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Christian Futscher

    19. apríl 1960
    Soledad oder Im Süden unten
    Nidri
    Mein Vater, der Vogel
    Frau Grete und der Hang zum Schönen
    Nur Mut, kleiner Liebling
    Květy krve
    • Květy krve

      • 48 stránok
      • 2 hodiny čítania

      Básníci rádi tvrdívají, že jejich psaní se shoduje s životem. V potměšilé sbírce současného rakouského dramatika, prozaika a básníka skutečně o život jde. Hlavní postavou a vypravěčem je duševně chorý muž, který básně píše krví. Ovšem nikoli svou. Literární postava dovádí autobiografický princip ad absurdum a nezbývá, než se dekadentně kochat jeho zločinem (tzn. básní). Literární provokace rakouské měšťanské morálky jako zkouška českého maloměšťáctví? Líbivost byla utopena, estetické cítění ubodáno, báseň oběšena. Když je poezie totéž co vražedná úchylka, pak všechno kromě lyriky je šílenství.

      Květy krve
      3,5
    • Nur Mut, kleiner Liebling

      • 261 stránok
      • 10 hodin čítania

      Christian Futscher präsentiert in „Nur Mut, kleiner Liebling“ eine lebendige Fortsetzung seines Venedig-Buchs, die durch Unmittelbarkeit und Poesie besticht. Mit Humor und Witz beleuchtet er die Begegnungen im Stadtteil San Polo und thematisiert die Fragen des Lebens. Ein mutiges und berührendes Werk voller Überraschungen.

      Nur Mut, kleiner Liebling
      4,0
    • Frau Grete und der Hang zum Schönen

      • 207 stránok
      • 8 hodin čítania

      Die Frau Grete erzählt. Aus ihrem Leben. Das beginnt irgendwann, noch vor dem Zweiten Weltkrieg, in Wien und ist noch lange nicht zu Ende. Ihre Anekdoten sind einzigartig authentisch, schön und bitter, derb und komisch. Den Wiener Schmäh kann man nicht lernen, man hat ihn oder man hat ihn nicht. Und man möchte fast meinen, die Frau Grete hat ihn erfunden. Sie ist das, was man getrost ein Original nennen darf. Das Buch erzählt auf erfrischende Weise von einer Frau, die nicht auf der Suche ist, sondern immer einfach gelebt hat, mit einem Hang zum Schönen und – glücklicherweise – zum Reden.

      Frau Grete und der Hang zum Schönen
      2,0
    • »Ich erinnere mich gern an meinen Vater, der eines Tages einfach fortgeflogen ist...« Mit Witz und Ironie erzählt Christian Futscher von berührenden und unvergesslichen Momenten aus dem Alltag einer dreiköpfigen Familie – und von einer ganz besonderen Vater-Sohn-Beziehung, die nachhaltig berührt. Ob fremde Menschen mit Papierkügelchen abschießen oder mit einem Luftballon in der U-Bahn seltsame Geräusche machen: Der Vater ist für jede Blödelei zu haben. Sehr zur Freude seines Sohnes, meistens jedenfalls. Denn das Leben nimmt immer ernstere Züge an, bis der Vater eines Tages schließlich einfach davonfliegt. »Mein Vater, der Vogel« ist ein Fundus an lustigen Erinnerungen, flüchtigen Momenten und kurzen Wortschnipseln, die vom Vater geblieben sind. Christian Futscher versteht es, auf einfühlsame und unvergleichliche Weise die kindischen Aktionen des Vaters in sprachliche Kunstwerke zu verwandeln. Eine Hommage an einen Vater, der manchmal mehr Kind ist als sein Sohn.

      Mein Vater, der Vogel
      3,2
    • Der Band bietet eine unterhaltsame Sammlung komischer Gedichte, die humorvoll und verspielt sind, aber auch abgründige Themen ansprechen. Mit skurrilen Figuren wie Höhlenmenschen und sprechendem Gemüse sowie einer Prise Katzen sorgt er für ein listig-leichtes Lesevergnügen.

      Welche Wonne, welches Glück. Böse und andere Gedichte für Groß und Klein
    • Mit feinem Humor, aber auch mit einem melancholischen Blick erkundet Christian Futscher einmal mehr die Absurditäten des Lebens. In seinem neuen Buch erzählt der Autor Episoden aus dem Leben einer kleinen, bunt zusammengewürfelten Freundesgruppe. Gemeinsam reisen sie nach Tunesien, Paris oder England und durchleben so manche Höhen und Tiefen des Lebens. Einprägsame Ereignisse reihen sich an komische Augenblicke, Abstürze an Höhenflüge und Vergangenes an Zukünftiges. In einer Mischung aus lyrischen Passagen und kurzen Geschichten fügen sich die Episoden zu einem stimmigen Gesamtbild. Und so stolpert man beim Lesen von einer Erzählung in die nächste, bis die Grenzen zwischen Wahrheit und Fantasie verschwimmen. »Statt einer Mütze trug ich eine Wolke« gibt zwischen all den Tiefen aber auch immer wieder Hoffnung auf einen neuen Höhenflug im Leben.

      Statt einer Mütze trug ich eine Wolke
    • Der Erbsenjongleur

      • 160 stránok
      • 6 hodin čítania

      Satire reiht sich an Märchen, E-Mails an ein Dramolett, ein Tagebucheintrag an eine groteske Weltreise: »Der Erbsenjongleur« ist melancholisch und humorvoll, ein buntes und irrwitziges Sammelsurium von kurzen und weniger kurzen Erzählungen, das Appetit macht auf Leben. Die Geschichten spielen im Wald, in der Stadt oder im Himmel, sie spielen vor allem in der Gegenwart, aber auch 1934 in Seekirchen oder 1480 in Otranto, Apulien. Zwischen den Buchdeckeln tanzen Melancholie und Humor miteinander und Sinn und Unsinn halten Händchen. Der Erzählband ist eine reiche Fundgrube an Geschichten über das Leben. Christian Futscher versteht es, Alltagsbeobachtungen in sprachliche Kunstwerke zu verwandeln, wo das Wilde wild sein darf, das Sanfte sanft, das Unsinnige unsinnig und das Schöne schön. »›Der Erbsenjongleur‹ ist ein Futscherarium – und das ist, gepaart mit der Poetologie des Schweifens, genau die richtige Form.« (Arne Rautenberg)

      Der Erbsenjongleur
    • Christian Futscher vereint Charme und absurden Humor in einem poetischen Universum, das von Listen mit 103 unerfüllten Vorhaben bis hin zu kleinen Fluxus-Theateraktionen reicht. Die Sammlung umfasst 24 Kapitelüberschriften eines Romans, Projekte wie eine Stadt der Bücher, fixe Ideen (z.B. eine Zugfahrt nach Hamburg unterbrechen) und Texte, die von Ansichtskarten inspiriert sind. Ein Highlight ist der 58. Frühlingstag 1996, der als „der schönste Text“ bezeichnet wird, beginnend mit der Begegnung mit Evi. Auch Erzählungen von vierjährigen Kindern und Grabsteininschriften finden ihren Platz. Motti von Richard Brautigan und Robert Walser, beiden Meistern der kleinen Form, prägen die Sammlung. Futschers Einfälle sind ebenso freundlich und unauffällig, doch hinter der harmlosen Fassade verbergen sich Abgründe. Die Literatur ist fragmentarisch, gefüllt mit begonnenen, aber nicht vollendeten Vorhaben, Witzen und Anekdoten. Sie sprüht vor Ideen und Kalauer, bleibt dabei jedoch geerdet. Diese Miniatur eines poetischen Universums ist originell, witzig und berührend, und bietet eine Leichtigkeit, die den Leser zum Schmunzeln bringt.

      Schön und gut
    • Zwei Herren, vier Daumen

      Kleine Heldentaten

      • 137 stránok
      • 5 hodin čítania

      Nach „Pfeil im Auge“ und „Die Blumen des Blutes“ veröffentlicht Christian Futscher eine Sammlung von kurzer Prosa, Gedichten, Stücken, Märchen, Drehbüchlein und anderem. Dem Buch vorangestellt ist ein Zitat von Vladimir Kazakov: „Tja, Kürze ist beinahe Heldenmut.“ Was für eine Fülle an Ideen, Witz und Einfallsreichtum: Poetische Petitessen stehen neben prosaischen Kleinoden, aberwitzige Bagatellen neben schiefen Durchgeknalltheiten, bruchstückhafte Meisterwerke neben ausgereiften Fragmenten. Mit einem Wort: befreiend, krampflösend, umfassend, bunt, schrill und leise, ein Kompendium, Sammelsurium, ein Buch für alle, die einen Sinn für große Literatur voller Humor und Leichtigkeit haben. Mutig stürzt sich Futscher von einer Heldentat in die andere.

      Zwei Herren, vier Daumen
    • Männer wie uns

      • 157 stránok
      • 6 hodin čítania

      Eine Großstadtstraße, nachts. Am Rand der Straße ein Mann, stockbetrunken. Voll Selbstmitleid schwadroniert er über sein verpfuschtes Leben. Gesellschaft in der absurden Szenerie bietet nur der Mond, als Publikum für die Wortkaskaden des Sprücheklopfers („Je mehr man trinkt, desto unsterblicher wird man!“) fungieren Schaufensterpuppen, „beschissene Kunststoffmenschen“. Das Leben ist nichts anderes als ein Fußballspiel mit Dutzenden von Mannschaften. Und Schuld an der ganzen Chose haben selbstredend die Frauen, diese Verbürgerlichungsmaschinen. Aber: „Die Zeit wird kommen, wo Männer wie uns wieder gefragt sind!“

      Männer wie uns
    • Froschkonzert

      Gedichte

      • 136 stránok
      • 5 hodin čítania

      Komisch, tragisch, ironisch, ohne die Welt zu verklären – Christian Futscher schreibt Lyrik, die in die Tiefe geht. Mit »Froschkonzert« erscheint der mittlerweile fünfte Lyrikband des Dichters, der uns mit seinen poetischen Bildern auf eine bunte Reise durch das Leben schickt. Die Reise führt vom Frühling in den Herbst, von den Blüten zarter Liebe zu den Früchten langer Ehe, von ersten Sätzen zu vollen Bücherregalen, vom Herbeisehnen des Neuen zum Betrauern des Vergangenen. Christian Futscher spannt einen Bogen über die Welt im Großen, analysiert sie haarscharf und nimmt die bunten Szenen des Alltags unter die Lupe. In den Versen wartet oft eine überraschende Wendung, eine zugespitzte Pointe oder ein unerwarteter Tabubruch. Mit viel Witz und Charme versprachlicht Christian Futscher den Alltag, das Leben und die Liebe und all das, was uns bewegt, in knappen, heiteren und melancholischen Versen.

      Froschkonzert
    • Von Ameise bis Zebra, von Antilope bis Zecke: Christian Futscher hat sich ins Tierreich begeben, von wo er mit reicher Beute zurückgekehrt ist. Neben den vom ihm hochgeschätzten Erdmännchen geht es in den Texten auch um Froschkonzerte, Katzenmusik und Affentheater, er hat Grillen im Kopf, einen Floh im Ohr und Hummeln im Hintern ... Wie immer sind seine Text prall gefüllt mit skurrilen Einfällen, melancholischem Witz, schönen Entdeckungen und wunderbaren Beobachtungen. Begleitet werden Futschers Tiere von Zeichnungen des slowenischen Künstlers Oliver Marčeta.

      Was mir die Erdmännchen erzählen
    • Wer einsam ist in der großen Stadt

      Erzählungen

      • 168 stránok
      • 6 hodin čítania

      »Wer einsam ist in der großen Stadt, der muss ein schöner Trottel sein«, meint einer der Erzähler und schickt gleich einmal ein paar einsame Helden auf Reise. Sie stolpern durch die großen und kleinen Verstrickungen des Menschseins, werden hineingeworfen in das Leben in der Stadt und auf dem Land, begehen Geburtstage und Hochzeiten und enden ganz gleichberechtigt als schöne Leichen. In kurzen Texten und längeren Erzählungen nimmt Christian Futscher seine Leserinnen und Leser mit durch die Stadt und die Welt. Er verfasst Nachrufe, sucht mit seinen Protagonisten nach alten und neuen Freunden, Zipfelmützen und einem Nagelzwicker. Der Erzählband ist eine überreiche Fundgrube an Geschichten über das Leben und die Menschen. Der Autor versteht es, Alltagsbeobachtungen in sprachliche Kunstwerke zu verwandeln. Weil er dabei mindestens einen Schritt weiter geht als gewohnt und unaufhaltsam reflektiert, strudelt man unversehens in die Geschichten hinein und kennt sich am Ende selbst nicht mehr aus – was da noch wahr ist und was nicht. Und das ist gut so.

      Wer einsam ist in der großen Stadt