Třiatřicet příběhů ze světa zvířat, od těch nejdrobnějších, která nás obklopují dennodenně až po slona, krokodýla, kocoura či saranče. Autor ve svém vyprávění neváhá utopit mouchu v nedělní polévce, popisuje úděl pudla, který se chystá na výstavu nebo život muly, která slouží vojákům jako dopravní prostředek.
Impozantní románová freska významného současného švýcarského spisovatele. „Lze vidět modrýma očima?“ otázal se mandarín, když se poprvé setkal s barbary z Evropy. „Lze vidět modrozelenýma očima?“ zeptal se sám sebe Past, hlavní postava románu. Právě ho propustili z jakési obskurní kulturní nadace a výše uvedená otázka ho přiměla rozpomenout se na svůj pohnutý život a procestovat znovu téměř všechny světadíly v opojném víru času a obrazů, kdy se události prolínají a důvěrně známé se nečekaně mění v cizí.
Ein Waschküchenschlüssel oder die täglichen Abfälle, die achte Todsünde oder ein Biotop mit einer Plastikfolie können Anlass für Glossen-Geschichten sein, wie sie in diesem Band gesammelt wurden. Ob Volkslied oder Inserat, was diese kritischen "apropos" zusammenhält, ist eine helvetische Thematik, bei der es mit Vorliebe um den Glauben an Eigenart und Ausgewogenheit geht. Aber immer sprengt Hugo Loetscher die schweizerische Thematik mit jener selbstverständlichen Weltläufigkeit, die in als Autor auszeichnet - ob er über den Sprachkuchen schreibt, eine Flurbereinigung vornimmt oder sich die Frage stellt: Was, wenn der Liebe Gott Schweizer gewesen wäre? In seinen Kommentaren zur Schweiz erweist sich Loetscher einmal mehr als engagierter Spötter, der die Kunst beherrscht, die Türe zur schweizerischen Seele mit einem Waschküchenschlüssel zu öffnen...
Hugo Loetscher war ein Schriftsteller, der »erfahren wollte, was mir als Welt zugefallen war«. Von der Schweiz aus brach er in alle Himmelsrichtungen auf, oft im Auftrag von Zeitungen und Magazinen, für die er kenntnis- und geistreiche, literarisch funkelnde Essays und Reportagen schrieb. Loetschers Blick für die Gleichzeitigkeiten und Mischformen einer globalisierten Welt ist ungemein modern, sein Stil immer originell und überraschend. Dieser Band ist ein wunderbarer Ausgangspunkt, um einen der großen Schweizer Autoren und Publizisten neu- oder wiederzuentdecken.
Der Autor reflektiert über seine lange literarische Karriere, die von Romanen und Erzählungen bis hin zu Essays und Reportagen reicht. In seiner „Einleitung zu sich selbst“ thematisiert er den Umgang mit lyrischen Formen und präsentiert nun seine Gedichte. Diese Sammlung bietet einen tiefen Einblick in seine poetischen Gedanken und die Entwicklung seines Schreibens über die Jahre hinweg. Loetscher lädt die Leser ein, die verschiedenen Facetten seines Schaffens zu entdecken und die Bedeutung von Lyrik in seinem Werk zu erkunden.
» Jeder soll zu seinem Kranze kommen , pflegte Anna zu sagen; sie flocht Totenkränze.« So beginnt dieser Roman, in dem nicht nur Einzelschicksale, sondern eine Stadt, eine ganze Epoche im Symbol der Kränze Gestalt gewinnen. Um Annas karges Leben gruppieren sich die Lebensläufe der Menschen ihrer nahen Umgebung und all jener, denen sie mit Tannenreis, Lorbeer, Nelken und Rosen den letzten Dienst erweist. "
Neunzehn Geschichten, darunter zahlreiche unveröffentlichte, von einzigartiger Vielfalt. Ein Thema kehrt immer wieder in den knapp fünfzig Jahren ihres Entstehens: „Der Buckel“ steht für den lädierten Menschen, den Ausgestoßenen und Benachteiligten. Geschichten von wunderbarer Präzision und abgründiger Leichtigkeit, die in Pointen von oft aphoristischer Erkenntnisschärfe gipfeln.
In seinem letzten Buch zieht Hugo Loetscher Bilanz. Die Stoffe und Themen seines Lebens und seines Werks entfaltet er zu einer weltumspannenden Autogeographie, der Entwicklungsgeschichte eines globalen Bewusstseins. Flüssen entlang, an Brücken, Kanälen vorbei, zu neuen Ufern führt Hugo Loetschers Erzählfluss, mäandernd, tiefgründig und sprudelnd vor Einfällen und Witz.
Ein Muss für jeden Alteingesessenen – und für alle Neuankömmlinge: das Schlüsselwerk zum Verständnis der helvetischen Seele und ihrer Eigenarten. Ein Buch über die kleine Schweiz von einem großen Schweizer Schriftsteller.
Er war berühmt, nur wußte dies niemand. Aber er hatte noch ein ganzes Leben vor sich. Philipp, zwischen Schulabschluß und Berufsausbildung stehend, von der Großen Bühne träumend, jobbt einen Sommer lang als Bademeister. Philipps erste Saison in einer Zürcher Seebadeanstalt, in der sich die Figuren unserer Gesellschaft programmreiche Blöße geben, ist auch die Saison einer zarten Liebe. "
»Nach einem politischen Umsturz ist der Inspektor der Abwässer aufgefordert worden, einen Bericht über den Zustand der Kanalisation zu verfassen. Denn die Leute, die immer ›so gewaschen tun‹, müßten einmal da hinabschauen können, was alles unter ihren Füßen dahinfließt, das Verborgene und Chaotische unter ihrer sauberen Stadt...«Stimmen»Ein schönes Buch. Still, weise, verhalten, eindringlich zieht es mit schlichter Aufrichtigkeit in seinen Bann. Die Kanalisation als Antipoden der Kafka'schen Dachböden.«Bonner
Die Geschichten, die Hugo Loetscher erzählt, sind Verhaltensfabeln. Die Tiere reden nicht wie Menschen, sondern sie benehmen sich wie Tiere. Allerdings in Situationen, die sie nicht immer selber ausgesucht haben, wie das Maultier im Militärdienst oder der Pudel auf der Schönheitskonkurrenz, der Affe in der Rakete oder die Ratte im Labor. Eine comédie animale, deren Moralität in der Darstellung liegt.
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Erlebnisse und Gedanken eines Immunen, der nirgends richtig dazugehört und deshalb auch nicht richtig verletzt werden kann. Geschichten über das Dorf Escholzmatt und das Zürcher Niederdorf sowie ein Zeitzeugenbericht der 68er-Bewegung mit den Globuskrawallen in Zürich und Portugals Nelkenrevolution. Der autobiografische Roman von Hugo Loetscher.
Die melancholische Satire von Loetscher thematisiert das Leben in Los Angeles, das als oberflächlich und bedeutungslos dargestellt wird. Der Protagonist reflektiert über seine Erfahrungen in der Stadt, die er mit einer Mischung aus Nostalgie und Ernüchterung betrachtet. Die grüne Symbolik des Herbstes steht im Kontrast zur trostlosen Umgebung und unterstreicht die innere Zerrissenheit des Charakters. Durch scharfsinnige Beobachtungen und ironische Kommentare wird die Absurdität des Lebens in der Metropole eindrucksvoll eingefangen.
«Un semplice investigatore, un uomo piuttosto anziano che non aveva nulla d'appariscente». Una raccolta di racconti gialli con protagonista il sergente Studer. L'abbozzo di autobiografia di Glauser si conclude con un ricordo d'infanzia. Il padre «che giocava volentieri a fare il giudice istruttore» lo aveva sottoposto a un interrogatorio violento: «Non lo aveva fatto per crudeltà. Voleva sapere la verità. Nient'altro». Per quanto il raccontare di questo scrittore svizzero sia un raccontarsi - «un liberarsi di ricordi» -, l'autobiografia, interrotta, continua nelle novelle, nei racconti. E in quella giustificazione, in quella pacata e definitiva identificazione tra l'illusione che esista nei fatti degli uomini una verità, e la crudeltà, vi è molto delle intenzioni e del mondo spirituale di cui Il sergente Studer è protagonista. Studer, l'investigatore dei gialli di Glauser, si muove, agisce, svela crimini e scopre colpevoli, e dà il senso di una coscienza amara: che il delitto e la Giustizia siano facce di una stessa medaglia, che nella caccia all'assassino si snodi una sfida più sottile e fatale, che la conclusione di ogni buona indagine è solo la scoperta della 'estrema' innocenza del colpevole.
As the current global recession stubbornly persists and financial experts around the world struggle to prevent further financial collapse, everyone has a theory about how to save the economy. But perhaps no idea that has been proffered is as radical or as unique as what Hugo Loetscher imagines in his novel Noah. In this book, first published in German in 1967, the eponymous Old Testament hero fuels his local economy with a prescient plan to build the Ark.2009), widely known as the most cosmopolitan of Swiss writers due to his travels and journalistic work in Latin America and Asia, has until now been known mainly by readers in his home country, where he has been the recipient of its most prestigious literary prize. This attentive and engaging translation makes available to a new audience an incredibly timely and entertaining work.
Hugo Loetschers schönste Reisereportagen über Brasilien zum ersten Mal in Buchform. Brasilien war eine Liebe, die den Schweizer Schriftsteller sein Leben lang nicht losließ. Immer wieder bereiste er sein Sehnsuchtsland und schrieb Reportagen darüber für diverse Zeitungen. Ein zeitlos aktuelles Porträt eines Landes, das, in Loetschers Worten, nach wie vor »zur Zukunft verdammt« ist.
Noch ein Kochbuch? Ja, aber noch viel mehr: In diesen Briefen entfaltet sich eine kleine Kulturgeschichte der Küche, nebst höchst delikaten Rezepten erfährt der Leser, wie und wo diese Rezepte entstanden sind, wo die Quellen der heutigen Kochkunst liegen, wie es die Schriftsteller mit dem Essen hielten. Und die beiden Briefschreiber verstehen nicht nur etwas von der Küche, sondern auch von Humor.
»Wo andere Völker nach den Sternen greifen, fangen die Schweizer an zu klettern«, schreibt Hugo Loetscher. Doch wer liest, statt zu klettern, findet in diesem Band 17 brillante Essays zur Schweizer Literatur mit ihren bekannten und weniger bekannten Protagonisten.
Hugo Loetschers nicht ganz unpersönliche Ansätze zu Max Frisch, Ludwig Hohl, Adolf Muschg, Friedrich Dürrenmatt, Niklaus Meienberg u. v. a. m. bilden ein Standardwerk zur Schweizer Literaturgeschichte."
Zum Beispiel Eglisau im Jahr 1970 und im Lauf der Zeit
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Eine junge Fotografin unternimmt anfangs der 70er Jahre einen Streifzug durch ihre Heimatgemeinde, das Rheinstädtchen Eglisau. Sie hält in unzähligen Bildern und in Originaltexten der Bevölkerung fest, was damals zum Leben einer Kleinstadt im Zürcher Unterland gehörte. Die wegweisende Arbeit für dokumentarische Fotografie ist ein Spiegel der jüngsten Vergangenheit. Sie erscheint erstmals in Buchform, ergänzt mit zeithistorischen Stichworten und Berichten aus der Gegenwart.