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Arnold Angenendt

    12. august 1934 – 8. august 2021
    Offertorium
    Mission bis Millennium. Band I
    »Lasst beides wachsen bis zur Ernte ...«
    Toleranz und Gewalt
    Heilige und Reliquien. Die Geschichte ihres Kultes vom frühen Christentum bis zur Gegenwart
    Heilige und Reliquien
    • Toleranz und Gewalt

      • 797 stránok
      • 28 hodin čítania

      Der international renommierte Kirchenhistoriker Arnold Angenendt behandelt in seinem neuen Buch die heute gängigen Anklagen gegen das Christentum. Die Liste der aufgerechneten »Todsünden« ist lang: Leib- und Geschlechterfeindlichkeit, Erzeugung falscher Schuldgefühle, Anspruch auf alleinseligmachende Wahrheit und damit Intoleranz, Absegnung der Kreuzritter als Beihilfe am Tod unschuldiger Moslems, die Inquisition mit Folterung und Verbrennung der Ketzer wie der Hexen, die Mission als Kolonialkrieg bei Ausrottung ganzer Volksstämme, Antijudaismus als Wegbereiter des Holocaust. Eine »Blutspur« von neun Millionen Opfern habe das Christentum in der Geschichte hinterlassen. In Summe sei es eine altgewordene Weltreligion, die am besten abdanke. Auf breiter Faktenlage fußend legt Angenendt souverän dar, was die religions-, kultur- und allgemeingeschichtlichen Forschungen zu diesen Anklagen in den letzten zwanzig Jahren erbracht haben. Die Ergebnisse sind frappierend.

      Toleranz und Gewalt
    • Offertorium

      Das mittelalterliche Meßopfer

      • 562 stránok
      • 20 hodin čítania

      Die Untersuchung beleuchtet die Eucharistie als zentrale Praxis des christlichen Lebens und deren zugängliche Form in alten Liturgien, die selbst "Waisen und Unmündigen" verständlich war. Sie analysiert die Aufrichtung der Herzen zu Gott, den Dank für Jesus Christus und die Bedeutung des gemeinsamen Brot- und Weinkonsums. Zudem wird die liturgische Entwicklung im Mittelalter betrachtet und es wird untersucht, inwiefern diese Entwicklungen Reformimpulse für die Kirche hervorgebracht haben.

      Offertorium
    • Ehe, Liebe und Sexualität im Christentum

      Von den Anfängen bis heute

      • 324 stránok
      • 12 hodin čítania

      Die historische Analyse der partnerschaftlichen und romantischen Liebe offenbart, dass unsere heutigen Vorstellungen erst spät entstanden sind. Der Überblick von der Antike bis zur Bibel zeigt, dass Liebe zwar in der Sexualität präsent war, jedoch oft von Zwängen und Grausamkeiten geprägt war. Das Christentum spielte eine zentrale Rolle in der Entwicklung von Gleichberechtigung und Lustfeindlichkeit. Aktuelle kritische Auseinandersetzungen mit kirchlichen Lehren zur Sexualität werden beleuchtet, und es wird aufgezeigt, dass die moderne romantische Liebe untrennbar mit dem Christentum verbunden ist.

      Ehe, Liebe und Sexualität im Christentum
    • Frühmittelalterliche Studien. Band 34

      • 528 stránok
      • 19 hodin čítania

      Die Sammlung bietet einen tiefen Einblick in die Forschung zum Frühmittelalter, wobei verschiedene Aspekte dieser historischen Epoche beleuchtet werden. Die Beiträge umfassen Themen wie soziale Strukturen, kulturelle Entwicklungen und politische Veränderungen, die das Frühmittelalter prägten. Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen tragen mit ihren Analysen und Erkenntnissen zu einem umfassenden Verständnis dieser Zeit bei.

      Frühmittelalterliche Studien. Band 34
    • Vor dem Hintergrund von René Girards Sündenbocktheorie zeichnet der Münsteraner Kirchen- und Liturgiehistorikers Arnold Angenendt die Entwicklung der Idee des geistigen Opfers nach, von den Anfängen in der griechisch- römischen Antike und im Alten Testament über den Durchbruch im Christentum und die mittelalterlichen Entwicklungen bis heute.

      Die Revolution des geistigen Opfers
    • Das Frühmittelalter

      • 500 stránok
      • 18 hodin čítania

      Das frühe Mittelalter hat man als „größten Umbruch in der Kirchengeschichte“ bezeichnet. Dieser Umbruch wird im vorliegenden Band dargestellt, wobei der erweiterte Horizont jener neuen Fragestellungen und Einsichten für die Kirchengeschichte fruchtbar gemacht wird, die sich mit den Begriffen Sozialgeschichte und Mentalitätsgeschichte verbinden. Was bedeutete es für das Christentum, daß die antike Stadtkultur zerfiel, daß Europa weitgehend wieder agrarische Strukturen annahm, daß an die Stelle einer „öffentlichen Staatsordnung“ der mittelalterliche „Personenverbandsstaat“ trat? Was bedeutete die Reduzierung der Schriftkultur, der Literaturfähigkeit und überhaupt der höheren Bildung? Im Frühmittelalter rezipierte die westliche Christenheit eine Fülle von „einfachen“ oder gar „archaischen“ Religionsformen. Dagegen wandten sich die verschiedenen „Renaissancen“ des Mittelalters. Karls des Großen Bildungserneuerung war in dieser Hinsicht ein erster Korrekturversuch. Professor em. Dr. Dr. h. c. Arnold Angenendt, geb. 1934, lehrte Mittlere und Neuere Kirchengeschichte und ist Leiter des Sonderforschungsbereichs „Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

      Das Frühmittelalter