Jordan
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Die Prinzen-Garde Köln von 1906 e. V. kann auf eine bald hundertjährige Geschichte zurückblicken. Die beiden Autoren, Michael Euler-Schmidt und Marcus Leifeld, untersuchen in elf Kapiteln die Ursprünge und die Gründung des Vereins um die Jahrhundertwende und seinen rasanten Aufstieg im Kölner Karneval. Da die Präsidenten der Prinzen-Garde nicht erst in jüngster Zeit dem Vereinsleben einen ganz eigenen Stempel aufgedrückt haben, widmen die Autoren jeder Amtszeit ein eigenes Kapitel und stellen die langfristigen Entwicklungen und Kontinuitäten des Vereins anschaulich dar - dies alles vor dem Hintergrund der Kölner Stadtgeschichte. So wird dem interessierten Leser nicht nur das Innenleben des Vereins präsentiert, sondern die Prinzen-Garde als bedeutendes Element im Kölner Karneval und als Teil des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens in Köln über 100 Jahre fassbar.
2000 Jahre Soldaten in Köln
Köln, die traditionsreiche Metropole am Rhein, ist nicht nur wegen des Doms und der vielen Gotteshäuser als „hillige Kölle“ bekannt, sondern auch durch ihre 2000-jährige Militärgeschichte, die von Soldaten geprägt ist. Römische Legionäre waren in der Colonia Claudia Ara Agrippinensium (CCAA) stationiert, und im Mittelalter sicherten Spießbürger die beeindruckende Stadtbefestigung. Aus dem Kölner Stadtmilitär und mit Unterstützung von Soldaten, die in der größten preußischen Festung Dienst taten, entstanden die Traditionskorps des Kölner Karnevals, die eine neue Tradition kölnischer Militärgeschichte begründeten. Seit 1956 ist die Stadt zudem einer der größten Standorte der Bundeswehr. Der Band bietet eine gut bebilderte und leicht verständliche Dokumentation dieser Militärgeschichte, die von Offizieren des früheren Heeresamtes in Köln zusammengetragen wurde. Oberstleutnant a. D. Uwe Piontek hat die Ergebnisse zusammengefasst, während der „Freundeskreis Militärgeschichte Köln e. V.“ den Militärhistoriker Fregattenkapitän a. D. Dr. Heinrich Walle mit der Herausgabe beauftragte. Alle Mitwirkenden haben ehrenamtlich gearbeitet, um den Band zugunsten des Kinderkrankenhauses der Stadt Köln zu veröffentlichen. Dies stellt eine Fortsetzung der Tradition des Freundeskreises Fregatte Köln dar und symbolisiert die Verbundenheit mit den Mitbürgern durch aktive Hilfe für die Schwächsten der Gesellschaft.