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Oskar Loerke

    13. marec 1884 – 24. február 1941
    West-östlicher Divan
    Die Gedichte
    Das unsichtbare Reich
    Der Oger
    Sämtliche Gedichte 1-2
    Panova hudba
    • Sämtliche Gedichte 1-2

      • 2 zväzky
      • 1076 stránok
      • 38 hodin čítania

      Oskar Loerke gehört zu den bedeutendsten Vertretern der deutschen Lyrik des 20. Jahrhunderts. Seine Gedichte werden in Anthologien unter den Stichworten Expressionismus, Naturdichtung oder Innere Emigration abgedruckt. Doch wird diese Reduktion der thematischen Vielfalt und dem Formenreichtum seiner Dichtung nicht gerecht, die weite geschichtliche, mythologische und geographische Räume umgreift. Ihr grundsätzliches Einverständnis mit der Welt erfährt in der NS-Zeit einen tiefen Riss, der auch durch offen eingestandene Wut und Verzweiflung am Weltzustand nicht mehr zu heilen ist. Loerkes Hauptwerk, seine Lyrik, ist seit Jahrzehnten vom Markt verschwunden. Diese Ausgabe enthält seine sieben Gedichtbücher, deren Veröffentlichung er noch selbst betreut hat, von 'Wanderschaft' (1911) bis 'Wald der Welt' (1936). Das seiner Verzweiflung und Erkrankung abgetrotzte, erstaunlich kohärente Spätwerk (1937-1941) schlägt Töne an, die bisher noch kaum eine Öffentlichkeit gefunden haben. Hinzu kommen Essays, die sich unmittelbar auf seine Dichtung beziehen. Die Herausgeber haben die Textgestalt gründlich überprüft und das Spätwerk neu gegliedert. Ein Glossar ungebräuchlicher Begriffe erleichtert den Zugang zu den Gedichten. Lutz Seilers einleitender Essay lässt das Werk aus dem Blickwinkel eines Kollegen der jüngeren Generation lebendig werden.

      Sämtliche Gedichte 1-2
      4,5
    • Der Oger

      • 455 stránok
      • 16 hodin čítania

      Aufstieg und Zerfall einer Familie: Oskar Loerkes Epos erzählt über fünf Generationen die Geschichte der Wendenichs, die unter dem Unstern einer Krankheit stehen. Es ist die Epilepsie, die das Verhältnis zwischen Vater und Sohn unerträglich belastet und zuvor schon das Ausleben der künstlerischen Neigungen des Vaters verhindert. Nicht von ungefähr wollte man in diesem Roman eine im bäuerlichen Milieu angesiedelte Variation der "Buddenbrooks" erkennen. Doch er ist viel mehr. Es finden sich in ihm grandiose Naturschilderungen, in ihrem Realismus geradezu apokalyptische Szenen auf einem Nordseekutter, die Darstellung vielfachen Scheiterns zahlreicher Nebenfiguren und nicht zuletzt die facettenreiche Behandlung der Epilepsie und der mit ihr einhergehenden psychosozialen Bedrängnisse. Es ist eine einzige Elegie des versäumten und verwehrten Lebens. Die durch die Krankheitserfahrung schmerzhaft gesteigerte Aufmerksamkeit der Hauptfigur begründet das Faszinierende des Romans, und Loerke findet einen ungekannten Ton: Die Schilderung extremer und zugleich luzider Bewusstseinszustände, dicht in die Erzählung hineingewobene Mythen und Märchenmotive wie das des monströsen, alles überschattenden Ogers sowie das Leitthema der Musik erzeugen einen schwebenden Erzählton zwischen Traum und Wirklichkeit. So etwas wird von Hütern der literarischen Konventionen in derartiger Konsequenz sonst nur der Lyrik zugestanden.

      Der Oger
      5,0
    • Die Beschreibung thematisiert die faszinierende Verbindung zwischen Johann Sebastian Bachs musikalischem Schaffen und einer metaphysischen Dimension, in der der Komponist einen unsichtbaren Gottesstaat erschafft. Trotz der begrenzten biografischen Informationen wird ein tiefgreifender Einfluss seiner Musik auf das Unsichtbare erkennbar. Die bildhafte Darstellung eines apokalyptischen Richters mit einer Waage verdeutlicht den Gegensatz zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren, wobei das Unsichtbare zunehmend an Gewicht gewinnt, während das Sichtbare an Bedeutung verliert.

      Das unsichtbare Reich
      3,0
    • Die Gedichte

      Herausgegeben von Peter Suhrkamp. Neu durchgesehen von Reinhard Tgahrt

      • 681 stránok
      • 24 hodin čítania
      Die Gedichte
      3,5
    • Die Gedichte in diesem Werk thematisieren den Kampf zwischen Freude und Trauer, während sie die Herausforderungen und Untergänge der Welt reflektieren. Mit einem eindringlichen Ton und poetischen Bildern wird die Sintflut als Metapher für Erneuerung und Zerstörung genutzt. Der Autor lädt die Leser ein, die Geschichten des Lebens zu entdecken und die Hoffnung auf einen Neuanfang zu bewahren, auch wenn die Dunkelheit überwiegt.

      Der längste Tag