR Filme gemacht wurden.