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Flavius Ricimer

Macht und Ohnmacht des weströmischen Heermeisters in der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts

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Flavius Ricimer spielte von 456 bis 472 als Militär und Politiker eine zentrale Rolle in der Geschichte des Weströmischen Reiches. Als Heermeister war er eingebunden in ein Beziehungsgeflecht machtpolitischer Akteure (Kaiser, Armee, Senatsaristokratie, Kirche, germanische gentes, Oströmisches Reich), die im Westreich um Einfluss und Autonomie stritten. Ricimer vermochte unter diesen Rahmenbedingungen Italien und seine dortige Machtstellung zu sichern, konnte aber die Auflösung des Westreichs in den außeritalischen Gebieten nicht verhindern. Bei der Ausübung seiner Macht orientierte Ricimer sich – noch ganz in römischen Kategorien agierend – an seinen Vorgängern Stilicho, Fl. Constantius und Aetius, präfigurierte aber gleichzeitig bereits die ihm in Italien nachfolgenden germanischen Herrscher Odoaker und Theoderich. Die Arbeit verbindet eine biografisch-ereignisgeschichtliche Untersuchung von Ricimers Karriere mit einer Untersuchung der strukturellen Rahmenbedingungen seiner Machtposition und Reichspolitik in der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts.

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Flavius Ricimer, Johann-Friedrich Anders

Jazyk
Rok vydania
2010
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Titul
Flavius Ricimer
Podtitul
Macht und Ohnmacht des weströmischen Heermeisters in der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Peter Lang
Rok vydania
2010
Väzba
mäkká
Počet strán
550
ISBN10
3631612648
ISBN13
9783631612644
Série
Anotácia
Flavius Ricimer spielte von 456 bis 472 als Militär und Politiker eine zentrale Rolle in der Geschichte des Weströmischen Reiches. Als Heermeister war er eingebunden in ein Beziehungsgeflecht machtpolitischer Akteure (Kaiser, Armee, Senatsaristokratie, Kirche, germanische gentes, Oströmisches Reich), die im Westreich um Einfluss und Autonomie stritten. Ricimer vermochte unter diesen Rahmenbedingungen Italien und seine dortige Machtstellung zu sichern, konnte aber die Auflösung des Westreichs in den außeritalischen Gebieten nicht verhindern. Bei der Ausübung seiner Macht orientierte Ricimer sich – noch ganz in römischen Kategorien agierend – an seinen Vorgängern Stilicho, Fl. Constantius und Aetius, präfigurierte aber gleichzeitig bereits die ihm in Italien nachfolgenden germanischen Herrscher Odoaker und Theoderich. Die Arbeit verbindet eine biografisch-ereignisgeschichtliche Untersuchung von Ricimers Karriere mit einer Untersuchung der strukturellen Rahmenbedingungen seiner Machtposition und Reichspolitik in der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts.