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Padre Padrone

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Im Jahr 1944 erlebt der sechsjährige Gavino im sardischen Bergdorf Siligo kurzzeitig die Schulbildung, bevor er gewaltsam von seinem Vater in die rauen Berge Sardiniens gebracht wird. Dort wird er in das harte Hirtenleben eingeführt, fern von seiner Mutter und Geschwistern, ganz im Sinne der Tradition und des Vaters. Gavino Ledda schildert in „Padre Padrone“ die erschütternde Geschichte seiner von Gewalt und einer komplizierten Beziehung zu seinem Vater geprägten Kindheit. Trotz der physischen und psychischen Schikanen seines despotischen Vaters zerbricht Gavino nicht. Er findet Trost in der Natur, die ihm als schützender Raum dient und ihm hilft, seinen Verstand zu bewahren. Mit Begeisterung saugt er Geschichten über Sardiniens archaische Vergangenheit auf, die ihm bei seltenen Begegnungen mit Verwandten und anderen Hirten erzählt werden. Mit unermüdlichem Lebenswillen trotzt er Naturgewalten und Krankheiten und bewahrt sich seinen Freiheitsdrang. Der autobiografische Roman, der in Italien über 1,5 Millionen Mal verkauft und in 40 Sprachen übersetzt wurde, wurde 1977 in Cannes mit einer „Goldenen Palme“ ausgezeichnet.

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Padre Padrone, Gavino Ledda

Jazyk
Rok vydania
1978
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(pevná)
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4,4
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9 Hodnotenie

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Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Benziger
Rok vydania
1978
Väzba
pevná
ISBN10
3545362914
ISBN13
9783545362918
Série
Pôvodný názov
Padre padrone
Hodnotenie
4,4 z 5
Anotácia
Im Jahr 1944 erlebt der sechsjährige Gavino im sardischen Bergdorf Siligo kurzzeitig die Schulbildung, bevor er gewaltsam von seinem Vater in die rauen Berge Sardiniens gebracht wird. Dort wird er in das harte Hirtenleben eingeführt, fern von seiner Mutter und Geschwistern, ganz im Sinne der Tradition und des Vaters. Gavino Ledda schildert in „Padre Padrone“ die erschütternde Geschichte seiner von Gewalt und einer komplizierten Beziehung zu seinem Vater geprägten Kindheit. Trotz der physischen und psychischen Schikanen seines despotischen Vaters zerbricht Gavino nicht. Er findet Trost in der Natur, die ihm als schützender Raum dient und ihm hilft, seinen Verstand zu bewahren. Mit Begeisterung saugt er Geschichten über Sardiniens archaische Vergangenheit auf, die ihm bei seltenen Begegnungen mit Verwandten und anderen Hirten erzählt werden. Mit unermüdlichem Lebenswillen trotzt er Naturgewalten und Krankheiten und bewahrt sich seinen Freiheitsdrang. Der autobiografische Roman, der in Italien über 1,5 Millionen Mal verkauft und in 40 Sprachen übersetzt wurde, wurde 1977 in Cannes mit einer „Goldenen Palme“ ausgezeichnet.