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Elisabeth List

    Edition Suhrkamp - 1728: Die Präsenz des Anderen
    Feministische Philosophie 4
    Grundlagen der Kulturwissenschaften
    Denkverhältnisse
    Grenzen der Verfügbarkeit
    Deutschland und die Welt
    • Grundlagen der Kulturwissenschaften

      Interdisziplinäre Kulturstudien

      • 544 stránok
      • 20 hodin čítania

      Die Grundlagen kulturwissenschaftlicher Forschung im Überblick Die kulturwissenschaftlichen Einzeldisziplinen, ihre vielfältigen Gegenstands- und Themenbereiche manifestieren die Komplexität und Differenziertheit gegenwärtiger Kulturforschung, die die Form eines teilweise unüberschaubaren interdisziplinären Netzes kulturwissenschaftlicher Aktivitäten angenommen hat. Die im Rahmen des , Grazer Modells' angestrebte Form einer theoretischen und begrifflichen Orientierung für die kulturwissenschaftliche Forschung und Lehre intendiert keine Hierarchisierung durch eine deduktiv-logische Ordnung, sondern eine Vernetzung von Problemfeldern und eine Verknüpfung begrifflicher Elemente in der Weise, daß sie der Komplexität der Themenbereiche gerecht werden und dazu die bislang an einzelne Disziplinen gebundenen Konzepte und Modelle transdisziplinär werden lassen. Die theoretischen Elemente von „Symbol, Gesellschaft und Individuum“ sollen eine grundlagentheoretische Basis kulturwissenschaftlicher Forschung bilden.

      Grundlagen der Kulturwissenschaften2003
    • Grenzen der Verfügbarkeit

      Die Technik, das Subjekt und das Lebendige

      • 238 stránok
      • 9 hodin čítania

      Anders als die Technik bisher, die die Aneignung der äußeren Natur und ihrer Ressourcen vorantrieb, richten sich die Technologien des 21. Jahrhunderts, Bio- und Teletechnologien, auf den Menschen selbst. Sie sind dabei, einen Prozeß der Selbsttransformation der Spezies „Homo Sapiens“ einzuleiten, dem die Denkvoraussetzungen der klassischen Naturwissenschaften, das heißt der Physik, die Richtung weisen – eine Richtung über das Subjekt hinweg und hinaus, dessen vitale Lebensgrundlagen im Kreatürlich-Lebendigen im Raum der Wissenschaften keinen Ort und keinen Namen mehr haben. An seine Stelle tritt das Artefakt, die Maschine. Bedeutet eine solche Technik die Vollendung oder das Ende des Menschen? Wer wird diese Frage stellen und beantworten, wenn es lebendige Subjekte nicht mehr gibt? Oder kommt es anders, weil die Eingriffe in das materielle Substrat des Lebendigen möglicherweise ihr Ziel verfehlen?

      Grenzen der Verfügbarkeit2001
    • zeigt die patriarchalen Züge der Philosophiegeschichte (Kofman, Klinger, Cavarero) und die Notwendigkeit einer Transformation der einzelnen Teildisziplinen von der Wissenschaftstheorie (List) bis zur Ethik (Gould, Benhabib), Rechts- und politischen Philosophie (Schröder, Heller). Dabei steht auch zur Debatte, ob die postmoderne Subjektkritik feministisch gedeutet werden kann (Braidott, Iveković, Weisshaupt). Die Herausgeberin erläutert die wissenschaftliche Legitimitar der Feministischen Philosophie und gibt einen Oberblick über die recenten Entwicklungen. Eine Auswahlbibliographie (Klinger) beschließt den Band

      Feministische Philosophie 41990
    • Denkverhältnisse

      • 586 stránok
      • 21 hodin čítania

      In der Tradition der Bewegung für allgemeine Menschen- und Bürgerrechte stehend, ging und geht es feministischen Theoretikerinnen zunächst darum zu klären, warum diese Rechte, obwohl formal auch Frauen zugestanden, für den weiblichen Lebenszusammenhang in so vieler Hinsicht bis in die Gegenwart wirkungslos geblieben sind. Dies erfordert, wie die Beiträge dieses Buches zeigen, eine grundlegende Transformation politischer Theorie. Demgemäß ist das zentrale Anliegen feministischer Theorie eine neue Sichtweise von Sexualität und Reproduktion, die die Rechte von Frauen auf Selbstbestimmung und körperliche Integrität würdigt und damit allererst die Voraussetzungen dafür schafft, daß Rechte auf persönliche Freiheit und Privatheit als allgemeine zur Geltung kommen können. Zum anderen richtet sich die feministische Kritik gegen den etablierten akademischen Diskurs: einerseits gegen die Denkformen und Praktiken einzelner wissenschaftlicher Disziplinen, andererseits gegen die von der Philosophie verwaltete »Kultur der Rationalität«. In beiden Fällen wendet sie sich nicht primär gegen rechtfertigungsbedürftige Ansprüche auf Intersubjektivität, sondern auf die schlechte Universalität einer rationalistischen und szientistischen Rhetorik, hinter der sich nicht nur der Standpunkt einer professionellen Elite, sondern auch die Parteilichkeit einer männlichen Subjektivität verbirgt.

      Denkverhältnisse1989