Das Periodikum IMAGO wurde mit dem Ziel gegründet, Diskussionen zwischen Kunst, Ästhetik, Psychoanalyse und angrenzenden Disziplinen anzustoßen und zu intensivieren. Das Jahrbuch versammelt interdisziplinär orientierte Beiträge, die sowohl grundsätzliche theoretische Fragen behandeln als auch Deutungen empirischen Materials liefern.Das weitgefächerte Themenspektrum des dritten Bandes reicht von Gewalt und Gelächter in der Literatur des Mittelalters über die Ozeanische Entgrenzung in den Künsten und das Verhältnis von Kunst und Lebenswelt bis zu Fantasie und Wahrnehmung im Spiegel neuer Kino-Technologien.Mit Beiträgen von Barbara Borg, Martin Büchsel, Manfred Clemenz, Markus Dauss, Martin Gessmann, Carola Hilmes, Sebastian Leikert, Marc Ries, Werner Röcke, Kerstin Thomas, Christiane Voss und Hans Zitko
Hartmut Böhme Poradie kníh






- 2012
- 2011
Die Kunst der Entschleunigung
- 260 stránok
- 10 hodin čítania
Bisher wurde die moderne Kunst hauptsächlich mit Beschleunigung gleichgesetzt, von William Turner über den Futurismus, die Abstraktion und die Kinetik bis zur Medienkunst. Wenig beachtet wurde dagegen, dass sich mit der Faszination für die Geschwindigkeit stets auch die Suche nach einer Ästhetik der Langsamkeit verband, welche die Dynamik der Stille und die Tiefe des Seins erforschen wollte, angefangen von den Sehnsuchtsbildern der Romantiker bis zum tiefgründigen 'slow painting' eines Mark Rothko oder Franz Gertsch. Erstmals geht der Band dieser Dialektik in der Moderne nach und verdichtet ein Thema, das den Nerv der Gesellschaft trifft. Namhafte Autoren wie der Soziologe Hartmut Rosa oder der Kulturwissenschaftler Hartmut Böhme diskutieren über die Problematik der technologisch-wirtschaftlichen Beschleunigung und das steigende Bedürfnis nach Entschleunigung. (Englische Ausgabe ISBN 978-3-7757-3243-7) Ausstellung: Kunstmuseum Wolfsburg 12.11.2011-9.4.2012
- 2011
Aiwasowski - Maler des Meeres
- 165 stránok
- 6 hodin čítania
Zu Lebzeiten eine Legende und international bekannt, ist das atemberaubende Werk des russisch-armenischen Malers Iwan Konstantinowitsch Aiwasowski (1817-1900) heute im Westen nur mehr wenigen ein Begriff. Aus einfachen Verhältnissen stammend, brachte er es sogar zum Hofmaler von Zar Nikolaus I. Anhand einer Auswahl der bedeutendsten Meereslandschaften des Künstlers erlaubt die Monografie Einblick in sein umfangreiches OEuvre und stellt Bezüge zur niederländischen Marinemalerei sowie zur romantischen Landschaftsmalerei in Europa her. Das Schiff auf hoher See ist in Aiwasowskis Gemälden stets auch Allegorie: Ruhige, Sonne oder Mond spiegelnde Wasseroberflächen wechseln mit brausendem Sturm und tosender Gischt - augenfällige Sinnbilder für die Fährnisse des Lebens. Maritime Küsten und Landstriche, Schiffsbruch-Motive, mythologische Szenen sowie hochdynamische Wellenbilder, die den Betrachter fast ins Bild zu katapultieren scheinen, finden sich ebenfalls in seinem Repertoire. Ausstellung: Bank Austria Kunstforum Wien 17.3.-10.7.2011
- 2006
Fetischismus und Kultur
- 570 stránok
- 20 hodin čítania
Rekonstruiert werden die kulturellen und wissenschaftshistorischen Prozesse von biblischer Zeit bis zur Gegenwart, durch die der Fetischismus zu einem Zentrum der europäischen Kulturen wurde. Fetischismus sollte das «primitive» Verhalten in außereuropäischen Gesellschaften oder bei «perversen» und «entfremdeten» Minderheiten erfassen. Doch das, was archaisch und unaufgeklärt schien, wird zunehmend als das Gegenwärtige, Eigene und Nahe entdeckt. Jean Paul nennt es «dieses wahre innere Afrika», Marx das «Geheimnis der Ware», Freud «das innere Ausland». Dies ist die fetischistische Kultur, in der wir leben. Von hier aus erscheint die Moderne in neuer Sicht. Sie beendet nicht, sondern universalisiert den Fetischismus, der nicht nur in Massenkultur und Konsum, sondern auch in der Politik oder Sexualität triumphiert. Dass der Fetischismus aus der Moderne nicht wegzudenken ist, erklärt sich auch aus der vergessenen Bedeutung, welche die stummen Dinge im Aufbau der Kultur einnehmen.
- 2000
Orientierung Kulturwissenschaft
- 279 stránok
- 10 hodin čítania
Hartmut Böhme, Prof. Dr. phil., geboren 1944. Studium der Germanistik, Philosophie, Evangelischen Theologie und Pädagogik. Promotion 1973. 1977 – 1993 Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Hamburg. 1990 – 1992 Fellow am Wissenschaftszentrum Nordrhein-Westfalen. Seit 1993 Professor für Kulturtheorie und Mentalitätsgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Gastprofessor in New York 1996 und 1998 sowie in Japan 2022. Projektleiter im DFG-Sonderforschungsbereich «Kulturen des Performativen». Betreuer im Graduierten-Kolleg «Codierungen der Gewalt im medialen Wandel» (seit 1999). Dekan von 2000 bis 2002. Ab 2005 Sprecher des DFG-Sonderforschungsbereich «Transformationen der Antike».
- 1991
Vom Umgang mit Literatur und Literaturgeschichte
Positionen und Perspektiven nach der "Theoriedebatte"
- 476 stránok
- 17 hodin čítania
Die Beiträger dieses Bandes wollen angesichts der Vielfalt der theoretischen Konzepte für die gemeinsamen Problemfelder der Interpretation und der Literaturgeschichtsschreibung Begründungsverfahren für eine künftige Ausdifferenzierung des Fachs darstellen.
- 1989




