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Helmut Leitner

    FastBook - 2: Online-Communities, Weblogs und die soziale Rückeroberung des Netzes
    Mustertheorie
    • Mustertheorie

      Einführung und Perspektiven auf den Spuren von Christopher Alexander

      Das vorliegende Buch beschäftigt sich mit dem Werk des amerikanischen Architekten, Systemtheoretikers und Philosophen Christopher Alexander, emeritierter Professor an der Universität Berkeley, Kalifornien. Während nur ein frühes Buch in deutscher Übersetzung vorliegt, ist das umfangreiche vierbändige Werk The Nature of Order im deutschen Sprachraum weitgehend unrezipiert. Alexanders Arbeit ist bedeutend, da er eine allgemeine Theorie von Lebendigkeit und eine Systemtheorie entwickelt, die sich um die Begriffe Zentrum, Ganzheit und Transformation gruppiert. Er schlägt ein neues wissenschaftliches Paradigma vor, das dem traditionellen kausal-mechanistischen Ansatz der Naturwissenschaften entgegensteht. Zudem bietet seine Methode eine neue Form der Wissensaufbereitung und Wissenschaftsvermittlung mit stark partizipativer Ausrichtung. Erste Anwendungen finden sich in Bereichen wie Softwareentwicklung, Permakultur und Regionalentwicklung. Die Mustertheorie fördert ein Umdenken hin zu mehr Nachhaltigkeit und Partizipation und dient als gedanklicher Werkzeugkasten für Innovation. Die 2. Auflage enthält Diagramme zu den fünfzehn Lebenseigenschaften sowie eine ausführliche Bibliographie. Der Text selbst bleibt, abgesehen von geringfügigen Korrekturen, unverändert.

      Mustertheorie
    • §B§Dass die Kommerzialisierung von Online-Communities bisher gescheitert ist, steht wohl außer Zweifel.§§S§Unbestritten ist zugleich aber auch, dass Online-Communities und Web-Tagebücher - die sogenannten Weblogs - zu den attraktivsten Phänomenen gehören, die man im Internet momentan finden kann. Vielleicht gerade deshalb, weil sie sich jeder wirtschaftlichen Vereinnahmung verwehren?§In vier Beiträgen gehen die AutorInnen der Frage nach, was Online-Communities und Weblogs strukturell auszeichnet. Um zu überraschenden Ergebnissen zu gelangen. Etwa zu jenem, dass in Communities eine "Logik der Gabe" wirkt. Was weiter zu der Erkenntnis führt, dass - wenn die Kommerzialisierung von Online-Communities tatsächlich forciert werden soll -, die Communities dringend Vergesellschaftungsprozesse durchlaufen müssen, mit denen sich diese "Logik der Gabe" und des Schenkens unterbinden lässt..§Vielleicht ist das aber gar nicht das Thema, das zur Diskussion steht. Weil es letztlich in Online-Communities um etwas ganz anderes geht - nämlich um vielfältige Formen der Wiedergewinnung von Öffentlichkeit.

      FastBook - 2: Online-Communities, Weblogs und die soziale Rückeroberung des Netzes