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Shumona Sinha

    27. jún 1973
    Apatride
    Kalkutta
    Das russische Testament
    Down with the Poor!
    • Over the course of a night in police custody, a young woman tries to understand the rage that led her to assault a refugee on the Paris metro. She too is a foreigner, now earning a living as an interpreter for asylum seekers in the outskirts of the city.

      Down with the Poor!
      3,7
    • "Diese junge Frau aus einem so fernen Land, wo Kühe wertvoller sind als Frauen, lässt meine Nacht erbeben, bricht den Boden unter meinen Füßen auf, und ich weiß nicht, ob ich Angst oder Freude empfinde, als ich sehe, wie sie den Grabstein hebt." In Kalkutta der 1980er Jahre findet die junge Bengalin Tania, von ihrer Mutter gehasst und von Gleichaltrigen ausgeschlossen, Zuflucht in Büchern. Sie wird von dem stürmischen Schicksal eines russischen Verlegers, Gründer der Verlage Raduga, fasziniert, dessen Schließung 1930 angeordnet wurde. Sie findet die Spur seiner Tochter Adel, einer Achtzigjährigen, in einem Altersheim in St. Petersburg und beschließt, ihr zu schreiben. Mit Sensibilität und einer evokativen Poesie bietet "Das russische Testament" eine Reise durch das 20. Jahrhundert, indem es diesen beiden leidenschaftlichen Frauen folgt, die jeweils gegen eine Form der Unterdrückung gekämpft haben: die einer gnadenlosen Diktatur in einem Russland, das Bücher verbannte und gegen Dichter vorging; die der Familie und der erstickenden Tradition in Indien. Shumona Sinha, fasziniert von der russischen Literatur, erweckt in diesem Roman die literarischen Kreise der 1920er und 1930er Jahre zum Leben. Indem sie die kulturellen und politischen Verbindungen zwischen Westbengalen und der Sowjetunion in Erinnerung ruft, bietet sie auch eine Reflexion über die Kraft der Muttersprache und das Verlangen nach einer Fremdsprache.

      Das russische Testament
      4,1
    • Kalkutta

      Roman

      • 192 stránok
      • 7 hodin čítania

      In ihrer unnachahmlich poetischen Sprache erzählt Sinha von einer verlorenen Kindheit in Indien, zwischen gestern und heute, zwischen der Familien- und der politischen Geschichte. Nach vielen Jahren in Frankreich kehrt Trisha anlässlich der Einäscherung ihres geliebten Vaters zurück in ihre Geburtsstadt Kalkutta. Im verlassenen Haus der Familie, in dem sie aufgewachsen ist, schicken die Möbel und vertrauten Gegenstände aus alten Tagen ihre Gedanken auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Da ist zum Beispiel die rote Steppdecke, die sie nicht nur an die Hausierer erinnert, die solche Decken anfertigten, sondern auch daran, wie sie eines Nachts ihren Vater dabei beobachtete, wie er in ebendieser aufgerollten Decke einen Revolver versteckte. Oder das kleine Fläschchen mit Hibiskusöl, mit dem man ihrer Mutter Urmila die Kopfhaut massierte, wenn diese wieder einmal von schwerer Melancholie überwältigt wurde. Indem Trisha sich in die Kratzer und Risse dieser Objekte, der Möbel, des Hauses versenkt, ersteht die Vergangenheit mehrerer Generationen einer Familie wieder auf, und damit auch die kollektive, politische Vergangenheit Westbengalens – von der britischen Kolonialzeit bis zur jahrzehntelangen kommunistischen Regierung seit den späten 1970er Jahren.

      Kalkutta
      3,0
    • Apatride

      • 122 stránok
      • 5 hodin čítania

      " D'autres nuits surgirent derrière ses paupières, mais la lumière n'y avait plus de chaleur, il ne s'en échappait aucun bruit, aucun son, aucun souffle. Elle se rendit compte que, ni ici ni là-bas, elle n'arrivait à rire, à respirer, à se sentir vivante, et qu'elle lévitait dans un mouvement aveugle, chutait dans le vide, sans terre ni ciel." Esha a quitté Calcutta pour s'installer à Paris, la ville dont elle rêvait. Or, d'année en année les déceptions s'accumulent, tout devient plus sombre et plus violent autour d'elle. Elle s'épuise dans d'innombrables batailles, et ne se sent plus en sécurité. Issue d'une famille de paysans pauvres, Mina vit près de Calcutta. Par ignorance, ou par crédulité, elle est entraînée à la fois dans un mouvement d'insurrection paysanne qui la dépasse et dans une passion irraisonnée pour son cousin Sam, qui lui fait commettre l'irréparable. Les destins de Mina et d'Esha se répondent dans ce roman qui ne ménage ni notre société ni la société indienne. L'écriture de Shumona Sinha est animée par la colère, une colère éloquente, aux images aussi suggestives que puissantes.

      Apatride
      3,5