Christian Baden Poradie kníh





- 2015
- 2010
Die Untersuchung beleuchtet die Herausforderungen bei der Schaffung von Transparenz hinsichtlich der Weiterbildungsintensität und -umfang auf regionaler Ebene in Hessen. Aufgrund unzureichender Daten ist es schwierig, Qualifikationsbedarfe und -defizite frühzeitig zu identifizieren sowie (Förder-) Aktivitäten im Bereich der beruflichen Weiterbildung zu evaluieren. Durch eine eigens durchgeführte Betriebsbefragung und die Analyse weiterer Datenquellen wird ein differenziertes Bild der betrieblichen Weiterbildungsaktivitäten in Hessen angestrebt. Im internationalen Vergleich ist die Teilnahme an Weiterbildung in Deutschland niedrig und ungleich verteilt, insbesondere unter un- und angelernte Beschäftigte sowie älteren Arbeitnehmern ab 45 Jahren. Diese Gruppen sind in der Weiterbildung unterrepräsentiert, was ihre bereits angespannte Arbeitsmarktsituation weiter verschärft. Um die Auswirkungen staatlicher Qualifizierungsinstrumente und Fördermaßnahmen zu bewerten, ist eine präzise Beschreibung der betrieblichen Weiterbildungsbeteiligung über einen längeren Zeitraum erforderlich. Die Untersuchung zielt darauf ab, die Datenlage zur betrieblichen Weiterbildung in Hessen zu verbessern, diesen Beschäftigtengruppen besondere Aufmerksamkeit zu schenken und Anreizsysteme zur Erhöhung der Weiterbildungsbeteiligung, insbesondere für ältere und gering qualifizierte Beschäftigte, zu entwickeln.
- 2001
Mit dieser Studie erfolgt für das Land Rheinland-Pfalz und seine Teilregionen (Arbeitsamtbezirke) eine differenzierte Analyse (nach Sektoren und Größe der Betriebe) der Beschäftigungsstruktur, des bestehenden qualifikatorischen Mismatch sowie des Qualifizierungsverhaltens und der Qualifikationsprobleme der Betriebe. Die Zielsetzung besteht darin, die Informationsbasis für alle beteiligten Arbeitsmarktakteure zu verbessern und Ansatzpunkte für Ort, Umfang und Qualität entsprechender betrieblicher sowie außerbetrieblicher Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen zu liefern. Die Studie umfaßt vier Bereiche: • Analyse der regionalen und sektoralen Beschäftigtenstruktur unter besonderer Berücksichtigung atypischer und neuer Beschäftigungsformen; • Regionale und sektorale Mismatchanalyse; • Darstellung des betrieblichen Qualifizierungsverhalten und der Qualifikationsdefizite; • Qualifizierungsbedarf der Betriebe und externes Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebot. Die Ergebnisse der Studie basieren auf einer von Infratest durchgeführten Befragung der Betriebe in Rheinland-Pfalz.
- 1996
Wie wirken sich neue Informations- und Kommunikations- Technologien (IuK) auf die Segmentierung von Arbeitsmärkten aus? Welche Folgen sind für die Struktur und Funktionsweise von Teilarbeitsmärkten sowie für die Wirksamkeit arbeitsmarktpolitischer Instrumente zu erwarten? Diese - bislang erstaunlich wenig untersuchten - Fragen stehen im Mittelpunkt dieses Buchs. Anhand eines Institutionen-Akteurs- Konzepts werden zunächst neun Teilarbeitsmärkte für die Bundesrepublik abgeleitet. Im empirischen Teil untersuchen die Autoren sodann anhand von zwölf nach der Innovationsdynamik ausgewählten Betrieben, wie IuK-Technologien in den Unternehmen die bestehenden Teilarbeitsmärkte verändern und die jeweils vorherrschenden Allokationsmechanismen beeinflussen. Wesentliches Ergebnis der Studie ist, daß die neuen Technologien nicht per se Struktur und Funktionsweise der Teilarbeitsmärkte determinieren, sondern die jeweils in den Betrieben vorherrschenden Institutionen-Akteurs-Konstellationen die Auswirkungen bestimmen.