A prototype of the murder mystery and a thoughtful examination of village
society, this intriguing novella contains hints of the Gothic and the uncanny
- ominous thunderstorms, mysterious disappearances, eerie doppelgangers and
grisly discoveries in the depths of the forest - as well as a famously
ambiguous climax.
Aus dem Steinlachtal in die Welt – Portraits aus zwei Jahrhunderten
187 stránok
7 hodin čítania
Sie heißen Buck, Dietter, Wagner oder Preisendanz. Namen, wie es sie im Steinlachtal bei Tübingen häufig gibt. Sie kamen aus Mössingen und Ofterdingen und könnten doch in der Lausitz, im Bayerischen Wald oder im Hunsrück geboren worden sein. Die Lebenswege der Auswanderer, die in diesem Buch von der Journalistin und Autorin Liane von Droste nachgezeichnet werden, stehen für viele: Mehr als zwölf Millionen Menschen gingen zwischen 1830 und 1974 in Bremerhaven und Hamburg an Bord von Auswandererschiffen, die meisten in Richtung Amerika. Hunderttausende sind außerdem Ende des 18. und im 19. Jahrhundert Richtung Osten gezogen. Warum haben die Migranten der Vergangenheit Deutschland den Rücken gekehrt? Wie ist es ihnen ergangen in der Fremde? Die Auswanderer von einst kennen zu lernen hilft, die Einwanderer von heute besser zu verstehen. Neben Portraits aus zwei Jahrhunderten bietet ein ausführlicher Rechercheteil Tipps, Links und Hintergrundwissen - eine Fundgrube für Familienforscher, an Geschichte Interessierte und für Journalisten auf der Suche nach spannenden Geschichten.
Sie sind erst wenige Monate alt oder hundert Jahre, sind Teenager, junge Erwachsene oder vor kurzem in Rente gegangen. Was sie verbindet, ist eine Einschränkung in der Beweglichkeit oder auch die Erfahrung des Andersseins. Nicht alle Menschen in diesem Buch sind im klassischen Sinn „behindert“. Alle aber werden behindert - von unüberwindlichen Stufen, Vorurteilen, zu kleinen Buchstaben oder von Menschen, die über die Kosten für die Rollstuhlreparatur, einen Platz im Kindergarten oder den Neigungswinkel einer Rampe zu entscheiden haben. Ina, Klara, Metin und Waldemar, die im Mittelpunkt der Portraits und Reportagen stehen, geben im Gespräch mit der Autorin Einblick in ihren Alltag und in ihre Gedanken. Sie erleben Banales und Dramatisches, sind fröhlich oder traurig; für viele von ihnen erleichtern medizinischer Fortschritt oder das Internet die Teilnahme am Leben und den Kontakt mit anderen. Ein Buch wider die Barrieren in den Köpfen.