Hugo Loetscher war ein Schriftsteller, der »erfahren wollte, was mir als Welt zugefallen war«. Von der Schweiz aus brach er in alle Himmelsrichtungen auf, oft im Auftrag von Zeitungen und Magazinen, für die er kenntnis- und geistreiche, literarisch funkelnde Essays und Reportagen schrieb. Loetschers Blick für die Gleichzeitigkeiten und Mischformen einer globalisierten Welt ist ungemein modern, sein Stil immer originell und überraschend. Dieser Band ist ein wunderbarer Ausgangspunkt, um einen der großen Schweizer Autoren und Publizisten neu- oder wiederzuentdecken.
Hugo Loetscher Poradie kníh (chronologicky)







Das Entdecken erfinden
Unterwegs in meinem Brasilien
Hugo Loetschers schönste Reisereportagen über Brasilien zum ersten Mal in Buchform. Brasilien war eine Liebe, die den Schweizer Schriftsteller sein Leben lang nicht losließ. Immer wieder bereiste er sein Sehnsuchtsland und schrieb Reportagen darüber für diverse Zeitungen. Ein zeitlos aktuelles Porträt eines Landes, das, in Loetschers Worten, nach wie vor »zur Zukunft verdammt« ist.
Noch ein Kochbuch? Ja, aber noch viel mehr: In diesen Briefen entfaltet sich eine kleine Kulturgeschichte der Küche, nebst höchst delikaten Rezepten erfährt der Leser, wie und wo diese Rezepte entstanden sind, wo die Quellen der heutigen Kochkunst liegen, wie es die Schriftsteller mit dem Essen hielten. Und die beiden Briefschreiber verstehen nicht nur etwas von der Küche, sondern auch von Humor.
In seinem letzten Buch zieht Hugo Loetscher Bilanz. Die Stoffe und Themen seines Lebens und seines Werks entfaltet er zu einer weltumspannenden Autogeographie, der Entwicklungsgeschichte eines globalen Bewusstseins. Flüssen entlang, an Brücken, Kanälen vorbei, zu neuen Ufern führt Hugo Loetschers Erzählfluss, mäandernd, tiefgründig und sprudelnd vor Einfällen und Witz.
Lesen statt klettern: Aufsätze zur literarischen Schweiz
- 483 stránok
- 17 hodin čítania
»Wo andere Völker nach den Sternen greifen, fangen die Schweizer an zu klettern«, schreibt Hugo Loetscher. Doch wer liest, statt zu klettern, findet in diesem Band 17 brillante Essays zur Schweizer Literatur mit ihren bekannten und weniger bekannten Protagonisten. Hugo Loetschers nicht ganz unpersönliche Ansätze zu Max Frisch, Ludwig Hohl, Adolf Muschg, Friedrich Dürrenmatt, Niklaus Meienberg u. v. a. m. bilden ein Standardwerk zur Schweizer Literaturgeschichte."
Unsere kleine Stadt
Zum Beispiel Eglisau im Jahr 1970 und im Lauf der Zeit
- 323 stránok
- 12 hodin čítania
Eine junge Fotografin unternimmt anfangs der 70er Jahre einen Streifzug durch ihre Heimatgemeinde, das Rheinstädtchen Eglisau. Sie hält in unzähligen Bildern und in Originaltexten der Bevölkerung fest, was damals zum Leben einer Kleinstadt im Zürcher Unterland gehörte. Die wegweisende Arbeit für dokumentarische Fotografie ist ein Spiegel der jüngsten Vergangenheit. Sie erscheint erstmals in Buchform, ergänzt mit zeithistorischen Stichworten und Berichten aus der Gegenwart.
Páv na hnojišti, aneb, Zvířata v nás
- 150 stránok
- 6 hodin čítania
Třiatřicet příběhů ze světa zvířat, od těch nejdrobnějších, která nás obklopují dennodenně až po slona, krokodýla, kocoura či saranče. Autor ve svém vyprávění neváhá utopit mouchu v nedělní polévce, popisuje úděl pudla, který se chystá na výstavu nebo život muly, která slouží vojákům jako dopravní prostředek.
Der Autor reflektiert über seine lange literarische Karriere, die von Romanen und Erzählungen bis hin zu Essays und Reportagen reicht. In seiner „Einleitung zu sich selbst“ thematisiert er den Umgang mit lyrischen Formen und präsentiert nun seine Gedichte. Diese Sammlung bietet einen tiefen Einblick in seine poetischen Gedanken und die Entwicklung seines Schreibens über die Jahre hinweg. Loetscher lädt die Leser ein, die verschiedenen Facetten seines Schaffens zu entdecken und die Bedeutung von Lyrik in seinem Werk zu erkunden.
Der literarische Globus
Geschichten weltberühmter Autoren, verlegt in der Schweiz
- 191 stránok
- 7 hodin čítania
Der Buckel
- 222 stránok
- 8 hodin čítania
Neunzehn Geschichten, darunter zahlreiche unveröffentlichte, von einzigartiger Vielfalt. Ein Thema kehrt immer wieder in den knapp fünfzig Jahren ihres Entstehens: „Der Buckel“ steht für den lädierten Menschen, den Ausgestoßenen und Benachteiligten. Geschichten von wunderbarer Präzision und abgründiger Leichtigkeit, die in Pointen von oft aphoristischer Erkenntnisschärfe gipfeln.







