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Christian Philipp Müller

    Eh! bien prenons la plume
    Die neue Welt
    Portrait of the museum as a chair
    Prozessdiagnostik und Beschichtungstechnik beim Plasma- und Hochgeschwindigkeitsflammspritzen von keramischen Suspensionen
    Kunst auf Schritt und Tritt
    Die Neue Welt. Eine Art Locus amoenus
    • Die Neue Welt. Eine Art Locus amoenus

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      Im Mai 2006 hat der in New York lebende Schweizer Konzeptkünstler Christian Philipp Müller das Projekt „Die Neue Welt, eine Art locus amoenus“ als Installation für das barocke Wasserbecken im Park des Stiftes Melk, einem Musterbau der österreichischen Barockarchitektur, konzipiert. In dieses Becken, das bis heute die historische Parkanlage mit Wasser versorgt, wurde ein mit Pflanzen bestücktes zweites Becken gesetzt. Die Auswahl der Bepflanzung, bei der der Künstler auf ein historisches Repertoire aus der „Neuen Welt“ zurückgriff, betont neben agrar-kulturellen Aspekten auch den Gedanke des „Paradiesgärtleins“ oder des „hortus conclusus“. Mithilfe der evn sammlung wurde das Bestehen des Werks gesichert und mittels vorliegender Publikation mit reicher Bebilderung dokumentiert. Die Autorentexte beschäftigen sich mit dem Werk des Künstlers (Text Brigitte Huck), die philosophischen Hintergründe der Aufklärung (Text Thomas Trummer) und dem barocken Maler Johann Bergl (Text Heike Maier-Rieper), der mit seiner Darstellung der „Neuen Welt“ im Melker Gartenpavillon als eine Art Vorbild für Christian Philipp Müller dient.

      Die Neue Welt. Eine Art Locus amoenus
    • Das Suspensionsspritzen stellt eine Weiterentwicklung des thermischen Spritzens dar, bei dem der Spritzzusatzwerkstoff nicht als Pulver, sondern als Suspension in den Brenner oder den heißen Expansionsstrahl eingebracht wird. In der vorliegenden Schrift werden die beiden Hauptverfahren, das Hochgeschwindigkeitssuspensionsflammspritzen (HVSFS) und das Suspensionsplasmaspritzen (SPS), hinsichtlich ihrer Prozesseigenschaften und der erzielbaren Schichteigenschaften verglichen. Die technischen Besonderheiten beider Verfahren werden herausgearbeitet. Der Fokus liegt auf der Verarbeitung von Oxidkeramiken (Al2O3 und YSZ) sowie speziellen technischen Gläsern. Der Forschungsansatz zielt auf ein tiefgreifendes Verständnis der physikalischen Grundlagen des Spritzprozesses, insbesondere der Stoff- und Wärmeübergangsphänomene und der Partikelgenese. Es werden moderne Verfahren der optischen Partikelmesstechnik und Prozessdiagnostik eingesetzt, um Parameter wie Partikelgeschwindigkeit, -größenverteilung und Wärmestromdichte zu bestimmen. Zudem werden industrielle Anwendungsmöglichkeiten für beide Prozesse aufgezeigt, die mit klassischen thermokinetischen Verfahren nicht oder nur eingeschränkt realisierbar sind. Dazu zählen Schutzschichten für Lambdasonden, thermische Barriereschichten für motorische Anwendungen, Elektrolytschichten für Hochtemperaturbrennstoffzellen sowie Bioglasschichten für medizinische Anwendungen.

      Prozessdiagnostik und Beschichtungstechnik beim Plasma- und Hochgeschwindigkeitsflammspritzen von keramischen Suspensionen