Ein Roman über einen jungen Idealisten, den seine Leidenschaft zum tragischen Helden macht. Mit wilder Hingabe liebt der junge Schauspieler Nelson das Theater. Als er vom großen Henry Núñez engagiert wird, zögert er nicht, sich der einstigen Skandaltruppe Diciembre auf eine entbehrungsreiche Tournee durch die Anden anzuschließen, zumal sein Leben nach dem Bürgerkrieg nicht eben rosig aussieht. Sein Bruder ist in die USA ausgewandert, seine große Liebe Ixta lebt mit einem anderen Mann zusammen. In den hintersten Andendörfern spielt Nelson mit seinen Idolen von Diciembre Theater - auf Marktplätzen, in Hinterhöfen, vor Bauern und alten Freunden. Leichtfüßig balanciert er zwischen Theater und Wirklichkeit, bis ihn eine Rolle ins Taumeln bringt und zum tragischen Helden auf Lebenszeit verdammt. Der zweite Roman des peruanischen Schriftstellers Daniel Alarcón ist ein virtuoses Spiel mit Theater und Wirklichkeit, subtil politisch, atmosphärisch und fesselnd.
Daniel Alarcón Poradie kníh (chronologicky)
Daniel Alarcón je autor, ktorého beletristické aj nebeletristické diela sa objavili v popredných literárnych publikáciách. Jeho tvorba, silne ovplyvnená jeho peruánskymi koreňmi, sa často zaoberá témami identity, pamäte a komplexnosti života v postkoloniálnej spoločnosti. Alarcónov štýl vyniká svojou precíznosťou v psychologickom ponore a jemným zobrazením ľudských vzťahov.



Mitten in der chaotischen Millionenstadt Lima begegnen wir dem jungen Journalisten Óscar, der eine Reportage über als Clowns verkleidete Bettler schreiben soll, und dem Lastwagenfahrer Gregorio Rabassa. Wir werden Zeugen davon, wie ein junger Mann, El Pintor, sein Kunststudium abbricht und sich der Guerilla anschließt, um die Bewohner Limas mit schwarz angemalten Hunden zu erschrecken, und begleiten den zehnjährigen Maico zu seiner Arbeit an eine der dichtbefahrenen Straßenkreuzungen der Stadt, wo er sich Tag für Tag mit einem Blinden um seinen Lohn, ein paar kümmerliche Münzen, streiten muss.
A powerful and searing novel of three lives fractured by a civil war For ten years, Norma has been the voice of consolation for a people broken by violence. She hosts Lost City Radio, the most popular program in their nameless South American country, gripped in the aftermath of war. Every week, the Indians in the mountains and the poor from the barrios listen as she reads the names of those who have gone missing, those whom the furiously expanding city has swallowed. Loved ones are reunited and the lost are found. Each week, she returns to the airwaves while hiding her own personal loss: her husband disappeared at the end of the war. But the life she has become accustomed to is forever changed when a young boy arrives from the jungle and provides a clue to the fate of her long-missing husband. Stunning, timely, and absolutely mesmerizing, Lost City Radio probes the deepest questions of war and its meaning: from its devastating impact on a society transformed by violence to the emotional scarring each participant, observer, and survivor carries for years after. This tender debut marks Alarcón's emergence as a major new voice in American fiction.