Als einer der wenigen Museumsneubauten der DDR zwischen 1984 und 1988 errichtet, steht das Gebäude in der Weimarer Altstadt für eine selbstverständliche Architektur öffentlicher Bauten, die Stadt und Bau als einander ergänzende Teile eines Ganzen versteht. In der sich „die Anfänge einer neuen Baugesinnung“ zeigen, die „noch nicht von der Vermarktungssucht nach dem Auffälligen beherrscht wurde.“ (Olaf Weber) Vor dem Hintergrund eines wachsenden Bewusstseins für das Erbe der „Ostmoderne“ und die denkmalpflegerische Behandlung ihrer Bauten, steht das Schillermuseum beispielhaft für einen Wertewandel der Denkmalpflege: Im August 2017 ist das Schillermuseum für schutzwürdig erkannt und im März 2018 in das Denkmalbuch des Landes Thüringen eingetragen worden. „Das Schillermuseum in Weimar“ präsentiert erstmalig umfassend die Genese des Projekts, trägt bislang unbekanntes Archivmaterial zusammen und lässt zahlreiche Zeitzeugen zu Wort kommen. Neben der Dokumentation der Planungs- und Baugeschichte des Hauses selbst, sucht das Buch so auch nach einer Einordnung des Projekts in internationale Strömungen und thematisiert die Frage nach einer spezifischen (p)ostmodernen Sprache und diskursiven Architekturpraxis der DDR.
Ulrike Müller-Harang Poradie kníh (chronologicky)



Das Kirms-Krackow-Haus in Weimar
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Das Kirms-Krackow-Haus ist ein Geheimtipp für die Besucher, die Weimar abseits der touristischen Rennstrecke entdecken wollen. Das Anwesen aus dem 16. Jahrhundert gehörte zur Goethezeit einer der reichsten Weimarer Beamtenfamilien. Dieser Band mit farbigen Abbildungen enthält einen historischen Abriss über das Haus und seine Bewohner, Beiträge zur Baugeschichte und zur Geschichte des Gartens und einen Rundgang mit ausführlichen Beschreibungen der wertvollsten Ausstellungsstücke. Das Gäste-ABC am Schluss gibt in 76 Einzelportraits – darunter Schiller und Goethe – einen Einblick in die Vielfalt der gesellschaftlichen Beziehungen der Familien Kirms und Krackow.
Das Weimarer Theater zur Zeit Goethes
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