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Ulrich Tadday

    Werner Reinhart
    Musik der DDR?
    Chaya Czernowin
    György Kurtág
    Stefan Heucke
    Schumann-Handbuch
    • Seine Musik hat ihn unsterblich gemacht. Doch wer war Robert Schumann? Als Komponisten und Virtuosen, Dichter und Journalisten, Freund und Ehemann lernt der Leser ihn kennen und findet Zugang zu seiner Literatur-, Musik- und Kunstanschauung. Im Mittelpunkt stehen Schumanns kompositorisches Lebenswerk und seine Kompositionsweise. Geordnet nach Gattungen liefert das Handbuch einen umfangreichen Überblick über sein gesamtes Werk. Schumanns Schaffen spiegelt sich auch in der Musik anderer Komponisten wider. In welchen Werken erkennt man seinen Einfluss? Wie haben Musikgeschichtsschreibung, Belletristik und Film Schumann gewürdigt? Die namhaften Autoren zeichnen ein neues, spannendes Bild.

      Schumann-Handbuch
      5,0
    • Chaya Czernowin

      • 119 stránok
      • 5 hodin čítania

      Die israelische Komponistin Chaya Czernowin (*1957) genießt international ein hohes Renommee. Auch als Lehrerin ist sie seit vielen Jahren sehr gefragt ? sei es als Professorin für Komposition an der Harvard University oder als Dozentin bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt.0Chaya Czernowins kompositorisches Œuvre umfasst Opern, Orchester- und Kammermusik, Musik für Tasteninstrumente und Vokalmusik, soweit man diese Gattungsbegriffe weit genug fasst. Czernowin ist eine Suchende, eine Grenzgängerin, durch deren Kompositionen wir neue Klangerfahrungen machen, deren Musik uns innere und äußere Welten erschließt

      Chaya Czernowin
    • Musik der DDR?

      Komponieren im real existierenden Sozialismus

      • 200 stránok
      • 7 hodin čítania
      Musik der DDR?
    • Werner Reinhart

      Mäzen der Moderne

      Werner Reinhart (1884–1951) war kein „Sponsor“ oder „Drittmittelgeber“ im heutigen Sinn, sondern er entsprach dem klassischen Typus eines altruistischen Mäzens und machte Winterthur und die Villa Rychenberg vor etwa 100 Jahren zu einem kulturellen Zentrum. Dank seiner finanziellen Mittel und seines sorgfältig gepflegten Netzwerks war es dem Kaufmann und Musikliebhaber möglich, zahlreiche Komponisten, Interpreten und Dirigenten zu unterstützen. Zu den von Reinhart Geförderten gehören auch so große Namen wie Alban Berg, Paul Hindemith, Ernst Krenek, Arnold Schönberg, Richard Strauss, Igor Strawinsky, Anton Webern oder Rainer Maria Rilke. Hermann Scherchen, Reinharts jahrzehntelanger Verbündeter am Dirigentenpult des Musikkollegiums Winterthur, nannte dessen Wirken „unmerklich“ und einer „wohltätigen unterirdischen Strömung“ gleich. Mit Beiträgen von Esma Cerkovnik, Daniel Ender, Franziska Gallusser, Lion Gallusser, Thomas Irvine, Christian Kämpf, Doris Lanz, Arturo Larcati, Laurenz Lütteken, Michael Meyer, Alessandra Origani, Kerstin Richter, Ullrich Scheideler, Ulrike Thiele und Matthew Werley.

      Werner Reinhart
    • Komponist, Volksmusikforscher und Musikpädagoge: Zoltán Kodály (1882–1967) und Béla Bartók gelten gemeinhin als bedeutendste ungarische Komponisten. Kodálys Kompositionen, seine Chorwerke und Lieder, aber auch Orchester- und Klavierwerke sowie Kammermusik vereinen die autochthone ungarische Volksmusik mit der Tradition der europäischen Kunstmusik, sodass mit Anna Dalos von einer „Dualität des National-Ungarischen und des Europäischen“ gesprochen werden kann. Musikalische und literarische Aspekte seines Schaffens, seine Beziehung zu Erno (Ernst von) Dohnányi und Freundschaft zu Béla Bartók begegnen den Leserinnen und Lesern bei der Lektüre des Bandes. Mit Beiträgen von Klaus Aringer, Anna Dalos, Veronika Kusz, Peter Laki, Tibor Tallián und László Vikárius.

      Zoltán Kodály
    • Der Komponist Georg Friedrich Haas (*1953) will als ein politischer Mensch verstanden werden. Sein von der Kritik als ausdrucksstark und wirkungsmächtig gewürdigtes Schaffen ist von einem hohen humanistischen Ethos getragen. Georg Friedrich Haas' Kompositionen sind stark mit der klassisch-romantischen Tradition verbunden. Zugleich zeugen sie von einer so raffinierten wie fantasiereichen Technik, die sich nicht im Begriff der Mikrotonalität erschöpft. Die Autorinnen und Autoren des Bandes stellen sich der Frage, wie sich Ausdruck und Konstruktion in der Musik von Haas wechselseitig bedingen und durchdringen. Mit Beiträgen von Barbara Barthelmes, Daniel Ender, Bernhard Günther, Jim Igor Kallenberg, George E. Lewis, Thomas Meyer und Gesine Schröder.

      Georg Friedrich Haas
    • Olga Neuwirth

      • 180 stránok
      • 7 hodin čítania

      Die österreichische Komponistin Olga Neuwirth (*1968) erlangte Bekanntheit vor allem durch ihre Opern und Musiktheaterwerke, die häufig ebenso aktuelle wie dezidiert politische Themen der Identität, Gewalt und Intoleranz behandeln. Für ihr Schaffen wurde ihr 2022 der Ernst von Siemens Musikpreis verliehen. Olga Neuwirth ist ein kritischer Geist. Gesellschaftskritische Themen begegnen dem Publikum vor allem in Neuwirths multimedialen Musiktheaterwerken, die uns an die Morbidität des Seins erinnern und in sinnlich fluider Form von Kommen und Gehen, Werden und Vergehen erzählen. Auch in anderen Orchester- und Ensemblemusiken, Kammermusik- oder Solowerken, in Filmmusiken und Installationen überrascht Olga Neuwirth die Hörer gleichzeitig immer wieder mit ihrem philosophisch-musikalischen Witz, indem sie Banales mit Sublimem kontrastiert wie einen schrecklich schönen Zauber. Mit Beiträgen von Katharina Bleier, Stefan Drees, Daniel Ender, Susanne Kogler, Roman Synakewicz, Elisabeth van Treeck und Dirk Wieschollek.

      Olga Neuwirth
    • Charles Valentin Alkan

      • 135 stránok
      • 5 hodin čítania

      Der französische Pianist und Komponist Charles Valentin Alkan (1813–1888) war mit Größen der Musik seiner Zeit, wie mit Chopin und Liszt, befreundet. Weder in kompositorischer Hinsicht noch in dem Schwierigkeitsgrad seiner Werke stand er diesen nach. Im Gegenteil: Das originelle und eigenwillige Œuvre Alkans zeichnet sich durch teilweise utopisch erscheinende Virtuosität und eine gebrochene Ästhetik aus, die klassizistische und experimentelle Züge trägt. Vor diesem Hintergrund sowie von der exzentrisch-verschlossenen Persönlichkeit des Komponisten werden Pianisten und Musikwissenschaftler durch das Werk Alkans immer wieder aufs Neue herausgefordert. Das Heft nähert sich aus musikhistorischer, -analytische rund -ästhetischer Perspektive dem Phänomen Alkan. Eine Auswahldiskografie und -bibliografie sowie eine ausführliche Zeittafel runden die Betrachtungen ab.

      Charles Valentin Alkan
    • Isabel Mundry

      • 197 stránok
      • 7 hodin čítania

      Anlässlich des diesjährigen Kleist-Jahres befasst sich Isabel Mundrys neues Werk mit den Erzählungen des Dichters Heinrich von Kleist. Dieses bildet auch den Ausgangspunkt für das Zürcher Festspiel-Symposium 2011, auf dem die Musik einer herausragenden Komponistin unserer Zeit im Mittelpunkt stehen soll und dessen Beiträge in diesem Sonderband versammelt werden. Anfang Juni 2011 wird Isabel Mundrys (* 1963) neue Komposition „Nicht ich – Über das Marionettentheater: Ein szenisches Konzert mit Tanz über die Erzählung von Heinrich von Kleist“ in Thun (Schweiz) uraufgeführt, also just an dem Ort, an dem der Dichter Kleist, dessen Todestag sich am 21. November 2011 zum 200. Mal jährt, mit die glücklichste Zeit seines Lebens verbracht hat. Ende Juni 2011 wird Mundrys groß angelegtes Werk während der Zürcher Festspiele in der Tonhalle zum zweiten Mal aufgeführt werden. Für das Symposium konnten namhafte Musikdenker und -wissenschaftler wie Jörn Peter Hiekel, Klaus Kanzog, Laurenz Lüttken, Siegfried Mauser und Peter Revers, Wolfgang Sandberger, Christian Thorau, Melanie Wald-Fuhrmann und Albrecht Wellmer gewonnen werden.

      Isabel Mundry
    • Maurice Ravel

      • 129 stránok
      • 5 hodin čítania

      Das facettenreiche Œuvre Maurice Ravels, in dessen Mittelpunkt unbestritten das Klavierwerk steht, ist mit rezeptionsgeschichtlichen Vorurteilen behaftet, die den kritischen Blick geradezu herausfordern, und zwar nicht nur auf das Werk, sondern auch auf unseren Umgang mit demselben. Maurice Ravel einen französischen Komponist des 20. Jahrhunderts zu nennen, ist eine Banalität und eine Kalamität zugleich. Denn der Umstand, dass Ravel 1875 in Ciboure geboren wurde und 1937 in Paris starb, erklärt noch lange nicht, was eigentlich seine Musik im Unterschied beispielsweise zur Musik seiner deutschen Zeitgenossen zur französischen werden lässt. Ravel als Komponisten des 20. Jahrhunderts zu bezeichnen, dürfte angesichts der Tatsache, dass die weitaus überwiegende Zahl seiner Werke nach 1900 entstanden ist, auch keinen Widerspruch hervorrufen – ein Widerspruch jedoch, der sich im Vergleich mit einem Komponisten wie Alban Berg, der von 1885 bis 1935 lebte, durchaus regen könnte. Denn Berg wird häufig als Vertreter der Moderne und ihrer Avantgarde angesehen, wohingegen Ravel als Vertreter des Impressionismus oder gar des Klassizismus gilt.

      Maurice Ravel
    • Arthur Sullivan

      • 114 stránok
      • 4 hodiny čítania

      Arthur Sullivan (1842–1900) war der bedeutendste britische Komponist des 19. Jahrhunderts. Mit seinen Liedern, Orchesterwerken, Kantaten und Opern sowie seinem Engagement als Dirigent, Festspielleiter und Musikforscher gab er dem britischen Musikleben, das nach dem Tode Purcells in eine Krise geraten war, entscheidende neue Impulse. "In der Tat war Sullivan bekanntlich Pionier, der England von seinem Ruf als 'Land ohne Musik' befreite, so dass es in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts seine Stellung als eine der führenden Musiknationen der Welt behauptet", meinte der Dirigent Sir Charles Mackerras, der gut 30 Jahre lang Vorsitzender der Sir Arthur Sullivan Society war. Den Nachruhm sicherten Sullivan vor allem seine komischen Opern, zu denen ihn sein Freund Gioacchino Rossini angeregt hatte. Zu Unrecht ignoriert wurde jahrzehntelang sein übriges umfangreiches Schaffen für Bühne und Konzert. Erst heute ermöglichen neue Aufnahmen, Noteneditionen und Forschungsergebnisse ein umfassenderes Bild.

      Arthur Sullivan
    • Im weißen Rössl

      • 192 stránok
      • 7 hodin čítania

      Das dreiaktige Singspiel „Im weißen Rössl“ gilt den Verfechtern der hohen Kunst als Inbegriff des Trivialen und Banalen. Dabei beziehen sie sich meist auf das restaurative Remake nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Demgegenüber widmet sich der vorliegende Band der „Musik-Konzepte“ der Vorkriegsfassung von 1930, die unter der Leitung von Erik Charell mit Musik von Ralph Benatzky, Robert Stolz, Bruno Granichstaedten, Eduard Künneke und Robert Gilbert im Großen Schauspielhaus Berlin uraufgeführt wurde.

      Im weißen Rössl
    • Nur etwa 20 Kompositionen sind von dem „großen Einzelgänger in der französischen Musik um 1900“ überliefert, darunter vier Symphonien, drei Opern und mehrere Orchesterwerke sowie Kammer- und Klaviermusik. Dieses Heft behandelt die Musik Albéric Magnards, insbesondere seine späten Werke wie die Vierte Symphonie und die Oper „Bérénice“, sowie sein Leben und tragischen Tod. Magnard wurde am 3. September 1914, kurz vor der Schlacht an der Marne, erschossen und kam in den Flammen seines Anwesens Manoir de Fontaines um, nachdem er es gegen deutsche Soldaten verteidigt hatte. Anlässlich des 100. Jahrestages des Ersten Weltkriegs ist dieses „Musik-Konzepte“-Heft Magnard gewidmet, der darauf wartet, wiederentdeckt zu werden. In der Einleitung untersucht Inga Mai Groote, warum sowohl die Person als auch das Werk Magnards oft als schroff und sperrig wahrgenommen werden. Sie beleuchtet die Widersprüche in Magnards Leben und Werk sowie die öffentliche Wahrnehmung des Komponisten. Ein Artikel von Ildebrando Pizzetti aus dem Jahr 1911, der erstmals in deutscher Übersetzung erscheint, spiegelt diese widersprüchliche Rezeption wider. Peter Jost analysiert die Kammermusik und zeichnet das Bild des Einzelgängers nach. Sylvie Douche erläutert die prosodischen Feinheiten in Magnards Liedern, während Steven Huebner neue Perspektiven auf die Oper „Bérénice“ bietet. Doris Lanz betrachtet schließlich Magnards Vierte Symphonie aus philosophischer Sicht

      Musik-Konzepte Neue Folge - 163: Albéric Magnard
    • Jörg Widmann, geboren 1973, zählt als Komponist und Klarinettist zu den ganz wenigen Doppelbegabungen in der Musikgeschichte. Das Heft widmet sich der Vielseitigkeit seines außerordentlich erfolgreichen Schaffens. Bereits im Alter von elf Jahren erhielt er Kompositionsunterricht bei Kay Westermann, studierte später bei Wilfried Hiller und Hans Werner Henze sowie bei Heiner Goebbels und Wolfgang Rihm. Das Studium der Klarinette an der Hochschule für Musik München begann er mit 13 Jahren, als junger Künstler bildete er sich an der Juilliard School of Music New York zur Meisterschaft aus. Der Komponist und Klarinettist Jörg Widmann (*1973) zählt zu den ganz wenigen und zugleich ganz großen Doppelbegabungen in der Musikgeschichte. Als Instrumentalist und Komponist steht er schon lange im Licht der Öffentlichkeit. Den Uraufführungen seiner Werke wie zum Beispiel der Oper „Babylon“ (nach einem Libretto von Peter Sloterdijk) oder »Armonica« und »Labyrinth« für Orchester wird gesteigerte Aufmerksamkeit geschenkt. Das Heft behandelt neben diesen Werken auch weniger prominente, jedoch gleichwohl bedeutende Kompositionen und enthält ein Gespräch mit dem Künstler.

      Musik-Konzepte Neue Folge - 166: Jörg Widmann