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Grzegorz Rossoliński-Liebe

    Der polnisch-ukrainische Konflikt im Historikerdiskurs
    Stepan Bandera
    Polnische Bürgermeister und der Holocaust
    • Polnische Bürgermeister und der Holocaust

      Besatzung, Verwaltung und Kollaboration

      • 1104 stránok
      • 39 hodin čítania

      Polnische Bürgermeister waren eine wichtige Beamtengruppe im Verwaltungsapparat des Generalgouvernements. Gemeinsam mit den deutschen Kreis- und Stadthauptmännern gestalteten sie Kommunalpolitik und waren an der Verfolgung und Ermordung polnischer und europäischer Juden sowie an der Ausbeutung des Generalgouvernements maßgeblich beteiligt. Auf der Grundlage umfangreicher Archivrecherchen und neuer Kontextualisierungen stellt dieses Buch ausgewählte polnische Bürgermeister vor und zeigt, wie diese sich während des Zweiten Weltkriegs verhielten. In die Analyse werden kleine Städte wie Otwock, mittelgroße wie Tschenstochau und Metropolen wie Warschau einbezogen. Mit dieser Studie legt Grzegorz Rossolinski-Liebe ein Standardwerk vor, das eine unverzichtbare Grundlage für die Erforschung von Kommunalverwaltungen im Holocaust darstellt.

      Polnische Bürgermeister und der Holocaust
    • Stepan Bandera

      Leben und Kult

      Die Biographie von Stepan Bandera beleuchtet das Leben des umstrittenen ukrainischen Nationalisten und die Geschichte der Organisation Ukrainischer Nationalisten sowie ihrer Armee. Rossolinski-Liebe analysiert den Einfluss von Faschismus und Rassismus auf den Nationalismus und untersucht die komplexen Verflechtungen der ukrainischen Geschichte mit dem Holocaust und dem sowjetischen Terror.

      Stepan Bandera
    • Zwischen 1943 und 1947 kam es in den von Polen und Ukrainern bewohnten Gebieten zu einem brutalen ethnischen Konflikt, bei dem über 100.000 Menschen ermordet wurden. Die meisten Opfer waren Polen, die von der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) und der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) getötet wurden, beginnend in Wolhynien 1943 und fortgesetzt in Ostgalizien 1944. Auch polnische Kampfeinheiten töteten mehrere tausend ukrainische Zivilisten. Die Zensur in der Volksrepublik Polen und der sowjetischen Ukraine verhinderte eine umfassende Aufarbeitung des Themas, während die Propaganda die Vorstellung einer Freundschaft zwischen den beiden „Brudervölkern“ propagierte. Historiker hatten bis zum Zerfall der Sowjetunion nur begrenzte Kenntnisse über den Konflikt, die Gewalt, die Täter und die Opferzahlen. Zudem schwiegen polnische Exil- und ukrainische Diasporahistoriker während des Kalten Krieges, um Täter zu schützen, die mit den Deutschen kollaborierten und auch Juden ermordeten. In den frühen 1990er-Jahren führten diese Umstände zu Auseinandersetzungen zwischen polnischen und ukrainischen Geschichtswissenschaftlern, die das Thema erforschen wollten, jedoch zu unterschiedlichen Ergebnissen gelangten und sich nicht auf grundlegende Fakten einigen konnten. Die Forschungsdiskrepanzen sowie die Debatten und Motivationen der Historiker werden in dieser Monografie vielschichtig analysiert und erklärt.

      Der polnisch-ukrainische Konflikt im Historikerdiskurs