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Sterben, Tod und Trauer in den Religionen und Kulturen der Welt

Gemeinsamkeiten und Besonderheiten in Theorie und Praxis

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„Die Toten öffnen den Lebenden die Augen“: Der Mensch ist das Lebewesen, das den Tod Anderer emotional besetzt und weiß, dass es auch sterben muss und bis dahin Leben gestaltet. Dieser anthropologische Sachverhalt wird kulturell verschieden ausgeformt. Von den 17 Beiträgen des Bandes dazu gelten zwei übergreifenden religionswissenschaftlichen Fragestellungen – von heutiger individueller Gestaltung der Endphase des Lebens und Verarbeitung von Trauer rückblickend auf die Bedeutung, die dem Tod bei den Anfängen von Totenehrung, Mumifizierung, Menschenopfer, Wiedergeburtserwartung beigelegt wird. Drei Aufsätze thematisieren wirkungsmächtige Traditionen der indischen und chinesischen Kulturen; ebenfalls drei charakterisieren die für Europa schon früh bedeutsamen Traditionen des Vorderen und Mittleren Orients; zweien zum griechisch-römischen Erbe stehen weitere zwei zu dessen Aufnahme im Christentum zur Seite. Die abschließenden fünf Beiträge umreißen die Gegenwartssituation in Westeuropa: die kulturell präsenten mittelalterlichen Traditionen der Verbindung von Thron und Altar sowie die aktuellen Fragen von Begleitung und Bestattungsritual in säkularer Kultur bei christlich oder islamisch geprägten Sterbenden.

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Sterben, Tod und Trauer in den Religionen und Kulturen der Welt, Christoph Elsas

Jazyk
Rok vydania
2007
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5,0
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Podtitul
Gemeinsamkeiten und Besonderheiten in Theorie und Praxis
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
EB-Verl.
Rok vydania
2007
Väzba
mäkká
Počet strán
339
ISBN10
3936912696
ISBN13
9783936912692
Série
Hodnotenie
5 z 5
Anotácia
„Die Toten öffnen den Lebenden die Augen“: Der Mensch ist das Lebewesen, das den Tod Anderer emotional besetzt und weiß, dass es auch sterben muss und bis dahin Leben gestaltet. Dieser anthropologische Sachverhalt wird kulturell verschieden ausgeformt. Von den 17 Beiträgen des Bandes dazu gelten zwei übergreifenden religionswissenschaftlichen Fragestellungen – von heutiger individueller Gestaltung der Endphase des Lebens und Verarbeitung von Trauer rückblickend auf die Bedeutung, die dem Tod bei den Anfängen von Totenehrung, Mumifizierung, Menschenopfer, Wiedergeburtserwartung beigelegt wird. Drei Aufsätze thematisieren wirkungsmächtige Traditionen der indischen und chinesischen Kulturen; ebenfalls drei charakterisieren die für Europa schon früh bedeutsamen Traditionen des Vorderen und Mittleren Orients; zweien zum griechisch-römischen Erbe stehen weitere zwei zu dessen Aufnahme im Christentum zur Seite. Die abschließenden fünf Beiträge umreißen die Gegenwartssituation in Westeuropa: die kulturell präsenten mittelalterlichen Traditionen der Verbindung von Thron und Altar sowie die aktuellen Fragen von Begleitung und Bestattungsritual in säkularer Kultur bei christlich oder islamisch geprägten Sterbenden.