The magnum opus of one one of Europe's greatest living writers. “Instead of a chronicle, a person tends to manufacture legends when he relates the story of his life for others,” Péter Nádas writes in his fiction masterpiece, Parallel Stories. Now, in his own memoir, the renowned author investigates what it might mean to reconstruct a life without recourse to the techniques and embellishments of traditional storytelling. Taking his firmly imbedded memories—the “illuminated details” that give this work its title—as his starting point, Nádas dissects their contents using a method inspired by Freudian dream interpretation. Sounds, scenes, smells, feelings—all are probed for details that might allow him to reconstruct what happened, and when and where. In order to weed out conscious or unconscious distortions, he deconstructs the stories of others, too—moving in concentric circles toward causes and circumstances, until their meaning and significance come to light. In a work that encompasses the tumultuous years of World War II and the Hungarian revolution, Nádas traces the hidden connections between the events of a life and assembles them into a memoir of unusual insight and exceptional power. Hailed by Deborah Eisenberg as an “extraordinary writer,” Nádas has confirmed his place among Europe’s greatest living authors.
Péter Nádas Poradie kníh
Péter Nádas je významnou postavou stredoeurópskej literatúry, známy svojimi románmi, esejami a drámami. Jeho diela, ktoré sledujú tradíciu Prousta a Thomasa Manna, sa vyznačujú hlbokou psychologickou analýzou a prvkami magického realizmu. Po invázii v roku 1968 sa Nádas vzdal svojej novinárskej kariéry a systému, aby sa mohol venovať literatúre a zachrániť si dušu. Jeho literárny štýl je cenený pre svoju náročnosť a jedinečný pohľad na stredoeurópsku realitu.







- 2023
- 2022
Zwei Aufsätze und eine Vorlesung: Der Autor und Fotograf Péter Nádas denkt über das Schreiben und über das Sehen nach. Schreiben als Beruf , der längste und titelgebende Text, spürt den verwendeten, vor allem aber auch den nicht verwendeten Wörtern nach. Nádas nennt es «stumme Poetik»: das, was nicht oder nicht mehr im Text steht, die Auslassungen, gestrichene Passagen. Wie trete ich in einen Text ein? Wie verlasse ich ihn wieder? Wie ist das Verhältnis von Beschreibung und Dialog, von Raum und Zeit? Um die Gliederung von Raum und Zeit geht es auch in dem Aufsatz Haydn im Plattenbau . Ein Exkurs zu Joseph Haydn am Hof der Fürsten Esterházy mündet in einen sehr persönlichen Nachruf auf den Freund Péter Esterházy. Der dritte Text In den Farben der Dunkelheit befasst sich mit dem Wechsel vom analogen zum digitalen Bild, dem die Plastizität von Licht und Schatten fehlt, die Tiefe, das Drama. Die sich hieran anschließenden Gedanken haben für Nádas ebenfalls mit seinem Schreiben zu tun. Einer der großen Schriftsteller der europäischen Gegenwartsliteratur gibt Einblicke in sein Handwerk, sein Werk, und lehrt uns, Bekanntes mit neuem Blick zu sehen.
- 2022
Péter Nádas’ neuer Roman ist ein unerwartetes Geschenk. Sprachgewaltig und vielstimmig erzählt er das Leben eines Dorfes am Fluss mit all seinen Bewohnern: Da sind die großen Bauern wie die Tagelöhner, der Priester und der evangelische Pfarrer, ein geistig behindertes Mädchen, eine junge Mutter, der Schäfer des Dorfes, der Lehrer, eine Frau, die Jahrzehnte zuvor unwiderruflich in Schande geriet, ein vom Teufel besessener Bäcker, dazu entwurzelte Aristokraten und Grandes Dames auf Landpartie. Ein Panoptikum von Figuren, getrieben von Missgunst und Bosheit. Und um die Menschen des Dorfes herum: Gespenster. Im Verlauf weniger Tage begegnen uns namenloses Elend, Schwäche, Abhängigkeit und Gewalt, in einer Welt, die an Céline und Tschechow erinnert, in der Sprache sich in ihr Gegenteil verwandelt, die Unfähigkeit zu sprechen. Rohe Gier und plötzliche Großmut wechseln einander ab, während dämonische Triebkräfte die Leben der Menschen chaotisch steuern. Dabei fließt die Erzählung ruhig dahin, schlägt Bögen, versammelt immer mehr Orte und Akteure und trägt uns ohne Aussicht auf Rettung einem alles umfassenden Unheil zu.
- 2020
- 2020
Stav vecí
- 168 stránok
- 6 hodin čítania
Nový slovenský výber z esejistiky žijúceho klasika maďarskej literatúry Pétera Nádasa obsahuje štrnásť žánrovo jednotných, ale tematicky rôznorodých textov. Pôvodne boli uverejnené v rokoch 1998 až 2018. Spisovateľ sa v nich opäť prejavuje ako senzitívny pozorovateľ intímnej roviny ľudského života, no reflektuje predovšetkým široké spektrum iných problémov: umeleckých, kultúrnych, historických, spoločenských a politických. Výber textov urobil pre slovenských čitateľov a čitateľky sám autor. Ukazuje v nich záujem a schopnosť orientovať sa v širokom spektre tém (maďarská a európska politika, finančná kríza, umenie, ľudská psychika a sexualita a iné). Je totiž spisovateľom prirodzene aktívnym, jeho eseje vždy pulzujú medzi individuálnym a kolektívnym, otvorené spoločenské otázky pociťuje aj ako osobne pálčivé a tieto dve roviny ľudského života dokáže vo svojich textoch suverénne prepájať. Kniha vyšla ako prvý zväzok edície Dunaj, ktorá prináša esejistické tituly z priestoru široko chápanej strednej Európy.
- 2019
Night School
- 270 stránok
- 10 hodin čítania
A tongue-in-cheek textbook for how to live in our modern age.
- 2018
Vor dem Schreiben steht das Nichtschreiben – die Auseinandersetzung mit der Realität, die für Péter Nádas viele Dimensionen umfasst. Tägliche Reflexion über Träume, Alltagsbeobachtungen und ästhetische Erfahrungen ist für ihn unerlässlich, um zu beginnen. Diese Praxis hat neben seinen Erzählungen auch bedeutende Essays und Abhandlungen hervorgebracht, in denen er historische Verwerfungen und menschliche Abgründe beleuchtet. Die gesammelten Essays aus den Jahren 1989 bis 2014 reflektieren einen Zeitraum, der mit einem politischen Aufbruch in die Freiheit begann und mit einem Rückfall in den Populismus endete. Nádas analysiert, wie die Bürger Ungarns und anderer osteuropäischer Staaten erneut autoritär und nationalistisch regiert werden, und untersucht die Ursachen in den Katastrophen des 20. Jahrhunderts sowie in globalen Entwicklungen. Mit Scharfsinn und Leidenschaft thematisiert er anthropologische und moralische Fragen, Wahrheit und Lüge, Kunst und Verbrechen, Vertrauen und Täuschung. Ob es um die traumatische Erfahrung von Leni Riefenstahl, die osteuropäische Schattenwirtschaft oder die Folgen des 11. Septembers geht – sein intellektuelles Engagement verbindet sich stets mit literarischer Sensibilität.
- 2017
Aufleuchtende Details
Memoiren eines Erzählers
Dies sind Péter Nádas’ Lebenserinnerungen. Er folgt darin den «aufleuchtenden Details» der Geschichte seines Aufwachsens und Lebens im bewegten 20. Jahrhundert und formt, wie in seinen großen Romanen, mit seiner erzählerischen Gedächtniskunst eine zutiefst sinnliche, nachhaltige Erfahrung der großen Schicksalswendungen eines Kontinents im gewaltsamen Umbruch. Während Peter Nádas' Mutter am 14. Oktober 1942 in Budapest mit der Straßenbahn zur Entbindung fährt, liquidiert ein Einsatzkommando das Getto in Mizocz, Anne Frank zeichnet das Gewicht jedes Familienmitglieds auf, Jan Karski übermittelt in den Pyrenäen der polnischen Exilregierung Nachrichten des Widerstands, und Viktor Klemperer erhält in Dresden kein Brot. Jedes Ereignis, so Nádas, wirkt auf alle anderen Ereignisse ein – ob in der Politik oder der privaten Lebensgeschichte. Es sind jene Momente, die Geschichte fassbar machen und Erinnerung konstituieren – eben die „aufleuchtenden Details“. Deren weitgespannten Verflechtungen folgen Péter Nádas' Memoiren nicht chronologisch, sondern assoziativ, wie in seinen großen Romanen. Und durch jede einzelne Episode zieht sich die geheime Frage: Wie bin ich zu dem geworden, der ich bin, wenn jede persönliche Erinnerung, jede Prägung, untrennbar mit Geschichte verstrickt ist? Wenn jeder Moment des Lebens nur die Spitze eines Eisbergs ist?
- 2014
Gombosszeg
Beschreibung eines Dorfes. Kaltnadelradierungen von Susanne Theumer. Signierte Erstausgabe.
- 2012
Parallel Stories [3-Volume Boxed Set]
- 1152 stránok
- 41 hodin čítania
A New York Times Book Review Notable Book of the Year Parallel Stories is a novel of extraordinary scope and depth, a masterwork that traces the fate of myriad Europeans—Hungarians, Jews, Germans, Gypsies—across the treacherous years of the mid–twentieth century. Three unusual men are at the heart of the novel: Hans von Wolkenstein, whose German mother has ties to the fascist-Nazi collaboration of the 1940s; Ágost Lippay Lehr, whose influential father has served Hungary's different political regimes for decades; and András Rott, who has his own dark record of mysterious activities abroad. Nádas weaves the social and political circumstances of their lives into a magnificent tapestry, aligning the uncanny parallels that link them across time and space. Fifteen years in the writing, and four in the translating, Parallel Stories is Péter Nádas's masterpiece—a daring and momentous novel from one of the great writers of our time.



