Die 1967 erschienene Erstausgabe begeistert seitdem eine ganze Kindergeneration. In diesem bunten Buch retten die Dorfbewohner ihre alte Linde. Die Reime von Lore Leher sind leicht mitzusprechen, während die Seidenpapiercollagen von Ursula Kirchberg Vorschulkindern helfen, die Geschichte selbst zu erzählen.
Selim aus der Türkei versteht kein Deutsch und ist ständigen Mißverständnissen ausgesetzt. Auch Susanne lacht über ihn, bis sie sich in ihren Ferien in Italien plötzlich in Selims Rolle sieht und ihn künftig besser verstehen kann. Ab 5 Jahren.
Dieses Buch will Anstoß zu Gesprächen zwischen Eltern und Kindern geben. Die Idee dazu hatte ein Mütterarbeitskreis anlässlich eines Kurses der Paritätischen Familienbildungsstätte in München, die täglich in ihrer Beratungstätigkeit mit dem Problem der Entführung von Kindern konfrontiert wird. Um Kinder nicht mit falschem Misstrauen zu belasten, hat die Müttergruppe beschlossen, den „lieben Onkel“ im Buch als „Fremden“ zu bezeichnen.
Der kleine Häwelmann liegt in seinem Rollbettchen und kommt nicht zur Ruhe. Seine Mutter soll ihn herumfahren, aber sie ist in ihrem Himmelbett schon eingeschlafen. Da beschließt er, die Sache selbst in die Hand zu nehmen, und fährt einfach auf einem Mondstrahl durchs Schlüsselloch hinaus in die Nacht … Ulrike Möltgen hat den Kinderbuchklassiker von Theodor Storm für die Insel-Bücherei neu und kongenial illustriert: zum Vorlesen und Wiederlesen!
Theodor Storm: Der Schimmelreiter. Novelle Erstdruck in: Deutsche Rundschau (Berlin), April/Mai 1888. Vollstandige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016. Textgrundlage ist die Ausgabe: Theodor Storm: Samtliche Werke in vier Banden. Herausgegeben von Peter Goldammer, 4. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1978. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgefuhrt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Franz Karl Basler-Kopp, Schimmelreiter I. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Uber den Autor: 1817 in Husum als Sohn eines Advokaten geboren, tritt Theodor Storm nach dem Studium in Kiel und Berlin zunachst in die vaterliche Kanzlei ein und schlagt spater die Richterlaufbahn ein. Bereits mit 17 erscheint ein erstes Gedicht im Husumer Wochenblatt. Storm schreibt zeit seines Lebens neben seiner burgerlichen Karriere. Nach seiner Pensionierung 1880 entstehen in seinem Alterswohnsitz in Hademarschen zahlreiche Novellen, darunter seine heute wohl bekannteste, Der Schimmelreiter, der im Mai 1888 erscheint bevor Theodor am 4. Juli an Magenkrebs stirbt. Seiner norddeutschen Heimat verpflichtet, die ihn thematisch und stilistisch pragt, ohne dass er in Heimatdichtung verfallt, ist Storm einer der bedeutendsten Vertreter des poetischen Realismus."