68 Jahre waren die Schmidts verheiratet, 81 Jahre kannten sie sich. Helmut und Loki waren ein einzigartiges Paar – für viele fast ein Mythos.Ihre Verbundenheit überstand den Zweiten Weltkrieg und die darauf folgende Mittellosigkeit, den frühen Tod des ersten Kindes, den Terror der RAF und die politische Karriere des Ehemanns. Fast das gesamte 20. Jahrhundert haben die Schmidts gemeinsam erlebt. Sie hielten in Krisenzeiten zusammen – und stellten sich den äußern Herausforderungen ebenso wie jenen, die nur ihre Ehe betraf. Zum 100. Geburtstag von Helmut und Loki Schmidt erfolgt nun erstmals ein vertiefender Blick auf die innere Dynamik dieser einmaligen Beziehung, die die Menschen bis heute fasziniert.
Reiner Lehberger Knihy






Das Hamburger Schulwesen ist weit verzeigt und selbst für die meisten Pädagogen schwer durchschaubar. Mit „Schule in Hamburg“ liegt nun ein verlässlicher Führer durch Aufbau und Geschichte des Schulwesens der Hansestadt vor. Das Buch kann Eltern helfen, für die Schullaufbahn ihrer Kinder den richtigen Weg zu finden, Lehrer und Lehrerinnen in ihrer Beratungsfunktion unterstützen sowie Studierenden und Referendaren eine solide Vorbereitung für das Lehrerexamen anbieten. Der Autor, Prof. Dr. Reiner Lehberger, ist Erziehungswissenschaftler an der Universität Hamburg und langjähriger Vorsitzender des Landesschulbeirats der Freien und Hansestadt Hamburg
Die erste Doppelbiografie des Jahrhundertpaars. Ein bewegendes Stück deutscher Geschichte. 68 Jahre waren die Schmidts verheiratet, 81 Jahre kannten sie sich. Helmut und Loki waren ein einzigartiges Paar – für viele fast ein Mythos. Ihre Verbundenheit überstand den Zweiten Weltkrieg und die darauf folgende Mittellosigkeit, den frühen Tod des ersten Kindes, den Terror der RAF und die politische Karriere des Ehemanns. Fast das gesamte 20. Jahrhundert haben die Schmidts gemeinsam erlebt. Sie hielten in Krisenzeiten zusammen – und stellten sich den äußern Herausforderungen ebenso wie jenen, die nur ihre Ehe betraf. Ein besonderer Blick auf die innere Dynamik dieser einmaligen Beziehung, die die Menschen bis heute fasziniert.
„In meinen 90 Lebensjahren war Platz für mindestens drei Leben.“ Loki Schmidt Sie war Lehrerin, Naturforscherin und nicht zuletzt »Angeheiratete der Politik«. Als warmherzige Persönlichkeit mit enormer Ausstrahlung hat Loki Schmidt ihren festen Platz im Gedächtnis der Bundesrepublik. Diese erste und umfassende Biographie zeichnet das Leben dieser bemerkenswert eigenständigen, mutigen und vielseitig talentierten Frau nach und zeigt sie in neuem Licht.
Auf einen Kaffee mit Loki Schmidt
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Alle zwei Wochen trafen sich Loki Schmidt und Reiner Lehberger zum Gedankenaustausch. Im Wohnzimmer in Hamburg-Langenhorn sprachen sie bei einer Tasse Kaffee und vielen Zigaretten über die großen und kleinen Dinge des Lebens. Die hier versammelten 20 Gespräche zeugen vom facettenreichen Leben und Denken einer großen Persönlichkeit.Wie ist es, selbst beim Schwimmen Sicherheitsbeamte um sich zu haben? Was bedeutet Loki Schmidt die Ehrenbürgerwürde Hamburgs? Wie werden Geburtstage und Weihnachten im Hause Schmidt gefeiert, und wann hat sie angefangen, Hosen zu tragen? Was bedeutet ihr Kunst? Wer Loki Schmidt befragt, hat es nicht immer leicht: Es gibt Themen, über die sie mit Begeisterung spricht: Naturschutz, und es gibt Themen, zu denen auch mal ein knappes „Ooch“ in den Raum geseufzt wird: Mode. Dennoch: Ihr Interesse ist schnell geweckt, sobald die Sprache auf etwas kommt, das sie für wesentlich hält. In kurzen, launigen Gesprächen gibt Loki Schmidt Auskunft: über ihr Leben, ihre Ansichten, ihre Wünsche.
Der Bundeskanzler und die Musik: Dieses Buch zeigt Helmut Schmidt von einer weniger bekannten Seite: als großen Kunst- und Musikliebhaber, der immer, wenn sich die Gelegenheit bot, begeistert in die Tasten griff. Helmut Schmidt war der erste Kanzler, der eine eigene Musikschallplatte herausbrachte: Zusammen mit Justus Frantz und Christoph Eschenbach spielte er in den achtziger Jahren Konzerte von Mozart und Bach ein. Reiner Lehberger erzählt die Geschichten hinter Schmidts Liebe zum Klavierspiel: etwa von den Anfängen in jungen Jahren mit der von den Nazis als »Halbjüdin« eingestuften Klavierlehrerin Lilly Sington-Rosdal oder von den Aufenthalten in der Künstlerkolonie Fischerhude, wo Schmidt seine Fähigkeiten an Dorforgel und Flügel verbesserte. Immer musste ein Klavier in Reichweite sein, selbst mitten im Krieg lieh er sich mehrfach eins. Über Helmut Schmidts Liebe zum Klavier entdeckt Lehberger ganz andere Seiten der Biographie des großen Staatsmannes und stößt dabei auch auf einige Ungereimtheiten in Schmidts Lebenserzählung.
Die Unterschiedlichkeit der Milieus, aus denen unsere Schulkinder kommen, hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten verstärkt und ausdifferenziert. Das gilt insbesondere für die soziale, nationale, sprachliche, kulturelle und religiöse Herkunft. Die Unterschiedlichkeit bezieht sich aber auch auf die Familienformen, in denen unsere Schüler leben, und nicht zuletzt auf die Wahrnehmung der Geschlechterrollen. All dies führt zu einer großen Bandbreite bei den Lernausgangslagen von Schülerinnen und Schülern. Mit dieser Heterogenität sollen und müssen Lehrerinnen und Lehrer umgehen, obwohl sie in der Regel nicht dafür ausgebildet worden sind. Und sie sollen die Heterogenität nicht nur als Problem, sondern auch als pädagogische Chance sehen. Individualisierung, Binnendifferenzierung und Respekt vor Verschiedenheit sind die zentralen Stichworte dazu. Der vorliegende Band informiert grundlegend und umfassend und enthält Bausteine zum pädagogischen Umgang mit Heterogenität.
Bibliographie zur Hamburger Schulgeschichte von den Anfängen bis 1945
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Seit den 80er Jahren hat das Interesse an der Hamburger Schulgeschichte spürbar zugenommen. Während im Bereich der Heimatforschung schulgeschichtliche Erkundungen seit eh und je einen hohen Stellewert innehatten, hat die akademische Schulgeschichtsforschung mir der Gründung der „Arbeitsstelle zur Erforschung der Hamburger Schul- und Unterrichtsgeschichte“ an der Universität Hamburg aus dem Hamburger Schulmuseum an Bedeutung gewonnen, so dass eine ganze Reihe von Staatsexamensarbeiten, Aufsätzen und Monographien zur Hamburger Schulgeschichte zu verzeichnen sind. So lag es nahe, sowohl für Wissenschaftler als auch für interessierte Laien eine Bibliographie zu erstellen, die dem Forschenden einen umfassenden Überblick über Quellen und Darstellungen zur Hamburger Schulgeschichte vermittelt.
