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Esther Schlicht

    Zelluloid
    Erró, portrait and landscape, Porträt und Landschaft
    • Der isländische Künstler Erró (*1932 in Ólafsvík) zählt zu den großen Einzelgängern der Kunst des 20. Jahrhunderts. Gleichermaßen pop wie barock, plakativ und erzählerisch, gesellschaftskritisch und humorvoll, moralisch und abgründig ist innerhalb der letzten 50 Jahre sein opulentes, unverwechselbares Werk entstanden, das sich jeder Kategorisierung entzieht. Seine kritisch-narrativen Collagen verwandeln malerisch reproduzierte Bildvorlagen aus populären Quellen in vielsagende, häufig verstörende Tableaus. Alle großen gesellschaftlichen Themen kommen darin wie in einem umfassenden Bilderatlas der modernen Welt zum Ausdruck. Die Publikation zeigt Errós Serie Scapes sowie erstmals den gesamten, 1968 entstandenen Zyklus der Monster - Doppelporträts, die offizielle Konterfeis prominenter Persönlichkeiten mittels monströs verzerrter Fratzen konterkarieren. Ausstellung: Schirn Kunsthalle Frankfurt 6.10.2011-8.1.2012

      Erró, portrait and landscape, Porträt und Landschaft
      3,0
    • Zelluloid

      Cameraless Film

      • 192 stránok
      • 7 hodin čítania

      ZELLULOID widmet sich einem besonderen Genre des künstlerischen Films, bei dem das Bild direkt – durch eine physische Bearbeitung des Filmstreifens – hervorgebracht wird. Im Unterschied zu anderen Formen des experimentellen Films wird das Filmmaterial dabei unter Anwendung vielfältiger künstlerischer Verfahren gleichsam als Leinwand interpretiert: durch Malerei, Zeichnung, Collage auf Zelluloid, Ritzen und Kratzen in der Bildemulsion, chemische Verfremdung oder die direkte Belichtung des fotoempfindlichen Bildträgers. So entstanden bereits mit den Anfängen der filmischen Avantgarde Werke, die das Medium Film auch in seiner materiellen Beschaffenheit erforschen und zugleich in immer neuen Ansätzen sein Verhältnis zur bildenden Kunst, aber auch zur Musik ausloten. Der Katalog zur Ausstellung präsentiert mit rund 20 internationalen Künstlern und Filmemachern von den 1930er Jahren bis in die Gegenwart herausragende Beispiele des „Films ohne Kamera“. Künstler Stan Brakhage, Tony Conrad, Cécile Fontaine, Amy Granat, Hy Hirsch, Takahiko Iimura, Norman McLaren, Bärbel Neubauer, Len Lye, Luis Recoder, Jennifer Reeves, Schmelzdahin, José Antonio Sistiaga, Harry Smith, Aldo Tambellini und Jennifer West

      Zelluloid