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Psychosomatik, Psychotherapie und Gehirn

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Strukturelle Veränderungen im Gehirn beeinflussen unser Verhalten, aber wie wirken sich Schmerzerfahrungen, Kindheitstraumen, Ängste oder Depressionen auf die Hirnstruktur aus? Johann Caspar Rüegg untersucht in seinem Buch die neuronale Umstrukturierung durch Verhaltens-, Schmerz- und Psychotherapien. Die „Neurosciences“ erleben derzeit eine rasante Entwicklung, die durch bildgebende Verfahren ermöglicht wird, um das Gehirn in vivo zu analysieren. Diese Forschung liefert Ergebnisse, die Sigmund Freud aus biologischer Sicht rechtzugeben scheinen. Der Nobelpreisträger Eric Kandel argumentiert, dass die Unterscheidung zwischen organischen Hirnerkrankungen und funktionellen Erkrankungen wie Neurosen oder Posttraumatischen Belastungsstörungen nicht mehr sinnvoll ist. Hirnforschung und Psychotherapie nähern sich zunehmend an, und Rüeggs Werk illustriert diesen interdisziplinären Prozess eindrucksvoll. Das Buch ist sprachlich zugänglich, sodass Leser ohne Fachkenntnisse den neurophysiologischen und biochemischen Vorgängen sowie deren Bezug zu Verhaltensphänomenen leicht folgen können. Es bietet eine fundierte Analyse der komplexen Wechselwirkungen zwischen Psyche und Soma und präsentiert die neuesten Erkenntnisse auf diesem spannenden Gebiet.

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Psychosomatik, Psychotherapie und Gehirn, Johann Caspar Rüegg, Gerd-Rudolf Wehling

Jazyk
Rok vydania
2001
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(mäkká)
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4,1
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Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Schattauer
Rok vydania
2001
Väzba
mäkká
Počet strán
178
ISBN10
3794521374
ISBN13
9783794521371
Série
Prvé vydanie
2011
Pôvodný názov
Gehirn, Psyche und Körper
Hodnotenie
4,1 z 5
Anotácia
Strukturelle Veränderungen im Gehirn beeinflussen unser Verhalten, aber wie wirken sich Schmerzerfahrungen, Kindheitstraumen, Ängste oder Depressionen auf die Hirnstruktur aus? Johann Caspar Rüegg untersucht in seinem Buch die neuronale Umstrukturierung durch Verhaltens-, Schmerz- und Psychotherapien. Die „Neurosciences“ erleben derzeit eine rasante Entwicklung, die durch bildgebende Verfahren ermöglicht wird, um das Gehirn in vivo zu analysieren. Diese Forschung liefert Ergebnisse, die Sigmund Freud aus biologischer Sicht rechtzugeben scheinen. Der Nobelpreisträger Eric Kandel argumentiert, dass die Unterscheidung zwischen organischen Hirnerkrankungen und funktionellen Erkrankungen wie Neurosen oder Posttraumatischen Belastungsstörungen nicht mehr sinnvoll ist. Hirnforschung und Psychotherapie nähern sich zunehmend an, und Rüeggs Werk illustriert diesen interdisziplinären Prozess eindrucksvoll. Das Buch ist sprachlich zugänglich, sodass Leser ohne Fachkenntnisse den neurophysiologischen und biochemischen Vorgängen sowie deren Bezug zu Verhaltensphänomenen leicht folgen können. Es bietet eine fundierte Analyse der komplexen Wechselwirkungen zwischen Psyche und Soma und präsentiert die neuesten Erkenntnisse auf diesem spannenden Gebiet.