Keine Diskriminierung am ArbeitsplatzVorteile auf einen Blick:Ausführliche Kommentierung des AGG unter Berücksichtigung des EntgelttransparenzgesetzesMuster-Betriebsvereinbarung zur Förderung von Gleichbehandlung und zum Schutz vor DiskriminierungÜbersichtliche Darstellung der aktuellen RechtsprechungArbeitgeber sind verpflichtet, für ein diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld zu sorgen. Wichtigster Prüfstein dafür ist das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Es verbietet eine Diskriminierung wegen bestimmter Merkmale (z.B. Alter, Geschlecht, Religion oder Behinderung) und wirkt sich im Arbeitsrecht auf Stellenausschreibungen, Bewerbungsverfahren, Arbeitsbedingungen, Beförderungen und Arbeitsentgelte aus.Der Basiskommentar bietet eine kompakte Darstellung des gesamten Antidiskriminierungsrechts. Er berücksichtigt dafür auch die wesentlichen Bestimmungen des Entgelttransparenzgesetzes, das die Gleichbehandlung bei der Bezahlung von Männern und Frauen regelt.Neu in der 6. Auflage:Verbot der Diskriminierung von Eltern und pflegenden AngehörigenMaßregelungsverbot bei Inanspruchnahme von Eltern- und PflegezeitenAktuelle RechtsprechungAutorinnen:Christiane Nollert-Borasio, Vorsitzende Richterin am LAG München, zertifizierte MediatorinDr. Elisabeth Dickerhof-Borello, Richterin am Arbeitsgericht München, zertifizierte MediatorinDr. Johanna Wenckebach, wissenschaftliche Direktorin des Hugo Sinzheimer Instituts für Arbeits- und Sozialrecht (HSI), Frankfurt am Main, ehrenamtliche Richterin am BAG
Johanna Wenckebach Poradie kníh


- 2024
- 2012
Die Anwendung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) auf Kündigungen stellt sowohl die arbeitsrechtliche Praxis als auch die Wissenschaft vor zahlreiche Fragen. Zu deren Klärung leistet dieses Werk einen wichtigen Beitrag, indem auf das umfangreiche Anschauungsmaterial aus dem englischen Recht zurückgegriffen wird, das traditionell gleichheitsrechtlich geprägt ist. Die Verfasserin zeigt mithilfe des Rechtsvergleichs nicht nur gleichheitsrechtliche Problemlagen im Bereich des Kündigungsschutzes auf, etwa bei der Sozialauswahl, sondern erweitert auch den Vorrat an Lösungsmöglichkeiten. Für die Regulierung der Arbeitsbeziehungen auf europäischer Ebene gilt das Antidiskriminierungsrecht als zukunftsweisend, weshalb die Auseinandersetzung mit den unionsrechtlichen Vorgaben zur Chancengleichheit auch rechtspolitisch von aktueller Bedeutung ist. Diese Vorgaben beleuchtet das Werk ebenso wie deren umstrittene Umsetzung im deutschen Recht, wie z. B. die Regulierung der Rechtsfolgen diskriminierender Kündigungen.