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Walther Dürr

    1. január 1932 – 6. január 2018
    Sprache und Musik
    Reclams Musikführer Franz Schubert
    Franz Schubert
    Schubert-Liedlexikon
    • Franz Schubert komponierte 634 Sololieder, die die Gattung im 19. Jahrhundert prägten. Zu den bekanntesten zählen die Zyklen „Die schöne Müllerin“ und „Winterreise“ sowie Vertonungen von Gedichten Goethes und Mayrhofers. Dieses Lexikon bietet einen umfassenden Überblick über Schuberts Liedschaffen, wobei jedes Lied in einem eigenen Eintrag behandelt wird. Der erste Abschnitt beleuchtet das Gedicht, seine literaturgeschichtliche Bedeutung, inhaltliche Besonderheiten sowie sprachliche und begriffliche Eigenheiten. Der zweite Abschnitt widmet sich der Vertonung, untersucht die Beziehungen zwischen Text und Musik und erläutert melodische, harmonische und rhythmische Besonderheiten sowie Einflüsse anderer Komponisten und zeitgenössischer Strömungen. Informationsblöcke geben Auskunft über Stimmumfang, Entstehung, Textvorlage und weiterführende Literatur. In der Regel sind der Anfang jedes Liedes als Notenbeispiel und der vollständige Text nach der Neuen Schubert-Ausgabe abgedruckt. Dieses umfangreiche Nachschlagewerk richtet sich an Sänger, ihre Begleiter, Musikliebhaber, Konzertbesucher und Wissenschaftler und bietet detaillierte Einzeldarstellungen zu allen Liedern Schuberts.

      Schubert-Liedlexikon
    • Sprache und Musik

      Geschichte - Gattungen - Analysemodelle

      • 279 stránok
      • 10 hodin čítania

      In seinem Buch präsentiert der Tübinger Musikwissenschaftler Walther Dürr die Wechselwirkungen zwischen Sprache und Musik und differenziert nach Epochen und Gattungen. Er betont, dass die Regeln der Sprachbehandlung in der Musik nur für bestimmte Zeiträume, Formen oder Komponisten gelten. Vor jeder Analyse vertonter Sprache steht für Dürr die Untersuchung der „Vorgabe“, also der inneren Struktur des Textes. Ziel jedes Komponisten ist es, der Vorlage musikalisch gerecht zu werden. Erst danach kann man die möglichen Entsprechungen von sprachlichem und musikalischem Material in Relation zum historischen Kontext untersuchen. Dürr setzt in der Musikgeschichte von 1450 bis 1950 zwei Schwerpunkte: um 1600 und um 1800. Besonders ausführlich werden das Madrigal, die deutsche Oper und das Lied behandelt, daneben auch Messe, Canzonette, Konzert und Motette. Besonders spannend ist das Kapitel über Sprachbezüge in Schuberts Instrumentalmusik, das neue Aspekte thematisiert. Trotz eines klaren methodischen Ansatzes bleibt die Analyse konkret und wird anhand exemplarischer Werkbesprechungen erarbeitet. Dürrs Methoden sind auf andere Vokalwerke übertragbar. Das praktische Arbeitsbuch enthält Aufgaben zur Mitarbeit, Anregungen zum Weiterdenken, wichtige Quellentexte zur Sprachvertonung (in Übersetzung), ein Glossar, Werkregister und kommentierte Auswahlliteratur.

      Sprache und Musik