Der majestätische Grimming, 2.351 Meter hoch, wurde 1678 von Georg Matthäus Vischer als „Mons Styriae altissimus“ in der Karte der Steiermark verzeichnet. Anlässlich der Sonderausstellung „Der grimmige Berg“ im Schloss Trautenfels entstand eine umfassende Monografie über diesen steirischen Monolithen, der als höchster freistehender Gebirgsstock der Ostalpen gilt. Herausgegeben vom Universalmuseum Joanneum, behandelt das Werk Themen wie Archäologie, Geologie, Natur, Kunst und Kulturgeschichte sowie bergsteigerische Aspekte, die von frühen Erschließergenerationen bis zum modernen Alpinismus reichen. Der Grimming wird hier als realer Teil der Natur, als Mythos und Herausforderung für Alpinisten dargestellt und dient als Nachschlagewerk für jene, die ihn als ihren „Herzensberg“ betrachten. Beiträge von verschiedenen Autoren beleuchten die vielfältigen Facetten des Berges. Für die Einheimischen ist der Grimming nicht nur ein imposanter Berg, sondern auch ein Kleinod mit einzigartigen Naturschönheiten.
Alfred Aron Knihy
