Sozialpsychologie des Autoritären
Zur Aktualität der Autoritarismusforschung der Frankfurter Schule





Zur Aktualität der Autoritarismusforschung der Frankfurter Schule
Überraschende Weihnachts-Geschichten zum Staunen Eine junge Frau wird schwanger – nicht von ihrem Verlobten. Hirten werden erschreckt – von einem übernatürlichen Ereignis. Ein armes Kind wird geboren – und verändert die Welt. Weihnachten fasziniert und bringt uns zum Staunen. Wir müssen nur auf ihre Botschaft hören. Und genau da liegt das Problem: Wir haben uns an die unglaublich spannende Botschaft gewöhnt. Wir meinen, Weihnachten zu kennen – und achten nicht mehr auf ihre Dramen und Wunder, auf ihre Tiefe und ihre Bedeutung. Stattdessen sind uns Weihnachtsbäume, Weihnachtskugeln, Lametta und Berge von Geschenken wichtiger geworden. Inzwischen beleuchten wir auch Einfamilienhäuser innen und außen mit 250 Meter langen Lichterketten und lassen illuminierte Rentiere, Riesenschlitten und „Santa Claus“ in Lebensgröße durch unsere Vorgärten brausen. Die Inhalte von Weihnachten müssen immer mehr dem Spektakel weichen … Markus Brunner geht einen anderen Weg, setzt die Ereignisse von Weihnachten in neue Perspektiven. Er nimmt uns mit in imaginäre Räume der sichtbaren und unsichtbaren Welt, der Vergangenheit und Gegenwart. So lässt er uns neu staunen – und immer wieder auch lachen – über die schönste Geschichte aller Zeiten: die Geburt des Heilands und Erlösers dieser Welt.
Themen, Theorien und Perspektiven der psychoanalytischen Sozialforschung
Gesellschaftspolitisch brisante Phänomene wie Antisemitismus, Rechtsextremismus und Jugendgewalt sind ohne eine Analyse ihrer unbewussten Dynamiken nicht zu verstehen. Den »subjektiven Bedingungen der objektiven Irrationalität« (Adorno) nachzuspüren, gehört seit ihren Anfängen zu den zentralen Aufgaben der psychoanalytisch orientierten Politischen Psychologie. Die aufgrund dessen gegründete »Arbeitsgemeinschaft Politische Psychologie« organisierte 2009 die Tagung »Politische Psychologie heute?«, die in diesem Band dokumentiert ist. Diskutiert werden die Bedeutung der politisch-psychologischen Traditionen für die Gegenwart sowie die Möglichkeiten, neuere theoretische und methodische Ansätze aufzugreifen, neue Anwendungsgebiete zu erschließen und somit die Politische Psychologie voranzutreiben. Mit Beiträgen von Karola Brede, Gudrun Brockhaus, Markus Brunner, Hans-Joachim Busch, Guido Follert, Lilli Gast, Isabelle Hannemann, Anke Kerschgens, Christine Kirchhoff, Hans-Dieter König, Julia König, Alfred Krovoza, Jan Lohl, Mihri Özdogan, Rolf Pohl, Samuel Salzborn, Christoph H. Schwarz, Marc Schwietring, Greta Wagner, Sebastian Winter und Michael Zander
Beiträge zur psychoanalytischen Sozialpsychologie des Nationalsozialismus und seiner Nachwirkungen
Was machte die Idee der Volksgemeinschaft und den Antisemitismus für die Menschen im Nationalsozialismus so attraktiv? Wie wurden sie zu Tätern und Täterinnen? Wie wirken sich NS-Gefühlserbschaften noch in den nachfolgenden Generationen aus? Der Nationalsozialismus und seine gesellschaftlichen Nachwirkungen sind ohne eine sozialpsychologische Perspektive nicht zu verstehen. Dies erfordert die Berücksichtigung der subjektiven Dimension der Nachkriegsgesellschaft sowie der Brüche und Kontinuitäten nach 1945.Der Band versammelt Aufsätze, die sich aus einer psychoanalytisch-sozialpsychologischen und geschlechtertheoretischen Perspektive sowohl mit den psychodynamischen Mechanismen der nationalsozialistischen Weltanschauung und Gewalt als auch mit den Versuchen ihrer psychischen Verarbeitung in der Nachkriegszeit auseinandersetzen.