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Resonanz

Eine Soziologie der Weltbeziehung

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Wenn Beschleunigung das Problem ist, könnte Resonanz die Lösung sein. Dies ist die Kernthese von Hartmut Rosas neuem Werk, das als Gründungsdokument einer Soziologie des guten Lebens betrachtet werden kann. Rosa argumentiert, dass die Qualität menschlichen Lebens nicht in Ressourcen, Optionen oder Glücksmomenten gemessen werden kann. Stattdessen sollten wir die Beziehung zur Welt in den Fokus rücken, die ein Leben prägt und, wenn intakt, stabile Resonanzverhältnisse ausdrückt. Er untersucht die verschiedenen Formen, in denen wir diese Beziehung herstellen, vom Atmen bis zu komplexen Weltbildern. Anschließend widmet er sich konkreten Erfahrungs- und Handlungssphären wie Familie, Politik, Arbeit, Sport, Religion und Kunst, in denen wir Resonanz suchen, jedoch zunehmend Schwierigkeiten haben, sie zu finden. Dies hängt eng mit der Steigerungslogik der Moderne zusammen, die sowohl Ursache als auch Folge einer gestörten Weltbeziehung ist, sowohl individuell als auch kollektiv. Rosa analysiert auch die großen Krisentendenzen der Gegenwartsgesellschaft – Ökokrise, Demokratiekrise, Psychokrise – aus einer resonanztheoretischen Perspektive. Seine umfassende Rekonstruktion der Moderne in Bezug auf historisch realisierte Resonanzverhältnisse versucht, den Rahmen für eine erneuerte Kritische Theorie abzustecken.

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Resonanz, Hartmut Rosa

Jazyk
Rok vydania
2019
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(mäkká),
Stav knihy
Dobrá
Cena
19,49 €

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4,3
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207 Hodnotenie

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Podtitul
Eine Soziologie der Weltbeziehung
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Suhrkamp
Rok vydania
2019
Väzba
mäkká
Počet strán
815
ISBN10
3518298720
ISBN13
9783518298725
Série
Hodnotenie
4,25 z 5
Anotácia
Wenn Beschleunigung das Problem ist, könnte Resonanz die Lösung sein. Dies ist die Kernthese von Hartmut Rosas neuem Werk, das als Gründungsdokument einer Soziologie des guten Lebens betrachtet werden kann. Rosa argumentiert, dass die Qualität menschlichen Lebens nicht in Ressourcen, Optionen oder Glücksmomenten gemessen werden kann. Stattdessen sollten wir die Beziehung zur Welt in den Fokus rücken, die ein Leben prägt und, wenn intakt, stabile Resonanzverhältnisse ausdrückt. Er untersucht die verschiedenen Formen, in denen wir diese Beziehung herstellen, vom Atmen bis zu komplexen Weltbildern. Anschließend widmet er sich konkreten Erfahrungs- und Handlungssphären wie Familie, Politik, Arbeit, Sport, Religion und Kunst, in denen wir Resonanz suchen, jedoch zunehmend Schwierigkeiten haben, sie zu finden. Dies hängt eng mit der Steigerungslogik der Moderne zusammen, die sowohl Ursache als auch Folge einer gestörten Weltbeziehung ist, sowohl individuell als auch kollektiv. Rosa analysiert auch die großen Krisentendenzen der Gegenwartsgesellschaft – Ökokrise, Demokratiekrise, Psychokrise – aus einer resonanztheoretischen Perspektive. Seine umfassende Rekonstruktion der Moderne in Bezug auf historisch realisierte Resonanzverhältnisse versucht, den Rahmen für eine erneuerte Kritische Theorie abzustecken.