Probleme der Herausbildung und politischen Formierung der Arbeiterklasse
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Selten haben zwei Menschen eine Bewegung, ein Land, eine Zeit so sehr geprägt wie die Journalistin Marianne und der Journalist Oscar Pollak. Selten finden sich auch Lebensläufe, in denen das Private so sehr vom Politischen – von politischen Überzeugungen und deren Vermittlung – durchsetzt war. Die beiden prägten den österreichischen Journalismus der Zwischen- und Nachkriegszeit, Marianne Pollak als eine der ersten sozialistischen Nationalratsabgeordneten, die sich nicht nur für die Frauenrechte, sondern auch für das Recht auf Abtreibung engagieren, und als Chefredakteurin der Frau, Oscar Pollak als langjähriger Chefredakteur des Zentralorgans der SPÖ, der Arbeiter-Zeitung. Helmut Konrads Doppelbiografie zeichnet nicht nur das Leben und Wirken der beiden nach, sondern wirft auch einen Blick auf den Umgang der Sozialistischen Partei mit Emigrantinnen und Emigranten. Eine umfassende politische Doppelbiografie zweier wegweisender österreichischer Persönlichkeiten und damit ein Kapitel der Geschichte der frühen Jahre der Zweiten Republik.
Chip / Schloß Eggenberg. Kommunikation / Dom im Berg. Lebensterbendenken / Stadtmuseum.
1946-2018 Leben mit der Grenze
100 Jahre Grenze. Eine Ausstellung in 3 Kapiten
Der Zeithistoriker Helmut Konrad bietet in 100 Texten einen facettenreichen Einblick in seine Perspektive auf verschiedene Themen, die von Politik und Gesundheit bis hin zu Bildung und persönlichen Aspekten reichen. Seine fundierte Analyse und kritische Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen ermöglichen es den Lesern, ein tieferes Verständnis für die Zusammenhänge der modernen Welt zu entwickeln.
Die Publikation feiert 529 Jahre Bühnen Graz mit Jubiläen wie 125 Jahre Oper und 60 Jahre Schauspielhaus. Sie beleuchtet die Geschichte der österreichischen Theaterlandschaft und das 75-jährige Bestehen des österreichischen Bühnenvereins, mit Beiträgen von Theaterexperten und Historikern.
Die Publikation feiert 529 Jahre der Bühnen Graz und zahlreiche Jubiläen, darunter 125 Jahre Oper und 60 Jahre Schauspielhaus. Zudem wird das 75-jährige Bestehen des österreichischen Bühnenvereins gewürdigt. Theaterexperten und Historiker blicken auf die Geschichte der österreichischen Theaterlandschaft.
Am Ende der Gegenwart ist die Dokumentation einer Konferenz, die führende Politiker und Wissenschafter aus aller Welt in Graz zusammenführte. Mit ihnen gemeinsam diskutierten österreichische Forscher und Praktiker die Auswirkungen der globalen Umbrüche auf Europa und Österreich. Inhalt: Peter Schachner-Blazizek: Vorwort Frederik Willem De Klerk: Die Herausforderung des Umbruchs „Am Ende der Gegenwart“ Sir Joh Daniel: Das globale Geschäft mit dem Hochschulwesen: Technologie ist die Antwort - aber was ist die Frage? Helmut Konrad: Die Universität der Zukunft Birgit Mahnkopf: Die Fragmentierung moderner Gesellschaften unter dem Druck globaler Standards Albert Kaufmann: Von der Wiege bis zur Bahre: Seminare, Seminare Stephan Schulmeister: Die nächsten Phasen im Entwicklungszyklus der Nachkriegszeit Karl H. Müller: Die „große Drift“ der Turing-Gesellschaften
In diesem Band werden an zwei entscheidenden Beispielen - der Amerikanisierung der Gewerkschaftsbewegung und der Gründungsgeschichte der Kronen-Zeitung - auch die Grauzonen der Politik ausgeleuchtet. Geheimdiensttätigkeit, dunkle Finanzierungswege und mehr bildeten mit die Basis für die Veränderung der politischen Landschaft in unserem Land
Globalgeschichte - Die Welt 1000 - 2000
Es gibt durch die Globalisierung, die in dieser Phase ihren Höhepunkt erreicht, keine regional begrenzten politischen, militärischen oder wirtschaftlichen Einzelereignisse mehr. Ausgangspunkt dieses Bandes ist die Bipolarität der Weltgemeinschaft und deren Infragestellung durch multipolare Perspektiven nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den wirtschaftlichen und politischen Strukturen der einzelnen Regionen und ihren Vernetzungen untereinander. Da Asien die aufstrebende Region dieses Zeitraums ist, liegt hier auch ein Schwerpunkt des Bandes: China, Indien, Japan und die Tigerstaaten sind wichtige globale Faktoren geworden. Weitere Beiträge widmen sich dem Nahen Osten als vielleicht bedeutendster Region in der internationalen Wahrnehmung am Beginn des 21. Jahrhunderts und dem »vergessenen« Kontinent Afrika, der nicht zuletzt ein immer größeres Betätigungsfeld auch für die asiatischen Supermächte wird. Ergänzt werden die Beiträge durch eine umfassende Chronologie, Karten- und Bildmaterial. In den ersten Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts verdichten sich die globalen Krisen, die Welt ist keinesfalls stabiler geworden. In einem umfangreichen Nachwort werden die Entwicklungslinien bis zur unmittelbaren Gegenwart weitergeführt und die Chronologie ergänzt.
Das »Rote Wien« wird vielfach als Modell für eine moderne Großstadt angesehen. Das ist in vielerlei Hinsicht richtig. Was in einem guten Jahrzehnt geleistet wurde, war vorbildlich. Das gilt für den sozialen Wohnbau, die medizinische Versorgung, die Infrastruktur, das Schul- und Kindergartenwesen, die Wissenschaft und Volksbildung, aber auch für die Förderung der Künste und deren breite Vermittlung. Das »Rote Wien« war aber auch mehr: Es war das gesellschaftspolitische Experiment, für »Neue Menschen« die »Neue Stadt« zu bauen, ein Unterfangen mit Risiken und Widersprüchen. Doch was sind die Zukunftsprognosen dieser gelebten Utopie, was für ein gemeinsames Morgen wünschen wir uns?
Festschrift zum 20jährigen Bestand des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes und zum 60. Geburtstag von Herbert Steiner
Die Globalisierung hat dazu geführt, dass politische, militärische und wirtschaftliche Ereignisse nicht mehr regional begrenzt sind. Der Band untersucht die Bipolarität der Weltgemeinschaft und deren Infragestellung durch multipolare Perspektiven nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Fokus liegt auf den wirtschaftlichen und politischen Strukturen der Regionen und deren Vernetzungen. Asien, als aufstrebende Region, wird besonders hervorgehoben, wobei China, Indien, Japan und die Tigerstaaten als bedeutende globale Akteure betrachtet werden. Neben der klassischen Teilung in Ost- und Westeuropa wird auch „Zwischeneuropa“ thematisiert, das die Vorstellung eines einheitlichen antagonistischen Blocksystems dekonstruiert. Weitere Beiträge beleuchten den Nahen Osten, der zu Beginn des 21. Jahrhunderts als zentrale Region gilt, sowie Afrika, der zunehmend in den Fokus asiatischer Supermächte rückt. Der Einfluss der USA auf die Entwicklungen in anderen Regionen wird im Artikel über Nordamerika thematisiert, wobei die Verflechtung von Innen- und Außenpolitik im Mittelpunkt steht. Ergänzt wird die Analyse durch eine umfassende Chronologie sowie Karten- und Bildmaterial.
Als Initialzündung zum Projekt „Gewerkschaftsgeschichte aktuell“ setzen sich WissenschafterInnen verschiedener Fachrichtungen mit Positionen über und von Gewerkschaften im Laufe ihrer Entwicklung auseinander. Und sie stellen die Frage: Welche Rolle können und sollen Gewerkschaften in der Welt des 21. Jahrhunderts spielen?