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Kinder und Jugendliche als pflegende Angehörige

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Pflegende Kinder und Jugendliche sind Personen bis 18 Jahre, die regelmäßig Pflegeaufgaben für ein chronisch krankes Familienmitglied übernehmen. Diese Aufgaben reichen von Haushaltstätigkeiten bis hin zu klassischen Pflegeaufgaben, die oft mit Erwachsenenpflege verbunden sind. Die negativen Auswirkungen dieser frühen Pflege zeigen sich häufig in körperlichen, psychischen, sozialen und schulischen Belastungen. In Österreich wurde der Situation pflegender Kinder und Jugendlicher lange Zeit keine Beachtung geschenkt. Daher führte das Institut für Pflegewissenschaft der Universität Wien im Auftrag des Sozialministeriums zwei Studien durch. Die erste Studie bietet Einblicke in die Lebenssituation dieser jungen Pflegenden und liefert eine fundierte Zahlenbasis über ihre Anzahl und soziodemographischen Merkmale. Sie beschreibt ihre Tätigkeiten, Belastungen und Unterschiede zu nicht-pflegenden Kindern. Der qualitative Teil beleuchtet die Auswirkungen früher Pflegeerfahrungen aus der Sicht ehemaliger pflegender Kinder und Jugendlicher. Die zweite Studie präsentiert ein Rahmenkonzept zur Unterstützung pflegender Kinder, Jugendlicher und ihrer Familien. Ziel ist es, konkrete Maßnahmen zur Unterstützung aufzuzeigen und Voraussetzungen für ein effektives Young Carers-Projekt zu definieren. Zudem dient sie als Orientierungsrahmen für Organisationen, um bedürfnisorientierte Unterstützungsmaßnahmen zu implementieren.

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Kinder und Jugendliche als pflegende Angehörige, Martin Nagl Cupal

Jazyk
Rok vydania
2015
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Titul
Kinder und Jugendliche als pflegende Angehörige
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Verl. des ÖGB
Rok vydania
2015
Väzba
mäkká
ISBN10
3990461575
ISBN13
9783990461570
Série
Anotácia
Pflegende Kinder und Jugendliche sind Personen bis 18 Jahre, die regelmäßig Pflegeaufgaben für ein chronisch krankes Familienmitglied übernehmen. Diese Aufgaben reichen von Haushaltstätigkeiten bis hin zu klassischen Pflegeaufgaben, die oft mit Erwachsenenpflege verbunden sind. Die negativen Auswirkungen dieser frühen Pflege zeigen sich häufig in körperlichen, psychischen, sozialen und schulischen Belastungen. In Österreich wurde der Situation pflegender Kinder und Jugendlicher lange Zeit keine Beachtung geschenkt. Daher führte das Institut für Pflegewissenschaft der Universität Wien im Auftrag des Sozialministeriums zwei Studien durch. Die erste Studie bietet Einblicke in die Lebenssituation dieser jungen Pflegenden und liefert eine fundierte Zahlenbasis über ihre Anzahl und soziodemographischen Merkmale. Sie beschreibt ihre Tätigkeiten, Belastungen und Unterschiede zu nicht-pflegenden Kindern. Der qualitative Teil beleuchtet die Auswirkungen früher Pflegeerfahrungen aus der Sicht ehemaliger pflegender Kinder und Jugendlicher. Die zweite Studie präsentiert ein Rahmenkonzept zur Unterstützung pflegender Kinder, Jugendlicher und ihrer Familien. Ziel ist es, konkrete Maßnahmen zur Unterstützung aufzuzeigen und Voraussetzungen für ein effektives Young Carers-Projekt zu definieren. Zudem dient sie als Orientierungsrahmen für Organisationen, um bedürfnisorientierte Unterstützungsmaßnahmen zu implementieren.