Quellen zur Bildungs-, Sozial- und Musikgeschichte des Esslinger „Collegium Alumnorum“ 1598–1810
Diese Quellenedition bietet einen umfassenden Einblick in das Collegium Alumnorum der Reichsstadt Esslingen, das von 1598 bis 1810 bestand. Sie dokumentiert die Entwicklung des Protestantismus in Württemberg und die Lebenswege von Stipendiaten aus einfachen Verhältnissen. Ein wertvolles Material für historische Forschungen.
Die Lebensbeschreibungen der Konstanzer Bischöfe zwischen 1384 und 1434 bieten einen Einblick in die Biografien von acht bedeutenden Amtsinhabern. Diese Zeit war geprägt von politischen und religiösen Umwälzungen, die die Region und die Kirche maßgeblich beeinflussten. Der Band beleuchtet die Herausforderungen und Errungenschaften der Bischöfe und vermittelt ein umfassendes Bild der damaligen gesellschaftlichen Verhältnisse.
Gedenk- und Erinnerungskultur im Spannungsfeld von Gegenwart und Zukunft. Festschrift zum Abschied von Insa Eschebach als Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Um 1460 auf Schloss Hegi bei Winterthur geboren, machte Hugo von Hohenlandenberg eine ungewöhnliche Karriere. 1496 wurde er zum Bischof von Konstanz gewählt und leitete das wohl grösste deutsche Bistum bis zu seinem Tod 1532. Als Kirchenfürst und 'geborener Eidgenosse' stand er zwischen 'Schwaben' und 'Schweizern', als Bischof sah er sich mit Reformatoren wie Zwingli konfrontiert, als Bauherr förderte er Schlösser wie Hegi, Arbon und Meersburg, als Mäzen setzte er Kunst gezielt zur Propagierung religiöser Inhalte ein, und als Adliger war er eingebunden in ein weites familiäres Netzwerk. Ein schillernder Vertreter der spätmittelalterlichen Machtkirche, war Hugo von Hohenlandenberg auch ein Mann der Zeitenwende. Das Buch greift aktuelle Forschungen zum Konstanzer Bistum im 15. und 16. Jahrhundert auf, stellt einzelne Aspekte des Episkopats von Hugo vor und lädt zu einer Reise zu Orten der bischöflichen Erinnerung ein.
Das Themenspektrum der Aufsätze reicht von Frankreich bis Rumänien und vom Mittelalter bis zur Avantgarde des 20. Jahrhunderts. Der Schwerpunkt aber liegt auf der Kunstgeschichte Ostmitteleuropas – sind doch die im Buch sowie auf der beigefügten CD-ROM versammelten Beiträge dem Lehrstuhlinhaber für Osteuropäische Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin, Professor Adam S. Labuda, aus Anlaß seines 60. Geburtstages gewidmet.