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Pierre Michon

    28. marec 1945

    Pierre Michon je oceňovaný francúzsky autor, ktorého dielo sa vyznačuje hlbokým záujmom o históriu a ľudskú dušu. Jeho próza sa často zameriava na zložité vzťahy medzi generáciami a na hľadanie identity v prúde času. Michonov štýl je precízny a lyrický, s citom pre detail a psychologickú hĺbku postáv. Jeho texty skúmajú, ako minulosť formuje prítomnosť a ako sa jednotlivci snažia nájsť svoje miesto vo svete.

    Pierre Michon
    Edition Petrarca: Wintermythologien
    Die Grande Beune
    Leben der kleinen Toten
    Die Elf
    Meesters en knechten ; Het leven van Joseph Roulin / druk 1
    Opati
    • Trojice Michonových originálních variací na příběhy středověkých legend přivádí jejich hrdiny do ožehavých situací, v nichž není od víry a náboženského zanícení daleko k tělesným žádostem a zdánlivé vítězství nad sokem či uspokojení z dobře střeženého tajemství se může lehce zvrátit v tragédii. Autorovy stylisticky propracované a mimořádně působivé evokace deset století starých dějů znějí ozvěnou dávných kronik, nedovolují však zároveň zapomenout na věčný svár protikladů lidského nitra a nestálost a pomíjivost všech věcí.

      Opati
      3,4
    • Pierre Michon ist einer der bedeutendsten französischen Gegenwartsschriftsteller. Im Mittelpunkt seiner neuen Erzählung »Die Elf«, einer meisterhaft vertrackten historischer Novelle, steht das berühmteste Gemälde der Französischen Revolution, das im Louvre hinter Panzerglas hängt und elf Direktoriumsmitglieder im Jahr II der Schreckensherrschaft porträtiert. Michon erzählt von dem Maler und dessen Familiengeschichte, von den elf Porträtierten und davon, wie und warum der Künstler den Auftrag zu diesem Bild erhielt - evozierend, akribisch, mit essayistischen Bemerkungen und Ausführungen. Dieses besondere Bild, »Die Elf«, schreibt Michon, bilde Geschichte nicht ab, sondern »sei« Geschichte, ihr Schrecken. Seine ebenso knappe wie virtuose Erzählung baut eine ganz eigene Spannung auf und hält sie, bis zum überraschenden Schluß.

      Die Elf
      3,9
    • Leben der kleinen Toten

      • 220 stránok
      • 8 hodin čítania

      In »Leben der kleinen Toten« gelingt es Pierre Michon auf wunderbare Weise, Menschen aus kleinen, meist bäuerlichen Verhältnissen zu porträtieren, ohne ihrem Elend auch nur eine Spur von malerischer Idylle anhaften zu lassen. Die Tragik der Schicksale, die so besonders bewegen, rührt daher, daß inmitten dieses Elends plötzlich die Ahnung von einer anderen Welt auftaucht, der Traum vom Reichtum oder vom Wissen – und aus dieser Zerrissenheit zwischen dem Erahnten und dem Gelebten entsteht eine Sehnsucht, die den Menschen, so geringfügig ihre Existenz auch sein mag, Größe verleiht.

      Leben der kleinen Toten
      3,6
    • Die Grande Beune

      Roman

      • 103 stránok
      • 4 hodiny čítania

      Der Erzähler dieser packenden, knappen Geschichten erinnert sich an die erste Stelle als Lehrer, die er 1961 an dem Fluß der Grande Beune, in einem Dorf in Frankreichs Südwesten antrat. Er begegnet zwei Frauen, der älteren Hélène und der jungen Yvonne. Von Yvonne träumt er Tag und Nacht, ihr stellt er nach. Pierre Michon, einer der Meister der französischen Gegenwartsliteratur, hat »Die Grande Beune« in einer unerhört sinnlichen und kunstvollen Sprache geschrieben. Bereits das Motto Andrej Platonovs schlägt den Ton an: »Die Erde schlief nackt und gepeinigt wie eine Mutter, der die Decke herabgeglitten war.«

      Die Grande Beune
    • Edition Petrarca: Wintermythologien

      • 132 stránok
      • 5 hodin čítania

      Meisterhafte Kurzprosa von einem der bedeutendsten Schriftstellern der Gegenwart. Die Erzählungen dieses Bandes beschwören die Zeit der Frühchristianisierung herauf, als Heidentum und Christentum eng miteinander verflochten waren, als Mönche Klöster gründeten in zum Teil unwirtlichen Gegenden, auf Inseln oder in den Sümpfen. Kleine Lebensläufe sind es, die hier präsentiert werden, kleine Bruchstücke des Lebens von Menschen in einer Umgebung, die sich auch durch seine Brutalität auszeichnet – erzählt in einer monumentalen Sprache, in monumentalen Bildern, in einer geradezu mythischen Überhöhung des Schreibens selbst. Eine überaus kraftvolle Sprache, ob sie die Lust des Fleisches erhebt oder denjenigen, der der Macht verfällt, in verhängnisvolle Wut stürzt. Für Pierre Michon gibt es keinen Bruch zwischen dem Leben eines Mönchen aus dem 10. und dem Leben eines Archäologen aus dem 19. Jahrhundert: Sie alle haben die gleichen Leidenschaften, das gleiche Elend, die gleiche Größe, die uns eigen ist. Und Michon weiß eindrücklich zu berichten von diesen Menschen, von denen die Geschichte uns nichts erzählt, weil sie keine Könige, keine Herrscher waren. Leidenschaftliche und grausame Texte, die immer wieder von Neuem eine Welt erstehen lassen.

      Edition Petrarca: Wintermythologien