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Daniel Furrer

    Daniel Furrer
    Zechen und Bechern
    «Vor Pest, Hunger und Krieg bewahre uns, o Herr»
    Kam aj kráľ chodí pešo
    • Kam aj kráľ chodí pešo

      • 208 stránok
      • 8 hodin čítania

      Malá kultúrna história záchodu Je to vlastne nanajvýš ľudská potreba a práve tak aj spôsob, ako si s ňou človek poradil. Kus každodennej histórie - a predsa ju zvyčajne preskakujeme. Autor však nielen skúma, ako sa telesná potreba vykonávala v rozličných epochách, spoločnostiach a spoločenských vrstvách, ale zaoberá sa aj rozmanitými otázkami, ktoré sa v tejto súvislosti bezprostredne vynárajú: problém hanblivosti či sociálnych rozdielov (zďaleka nie priam jemných), hygienických problémov a ich následkov, pokroku a technických "vymožeností", ekonómie a ekológie.

      Kam aj kráľ chodí pešo
      4,1
    • «Vor Pest, Hunger und Krieg bewahre uns, o Herr»

      Die Geschichte der Seuchen in der Schweiz

      • 272 stránok
      • 10 hodin čítania

      «Vor Pest, Hunger und Krieg bewahre uns, o Herr» – mit diesen Worten beteten Menschen im Gebiet der heutigen Schweiz in der Frühen Neuzeit um göttlichen Beistand gegen die Geisseln ihrer Zeit. Die Reihenfolge – Pest, Hunger und Krieg – ist nicht zufällig und steht für die Grösse der Bedrohung. Hunger und Krieg wurden für die Menschen in der Schweiz jedoch zu Ereignissen der fernen Vergangenheit: Die letzte Hungersnot war im Jahr 1817, der letzte Krieg im Jahr 1847. Im Gefolge des Ersten Weltkriegs bekam die neutrale Schweiz indes die Auswirkungen der Spanischen Grippe zu spüren: Es starben nach 1918 rund 25 000 Menschen. Krankheit und Tod sind mit der Covid-Pandemie wieder ins Bewusstsein gerückt. Doch ist sie tatsächlich die schlimmste Pandemie aller Zeiten, wie da und dort zu lesen war? Gab es früher überhaupt Infektionskrankheiten, die vergleichbar sind? Wie gingen die Menschen in der Schweiz damit um? Diese und weitere Fragen beantwortet Daniel Furrer in der ersten Gesamtdarstellung der Seuchengeschichte der Schweiz und stellt damit die gegenwärtige Pandemie in einen grösseren Zusammenhang.

      «Vor Pest, Hunger und Krieg bewahre uns, o Herr»
    • 'So lasset uns guter Dinge sein, fressen und saufen, denn morgen sind wir tot', kann man schon in der Bibel lesen. Der Mensch hat es verstanden, Bedürfnisse wie Essen und Trinken aus dem Rahmen des Existenziellen herauszulösen und zu kultivieren. Das zeigt sich u. a. bei der Milch: Die erste Nahrung, das erste Getränk, mit dem der Mensch in Kontakt kommt, ist die Muttermilch. Dabei zeichnet sich der Mensch durch eine einzigartige Verhaltensweise vor den anderen Säugetieren aus: Er nimmt Milch selbst noch im Erwachsenenalter zu sich. Ebenso ungewöhnlich ist der Umgang mit einem anderen ›Lebenssaft‹: dem Wasser. Kein höheres Lebewesen kommt ohne Wasser aus, doch allein der Mensch veredelt oder ersetzt Wasser. Schon früh in der Menschheitsgeschichte wurde die berauschende Wirkung des Alkohols entdeckt und fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Sein Konsum wurde sowohl in religiöse Zeremonien eingebunden als auch strengen sozialen Kontrollmechanismen unterworfen, denn schon der griechische Philosoph Platon wusste, 'dass die Trunkenheit ein schädliches Ding für die Menschheit ist'.

      Zechen und Bechern