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Verbindlichkeit

Plädoyer für eine unzeitgemäße Tugend

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Welchen Beruf ergreife ich, welche Partnerschaft gehe ich ein, und was mache ich eigentlich heute Abend? In der Moderne gibt es immer Optionen, nirgends Schicksal. Verbindlichkeit ist keine gesellschaftliche Notwendigkeit mehr. Jederzeit verfügbare Menschen sind beliebter, angesehener, erfolgreicher. Verbindliche Menschen gelten dagegen schnell als langweilig. Der preisgekrönte Essayist und Zeit-Autor Maximilian Probst zeigt in seinem Buch, dass trotzdem gerade eine große Sehnsucht nach Verbindlichkeit entsteht. Jetzt, wo Zu-etwas-Stehen so schwer ist wie nie, erscheint es uns wertvoller denn je. Doch Maximilian Probst sagt auch, unter dem Deckmantel der Verbindlichkeit verberge sich manchmal ein reaktionäres Verlangen, das endlich Schluss machen will mit unserer lustvollen Selbstentfaltung. Wer aber Verbindlichkeit wagt, geht sogar einen Schritt weiter, in ein Abenteuer, das jeder selbst bestehen muss – und das doch nur gut ausgehen kann, wenn die Verbindlichkeit als gesellschaftlicher Kitt unseren solidarischen Umgang miteinander verbürgt. Maximilian Probsts ebenso spielerisches wie persönliches Buch zeigt uns, wo Verbindlichkeit und Verfügbarkeit sich unvereinbar gegenüberstehen, wie dieser Widerspruch auflösen und aufhalten lässt. Subtil, klug und poetisch nimmt er seinen Lesern die Angst, etwas zu verpassen.

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Verbindlichkeit, Maximilian Probst

Jazyk
Rok vydania
2017
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(pevná)
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Platobné metódy

3,0
Dobrá
1 Hodnotenie

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Titul
Verbindlichkeit
Podtitul
Plädoyer für eine unzeitgemäße Tugend
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Rowohlt
Rok vydania
2017
Väzba
pevná
ISBN10
3498052446
ISBN13
9783498052447
Série
Hodnotenie
3 z 5
Anotácia
Welchen Beruf ergreife ich, welche Partnerschaft gehe ich ein, und was mache ich eigentlich heute Abend? In der Moderne gibt es immer Optionen, nirgends Schicksal. Verbindlichkeit ist keine gesellschaftliche Notwendigkeit mehr. Jederzeit verfügbare Menschen sind beliebter, angesehener, erfolgreicher. Verbindliche Menschen gelten dagegen schnell als langweilig. Der preisgekrönte Essayist und Zeit-Autor Maximilian Probst zeigt in seinem Buch, dass trotzdem gerade eine große Sehnsucht nach Verbindlichkeit entsteht. Jetzt, wo Zu-etwas-Stehen so schwer ist wie nie, erscheint es uns wertvoller denn je. Doch Maximilian Probst sagt auch, unter dem Deckmantel der Verbindlichkeit verberge sich manchmal ein reaktionäres Verlangen, das endlich Schluss machen will mit unserer lustvollen Selbstentfaltung. Wer aber Verbindlichkeit wagt, geht sogar einen Schritt weiter, in ein Abenteuer, das jeder selbst bestehen muss – und das doch nur gut ausgehen kann, wenn die Verbindlichkeit als gesellschaftlicher Kitt unseren solidarischen Umgang miteinander verbürgt. Maximilian Probsts ebenso spielerisches wie persönliches Buch zeigt uns, wo Verbindlichkeit und Verfügbarkeit sich unvereinbar gegenüberstehen, wie dieser Widerspruch auflösen und aufhalten lässt. Subtil, klug und poetisch nimmt er seinen Lesern die Angst, etwas zu verpassen.