Bookbot

Wolfgang Schivelbusch

    26. november 1941 – 26. marec 2023
    Das verzehrende Leben der Dinge
    Vor dem Vorhang
    Entfernte Verwandtschaft
    Geschichte der Eisenbahnreise
    Intellektuellendämmerung
    Tastes of Paradise
    • From the extravagant use of pepper in the Middle Ages to the Protestant bourgeoisie's love of coffee to the reason why fashionable Europeans stopped sniffing tobacco and starting smoking it, Schivelbusch looks at how the appetite for pleasure transformed the social structure of the Old World. Illustrations.

      Tastes of Paradise
      4,0
    • Geschichte der Eisenbahnreise

      • 222 stránok
      • 8 hodin čítania

      In seinem elegant geschriebenen Klassiker ›Die Geschichte der Eisenbahnreise‹ erzählt der große Kulturhistoriker Wolfgang Schivelbusch, wie entscheidend die größte Innovation des 19. Jahrhunderts das Leben der Menschen in der Moderne geprägt hat. Die Erfindung der Eisenbahn war ein entscheidender Moment in der Geschichte der Technik. Sie veränderte die Wahrnehmung von Raum und Zeit grundlegend und markiert eine neue Phase im Zivilisationsprozess. Zeitgenossen sorgten sich um die gesundheitlichen Folgen – wären Menschen in der Lage, die neuen Geschwindigkeiten zu verkraften? Wolfgang Schivelbusch zeigt am Beispiel der Eisenbahn, wie neue Technologien und Veränderungen in der Psyche der Menschen zusammenhängen – und reflektiert in einem neuen, 2014 verfassten Vorwort auch die Folgen der digitalen Revolution. Ein spannender und anregender Essay für alle, die sich für die Auswirkungen neuer Technologien auf Mensch und Gesellschaft interessieren.

      Geschichte der Eisenbahnreise
      4,0
    • Entfernte Verwandtschaft

      Faschismus, Nationalsozialismus, New Deal 1933-1939

      • 222 stránok
      • 8 hodin čítania

      Roosevelt-Amerika und sein Reformprogramm der 1930er Jahre, der „New Deal“, gelten noch immer als die gelungene Alternative und glückliche Gegengeschichte zur europäischen Katastrophe des Faschismus und Nationalsozialismus. Demgegenüber stellt Wolfgang Schivelbusch noch einmal die schon in den 30er Jahren diskutierte, seit 1945 jedoch verdrängte Frage, ob der Erfolg des „New Deal“ nicht gerade damit zu tun hatte, dass er wesentliche ökonomische, soziale und massenpsychologische Elemente von seinen totalitären Konkurrenten entliehen hat. Der Autor versucht hier, das Verhältnis von liberaler Demokratie und rechten Diktaturen nicht von 1945 aus, sondern aus der Perspektive von 1929 zu begreifen und kommt zu verstörenden Ergebnissen.

      Entfernte Verwandtschaft
      3,5
    • Das verzehrende Leben der Dinge

      • 192 stránok
      • 7 hodin čítania

      Ein ebenso kluger wie vergnüglicher Essay über den Konsum von Wolfgang Schivelbusch, einem der originellsten Historiker unserer Zeit und Autor des Klassikers ›Geschichte der Eisenbahnreise‹. In seinem neuen Buch ›Das verzehrende Leben der Dinge‹ beschreibt er das wechselseitige Verhältnis des Menschen zu den Dingen als endlose Wiederholung von Schöpfung, Gebrauch und Zerstörung. So ist zum Beispiel der Schuh als edles Produkt menschlicher Arbeit ein Objekt des Begehrens. Doch ist der Mensch ein gutes Stück mit ihm gelaufen, hat er den Schuh zerbeult und verkratzt. Im Moment des Konsums verzehren wir die Objekte. In eleganter Prosa und kühnen Gedankenspielen zeigt Schivelbusch, warum die Symbiose von Mensch und Ding zu den Grundlagen unserer Zivilisation gehört.

      Das verzehrende Leben der Dinge
      3,0
    • Die Kultur der Niederlage

      • 464 stránok
      • 17 hodin čítania

      Zehn Jahre nach dem letzten großen Zusammenbruch, dem des sowjetischen Imperiums, scheint die Zeit reif für eine Reihe historischer Fragen. Destilliert aus der Geschichte der drei Niederlagenklassiker – des amerikanischen Südens nach 1865, Frankreichs nach 1871 und Deutschlands nach 1918 –, lassen sie sich etwa so formulieren: Wie wurden im Zeitalter der Erlöserideologie des Nationalismus große Zusammenbrüche erlebt? Welche Mythen von Verrat oder Heroisierung bildeten sich dabei? Und welcher Zusammenhang besteht zwischen dem äußeren Unterliegen und jenen inneren Revolutionen, die der verlorene Krieg überall zur Folge hat? Wolfgang Schivelbusch ist diesen Fragen nachgegangen, und er zeichnet die aus tiefer Demütigung kommenden Energieschübe nach, die Niederlagen bringen. So legten sich die amerikanischen Südstaaten nach dem Bürgerkrieg erfolgreich ein legendenhaftes Image zu, das unter anderem «Vom Winde verweht» und seine Plantagenromantik schuf; so kam es in Frankreich nach 1871 zu umfassenden politischen und kulturellen Neuerungen; so brach das Deutsche Reich, nachdem der Erste Weltkrieg verloren war, auf etlichen Feldern in eine kraftvolle Moderne auf. Schivelbuschs Buch wird Staub aufwirbeln, auch weil es voller aktueller Bezugspunkte ist. Und es verweist auf die eigentümliche Stärke der Besiegten: dass sie früher und besser wissen, was die Stunde geschlagen hat.

      Die Kultur der Niederlage
      3,7
    • Lichtblicke

      • 229 stránok
      • 9 hodin čítania

      Die Geschichte der künstlichen Helligkeit ist von einem einzigartigen Optimismus geprägt: Man wollte die Nacht zum Tage machen. Der renommierte Kulturhistoriker Schivelbusch beschreibt die technische und ökonomische Geschichte ebenso wie die Folgen: die Veränderung der Wahrnehmung, die Straßenlaterne als Mittel polizeilicher Überwachung, das neue Nachtleben in Salons und Theatern - ein klassisches Stück Aufklärung.

      Lichtblicke
      3,9
    • Zweimal innerhalb von fünfundzwanzig Jahren wurde die Bibliothek von Löwen, eine der reichsten und berühmtesten Europas, durch einen von Deutschen gelegten Brand zerstört, Hunderttausende von Handschriften und Inkunabeln wurden zerstört. Die Löwener Bibliotheksruine wurde weit über Europa hinaus zum Symbol des hässlichen Deutschland. Wolfgang Schivelbusch hat die Episode aus der Zeit der beiden Weltkriege rekonstruiert, die sich am Ende unseres Jahrhunderts wie eine Parabel auf dessen Beginn liest

      Eine Ruine im Krieg der Geister : Die Bibliothek von Löwen August 1914 bis Mai 1940
      3,0
    • Die andere Seite

      Leben und Forschen zwischen New York und Berlin

      Wolfgang Schivelbusch blickt auf die Zeiten seines Lebens zurück und formt daraus zugleich eine kulturgeschichtliche Biographie der Bundesrepublik. Ein Leben, das durchweg in Beziehung zu den USA gestanden die GIs im Frankfurter Freibad, denen er als Kind bewundernd gegenüberstand, die Studentenrevolte und sein Aufbruch in das gritty New York von 1970 und das intellektuelle Leben dort, der Blick aus seiner Wohnung auf das World Trade Center bis zur Rückkehr nach Deutschland. Schivelbusch bringt in diesem Buch die Themen zusammen, die ihn sein Leben lang beschäftigt die Beziehung von Geist und Macht, die Kultur der Niederlage, Physiologie und Konsumtion. Als melancholisch-distanzierter Zeitzeuge beschreibt er den Weg aus der Eindeutigkeit der Nachkriegszeit zum existenziellen Unbehagen der Gegenwart auf beiden Seiten des Atlantiks. Das Buch ist Autobiographie und Zeitdiagnostik in einem.

      Die andere Seite