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Wolf-Rüdiger Nickel

    Best Practice Alkohol-Interlock
    Fit to drive
    • 2012

      Best Practice Alkohol-Interlock

      Erforschung alkoholsensitiver Wegfahrsperren für alkoholauffällige Kraftfahrer

      Das Führen von Kraftfahrzeugen unter Alkoholeinfluss bleibt eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle. Trotz intensiver Bemühungen in Forschung, Gesetzgebung und Vollzug ist es bislang nicht gelungen, die Unfallzahlen auf ein akzeptables Maß zu senken. Atemalkoholsensitive Wegfahrsperren, auch Alkohol-Interlocks genannt, sind eine vielversprechende Entwicklung, die den Fahrtantritt alkoholisierten Fahrern verhindern kann. Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass diese Interlocks nur wirksam sind, solange sie im Fahrzeug des Nutzers installiert sind. Diese Erkenntnis hat zu einer verstärkten interdisziplinären Zusammenarbeit geführt, um erfolgreiche methodische Ansätze und deren praktische Anwendung zu realisieren. Die Neuerscheinung beschreibt ein konkret geplantes Forschungsprojekt zu Alkohol-Interlocks und beleuchtet den interdisziplinären Zugang aus den Bereichen Psychologie, Medizin, Toxikologie, Alkohol- und Suchtforschung, Rehabilitation, quantitative Evaluationsmethoden sowie Ingenieur- und Rechtswissenschaften. Ziel ist es, eine umfassende Sammlung von Methoden und Werkzeugen für die experimentelle Forschung zu Alkohol-Interlocks zu präsentieren, unterstützt durch Literaturstudien, Bewertungen und Designperspektiven.

      Best Practice Alkohol-Interlock
    • 2008

      Mit dem Untertitel „Eine europäische Herausforderung“ verfolgte der Kongress das Ziel, im Rahmen der „Road Safety Charter“ einen bedeutenden Beitrag zur Halbierung der jährlichen Verkehrstoten von 50.000 bis 2010 zu leisten. Dabei sollten die Vorteile individueller Mobilität mit den Sicherheitsinteressen der Gesellschaft in Einklang gebracht werden. „Fit to Drive“ diente als Forum, um europäische Perspektiven zur Förderung der individuellen Fahreignung zu erörtern und internationale Experten zu Themen wie individueller Mobilität, Verkehrsrecht und Verkehrssicherheit zusammenzubringen. Zu den behandelten Themen gehörten unter anderem: Primärprävention in Vorschule, Schule, Verkehrserziehung und Fahrschule; Generalprävention durch Gesetze und Strafpunktsysteme; Sekundärprävention mit Fokus auf Verkehrsteilnehmer mit Alkoholproblemen; Gefährdungsabschätzung in medizinischen und psychologischen Fragen; sowie Verkehrsberatung, Tauglichkeitseinstufung und Rehabilitation in den EU-Staaten. Der VdTÜV Verband der TÜV e. V. organisierte dieses erfolgreiche Treffen von Fachleuten, um Erfahrungen auszutauschen und Lösungen für die Zukunft zu entwickeln. Weitere Mitglieder des Organisationskomitees umfassten verschiedene Fachverbände und Organisationen, die sich mit Verkehrspsychologie, Verkehrsmedizin und Sicherheit befassen.

      Fit to drive